Allgemeines über’s Wetter/Klima

Auf dieser Seite werden Informationen gesammelt, die im allgemeinen erklären, wie Wetter entsteht und welche Kräfte da zusammen wirken.

Klimaarchive im Ewigen Eis

Im ewigen Eis lagern wertvolle Klima-Informationen. Internationale Forscher-Teams begeben sich in unwirtlichste Regionen um diese Schätze zu bergen. Der Aufwand lohnt sich, denn anhand der Eisbohrkerne lassen sich Temperaturen und Spurengaskonzentrationen der vergangenen Eiszeiten rekonstruieren. Mit diesem Wissen erscheinen die aktuellen Entwicklungen in einem neuen Licht.”

“Mit dem am weitesten zurückreichenden Eisbohrkern lassen sich 800 000 Jahre Klimageschichte betrachten. Innerhalb dieser Zeitspanne gab es insgesamt 8 Eiszeiten und Zwischeneiszeiten. Die längste Warmzeit dauerte 28 000 Jahre und fand vor etwa 420 000 Jahren statt. Diese Epoche ist mit dem heutigen Klima vergleichbar, auch da die astronomischen Bedingungen, von denen die Eiszeiten abhängen mit dem heutigen Zustand identisch sind. Nach diesen Erkenntnissen sollte die Erde erst in mehreren Tausend Jahren wieder eine neue Eiszeit erleben.”

“Jedoch schwankte die CO2-Konzentration innerhalb der vergangenen mindestens 650 000 Jahre lediglich zwischen 180 und 300 ppm (Teilchen pro Million), der aktuelle Wert liegt mittlerweile bei über 400 ppm und steigt derzeit um gut 2 ppm pro Jahr weiter an. Manche Wissenschaftler sind deswegen der Auffassung, dass die nächste Eiszeit ganz ausfallen könnte und die Menschheit das neue geologische Zeitalter des Anthropozän eingeläutet hat.”

Kann das Klima kippen? (Juni 2016)

“Klimaänderungen vollziehen sich nicht nur schleichend, sondern mitunter auch sprunghaft.”

“Denn bei einer fortschreitenden Erhöhung der Weltmitteltemperatur könnten kritische Schwellen überschritten werden, jenseits derer unumkehrbare Vorgänge ablaufen. Nachhaltige Umwälzungen innerhalb relativ kurzer Zeit wären die Folge. Solche Entwicklungen, wie beispielsweise den Rückgang des Arktischen Meereises bezeichnet man als Kippelement.”

Wie entstehen Tornados? (Juni 2016)

“Der Wirbelsturm hatte sich am Dienstagabend über dem Nordosten Hamburgs gebildet und hinterließ eine Schneise der Zerstörung. Es seien “unzählige Dächer abgedeckt” worden, darunter auch Hochhausdächer, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Tornado entwurzelte 50 bis 60 massive Alleenbäume, Kleingärten wurden zerstört und zahlreiche Keller sind vollgelaufen. Ein solch eng begrenztes Schadensbild ist typisch für Tornados, die auf kleinstem Raum zerstörerisch wüten. Menschen kamen nach Informationen der Hamburger Feuerwehr nicht zu Schaden.”

“Tornados, die auch als Großtromben oder als Wind- oder Wasserhosen bezeichnet werden, entstehen bei schweren Gewittern. Im Gegensatz zu Tropischen Wirbelstürmen oder Orkanen sind Tornados durch ihre kleine räumliche Ausdehnung von wenigen Metern bis zu etwa einem Kilometer und durch ihre vergleichsweise kurze Lebensdauer von wenigen Sekunden bis maximal etwa einer Stunde charakterisiert.”

“Jedoch kann ihre Zerstörungskraft gewaltig sein. Mit kurzeitig auftretenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h übertreffen Sie in dieser Hinsicht die stärksten Taifune um etwa das Doppelte. Die Zuggeschwindigkeit liegt bei etwa 50 km/h, in Ausnahmefällen sogar bei über 100 km/h. Durch das plötzliche Auftreten ist eine Tornadovorwarnung, wenn überhaupt oft nur Minuten vor dem Ereignis möglich.”

Erste sommerliche Gewitterlage (Mai 2016)

“Im Jahresverlauf finden hierzulande über neunzig Prozent aller Gewitter zwischen den Monaten Mai und September statt. Ab Freitag gelangt feuchte und warme Mittelmeerluft nach Deutschland in der sich verbreitet sommerliche Wärmegewitter entwickeln werden. Wo es jedoch eine einzelne Gewitterzelle genau entsteht und welche Region besonders betroffen sein wird lässt sich nur sehr kurzfristig vorhersagen.”

  1. Jahresrückblick über das Wetter 2015 in Deutschland
Winter Strand

Der winterliche Strand in Weidefeld an der Ostsee.