Extreme Wetter- & Klimaereignisse weltweit

Da der menschengemachte Klimawechsel immer mehr extreme Wetterevents wie zum Beispiel den Super-Taifun im Winter 2013 auf den Philippinen oder die sintflutartigen Regenfälle im Sommer 2014 in Münster verursacht, ist hier eine Übersicht der außergewöhnlichen Vorkommnisse in Deutschland, Europa und der Welt:

2017

29.5.17, Pakistan: Pakistan’s hottest day recorded in Turbat:

“Citizens of Turbat sweltered through the hottest day recorded in Pakistan’s history, as the mercury shot up to 53.5°C on Sunday.”

29.5.17, Südafrika:  Kapstadts Angst vor dem letzten Tropfen:

“Die südafrikanische Metropole leidet unter der schlimmsten Dürre seit mehr als 110 Jahren. Die Stadtverwaltung hat deshalb nun drastische Notverordnungen erlassen.”

“Tatsächlich endet ein Großteil des Trinkwassers in den Pools der Nobelvororte. Das Nachfüllen ist jetzt ab 1. Juni verboten. Auch dürfen Kapstädter ab Donnerstag weder ihre Gärten gießen noch ihre Autos waschen. Seit vergangenem Jahr sind die „Water Restrictions“ in Kraft, nun werden sie noch einmal verschärft. Die Wasserpreise haben sich mittlerweile verdoppelt. Und die Aufrufe der Regierung an die Bewohner klingen immer verzweifelter: „Spült eure Toiletten nur, wenn es unbedingt nötig ist. Beschränkt eure Duschzeit auf zwei Minuten oder benutzt einen Lappen“, sagte die für Wasser zuständige Stadträtin Xanthea Limberg. Ursache für den Ausnahmezustand ist eine Mischung aus Überbevölkerung und Wetteranomalien. Nachdem mit Nelson Mandela 1994 die Demokratie in Südafrika begann, wuchs Kapstadts Bevölkerung schlagartig um die Hälfte.”

27.5.17, Himayala:  Der dritte Pol schmilzt weg:

“Der Himalaya ist von Ländern umgeben, die unter Wassermangel leiden. 1,3 Milliarden Menschen sind auf das Wasser der Flüsse angewiesen, die in dem Gebirge entspringen. Doch das Klima erwärmt sich hier fast doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt. Die Gletscher schmelzen.”

“Der Himalaya und die umliegenden Gebirge gelten als der “dritte Pol” der Erde. Abgesehen vom Nord- und Südpol verfügt keine Region der Welt über mehr Eis und Schnee. 46.000 Gletscher haben eine Fläche von 100.000 Quadratkilometern und verteilen sich auf ein Gebiet, das zwölfmal so groß ist wie Deutschland.”

“Die Temperaturen steigen im Himalaya fast doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt. Mittlerweile ist es rund um den Mount Everest 1,5 Grad wärmer als zu Beginn der Industrialisierung.”

“Die größte Gefahr aus den schmelzenden Gletschern entstehe aber nicht plötzlich, sondern schleichend. 1,3 Milliarden Menschen hängen vom Wasser in den zehn Flüssen ab. Durch das Abschmelzen der Gletscher vergrößert sich deren Wassermenge zwar kurzfristig – langfristig aber werde sich der Anteil des Schmelzwassers in den Flüssen halbieren, besagt eine neue Studie im Wissenschaftsmagazin Nature.”

4.5.17, Nordhalbkugel: The jet stream is about to get weird, again, and it could lead to extreme weather:

“The final few days of April played out like weather bingo — deadly tornadoes in Texas, historic rainfall and flooding in the Midwest, a blizzard in the Plains, and extreme heat and humidity closer to home. Given the pattern the jet stream is about to enter, this might be the tip of the iceberg. Beginning this weekend, the atmosphere will take on an alignment that has been linked to extreme weather events like the devastating heat waves and wildfires in Europe (2003), Russia (2010) and the United States (2011).”

“We call this setup “wavenumber 6.” The name originates from the six distinct “dips” in the jet stream when you look at it across the entire Northern Hemisphere. These dips are troughs of low pressure, and they are associated with cool and stormy weather.”

“Taken by itself, a wavy jet stream is not uncommon in spring, when the sun angle is rising. Warm, tropical air interacts with and overtakes what’s left of the cold and dry winter air. The result is giant swings in day-to-day weather. But the pattern emerging this weekend has a troubling tendency.”

2.4.17, Kolumbien: Mehr als 200 Tote bei Überschwemmungen:

“In Mocoa, im Südwesten Kolumbiens, gilt der Notstand. Schwere Überschwemmungen und folgende Erdrutsche haben die Region stark verwüstet. Nach Angaben der Behörden wurden bislang mehr als 200 Tote geborgen. Die Opferzahl könnte noch steigen, da etwa 220 Menschen noch vermisst werden. Etwa 200 Einwohner wurden verletzt.”

10.3.17, Bayern, Deutschland: Katastrophenalarm –Tornado wütet bei Würzburg:

“Ein Tornado hat im unterfränkischen Kürnach bei Würzburg eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Rund 60 Häuser wurden beschädigt. „Wir hatten unwahrscheinliches Glück, dass niemand verletzt wurde.“ 

“Dachziegel flogen durch die Luft, Bäume wurden regelrecht aus dem Erdreich gerissen, Scheunen stürzten ein. Im unterfränkischen Kürnach (Landkreis Würzburg) hat ein Tornado ein Trümmerfeld hinterlassen.”

“Der Wirbelsturm hatte am Donnerstag den Ortsrand von Kürnach auf einem Gebiet von etwa einem Kilometer Länge und einhundert Meter Breite getroffen. „Wir haben in der Nacht an etwa 80 Einsatzstellen gearbeitet. Der Tornado hat 50 bis 60 Dächer abgedeckt, Bäume regelrecht umgeknickt und Scheunen gänzlich zerstört“, sagte Kreisbrandrat Michael Reitzenstein. „Wir hatten unwahrscheinliches Glück, dass niemand verletzt wurde.“

19.2.2017, USA: Unwetter in Kalifornien Der Süden räumt auf, der Norden rüstet sich:

“Mindestens fünf Menschen kamen bei schweren Regenstürmen rund um Los Angeles ums Leben. Die Region erholt sich langsam – nun stellt sich der Norden Kaliforniens auf ähnliche Unwetter ein.”

“Im Süden waren vorübergehend 130.000 Haushalte ohne Strom. In Sherman Oaks bei Los Angeles riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie Medien unter Berufung auf Behördenangaben berichteten.”

17.2.17, Pole: Arktis und Antarktis So wenig Eis wie noch nie:

“Das Eis an den Polen schmilzt immer weiter. Im Januar waren die von Meereis bedeckten Flächen der Arktis und der Antarktis so klein wie nie zuvor in diesem Monat seit Beginn der Messungen 1979.”

16.2.2017, Antarktis: Negativrekord Meereis der Antarktis schwindet dramatisch:

“Noch nie gab es zu dieser Jahreszeit weniger Meereis vor der Antarktis. Experten befürchten, dass der Klimawandel nun vollends am Südkontinent angekommen ist. Auch andere Anzeichen deuten darauf hin.”

“Wie Satellitendaten zeigen, hatte es am 13. Februar eine Fläche von 2,28 Millionen Quadratkilometern (883015 Quadratmeilen). Das ist noch mal ein Stück kleiner als die 2,29 Millionen Quadratkilometer (884173 Quadratmeilen), die am 27. Februar 1997 gemessen wurden – der bislang niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1979.”

5.1.2017, Ostseeküste, Deutschland: Gesperrte Straßen, volle Keller: Sturmflut 2017 hinterlässt Schäden an der Ostseeküste:

“Von der Sturmflut betroffen waren etwa Kiel, Lübeck, Rostock, Warnemünde, Flensburg, Eckernförde, Wismar und Usedom. Auf Rügen wurden einzelne Deiche überspült. Häuser in Strandnähe liefen voll wie bei Heikendorf und Laboe (Kreis Plön) oder in Warnemünde das Restaurant „Seehund“. Mancherorts drückte die Sturmflut auch Boote auf Stege.”

“An der Ostsee lagen vielerorts die Pegelstände am späten Mittwochabend zwischen 1,50 und 1,70 Meter höher als üblich – in Lübeck wurden sogar 1,79 Meter und in Wismar 1,83 gemessen, wie auf „Pegel Online“ registriert wurde.”

Die stärkste Sturmflut seit zehn Jahren hat große Schäden an den Stränden hinterlassen. Die durch den Klimawandel bedingten extremer werdenden Wetterphänomene könnten sich langfristig auf den Tourismus in Schleswig-Holstein auswirken – weil durch sie der Wasserstand steigt und die Strände kleiner werden.

2016

19.11.2016, Nordpol: The North Pole is an insane 36 degrees (20 degree Celsius) warmer than normal as winter descends:

“But in fall of 2016 — which has been a zany year for the region, with multiple records set for low levels of monthly sea ice — something is totally off. The Arctic is super-hot, even as a vast area of cold polar air has been displaced over Siberia.”

“At the same time, one of the key indicators of the state of the Arctic — the extent of sea ice covering the polar ocean — is at a record low. The ice is freezing up again, as it always does this time of year after reaching its September low, but it isn’t doing so as rapidly as usual.”

“The Arctic warmth is the result of a combination of record-low sea-ice extent for this time of year, probably very thin ice, and plenty of warm/moist air from lower latitudes being driven northward by a very wavy jet stream.”

18.11.2016, England: Großbritannien – die schrumpfende Insel:

“Der Meeresspiegel steigt, die Insel schrumpft: An der Ostküste Großbritanniens fürchten die Menschen wegen der anhaltenden Küstenerosion um ihren Besitz. So auch Bryanny. Wegziehen will die Britin trotzdem nicht. Nun will die Verwaltung sie zwingen.”

18.11.2016, weltweit: Arktis unter Hitze, Sibirien eiskalt:

“Deutlich zu mild ist es derzeit in Deutschland, daran ändert auch die kleine Abkühlung am Samstag nichts. Nächste Woche wird es sogar frühlingshaft. Und viel zu warm ist es aktuell auch in der Arktis, während man andernorts unter Eiseskälte ächzt…”

“Die Neubildung von arktischem Meereis ist im November mächtig ins Stocken geraten. Noch nie, seit Beginn der Meereisflächenbestimmung mittels Satellitenmessungen im Jahr 1979, war Mitte/ Ende November so wenig Meereis in der Arktis vorhanden.”

” Eigentlich sollten dort jetzt Temperaturen von -8°C tagsüber und -14°C nachts herrschen. Doch davon ist man weit entfernt. Stattdessen gibt es Freitag Tiefstwerte von +2°C und Höchstwerte von +4°C. Es ist also auf Spitzbergen selbst rund 12°C zu warm. “

“Noch unwinterlicher sieht es auf dem zu Russland gehörenden Franz-Josef-Land aus. Temperaturabweichungen von +20°C werden dort registriert. Langjährigen November-Temperaturen von -18/ -19°C stehen aktuellen Werten um den Gefrierpunkt gegenüber.”

“In Sibirien zeigt sich also das andere Extrem: Temperaturabweichungen bis -20°C und eine ungewöhnlich frühe und hohe Schneedecke, selbst für die kälteliebenden Russen eine Herausforderung.”

27.10.2016, weltweit: Melting Ice Raised Sea Levels More Than Previously Thought, Study Says:

“Relying on tidal gauges in the Northern Hemisphere skewed previous estimates over the 20th century, leaving the world’s coasts more vulnerable than expected.”

“Readings from coastal tide gauges around the world—the most reliable historical water-level records—have underestimated 20th century sea level rise caused by various melting ice caps and glaciers in the Northern Hemisphere by between 5 and 28 percent, said a new study published in the journal Geographical Research Letters.”

“The most likely amount,” the study concluded, “is closer to 6.7 inches,” with implications for the hundreds of millions of people who live along the world’s coasts. The readings come mainly from 15 gauges in North America and Europe, where sea level rise has likely been slower than the global average, skewing earlier estimates. The study shows that melting ice raises sea level faster than the global average in areas farthest from the melt sources, like the southern Pacific Ocean and equatorial regions.Even without storm surges, places like Miami are currently experiencing so-called sunny day, or nuisance flooding, during high tides. “A hundred years ago, there was no sunny day flooding in Miami. Twenty millimeters of sea level rise makes all the difference,” he said. In the past 15 years, sea level has been rising by about 0.11 inches per year, already double the average rate of the 20th century, and in some areas, it’s much more than that. In the South China Sea and around Indonesia, the rate has been about 0.4 inches annually for the past two decades, projected to increase to three times that much by 2100, Haigh said.

12.10.16, USA: Fast 500 Tote bei Hurrikan „Matthew“ in Haiti:

“Nach dem verheerenden Hurrikan „Matthew“ in Haiti steigt die Zahl der Toten immer weiter: Mindestens 473 Menschen sind durch den Wirbelsturm der Kategorie 4 ums Leben gekommen.”

“Vor einer Woche hatte der Wirbelsturm Haiti mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern pro Stunde getroffen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Straßen und Felder überschwemmt. Hilfsorganisationen und Behörden brachten Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und Medikamente in den besonders stark betroffenen Südwesten des Landes.”

11.10.16, USA: After hurricane, chaos lingers in water-logged N. Carolina; US deaths rise to 23:

“With flood waters from Hurricane Matthew on the rise, Lumberton appeared near chaos Monday, its police station closed and sporadic gunfire in the air, and authorities worried that more communities could end up the same way. The storm is gone, but it left behind a waterlogged landscape where flooding was expected to persist for the rest of the week. At least three rivers were forecast to reach record levels, some not cresting until Friday.”

“The storm killed about 1,000 people in Haiti and at least 23 in the United States, nearly half of them in North Carolina. At least three US residents were missing.”

“UN officials said earlier that at least 1.4 million people across the region need assistance and that 2.1 million overall have been affected by the hurricane. Some 175,000 people remain in shelters.”

22.9.16, Grönland: Kleiner Rechenfehler, große Wirkung:

“Zuletzt hat Grönland pro Jahr 20 Milliarden Tonnen mehr Eis verloren als bisher berechnet. Das zeigt: Die Arktis ist anfälliger für den Klimawandel als gedacht.”

1.9.16, weltweit: Nasa misst 404 ppm selbst im Hochsommer:

“Die Nasa hat neue Daten zur Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre veröffentlicht. Demnach lag sie im Juli bei 403,99 ppm. Die Maßeinheit ppm steht für parts per million, Teile pro Million. Vor Jahresfrist lag die CO2-Konzentration noch bei 400,90 ppm, 2014 hatten die Wissenschaftler 398,63 ppm gemessen. Vor zehn Jahren stand die Marke noch bei 381,82 ppm.”

“Binnen der vergangenen zehn Jahre hat sich also die Konzentration des wichtigsten Treibhausgases in der Atmosphäre um 22,17 ppm erhöht. Wissenschaftler haben auch prognostiziert, ab welcher Konzentration die globale Oberflächentemperatur um zwei Grad Celsius ansteigen wird: 450 ppm. Ab diesem Punkt wird sich voraussichtlich die Erderwärmung verselbständigen, weil sogenannte Kipp-Elemente angestoßen werden, wodurch sich der Klimawandel quasi automatisiert.”

25.8.16, Grönland: Global warming is melting the Greenland Ice Sheet, fast:

“The Greenland Ice Sheet is losing 110 million Olympic size swimming pools worth of water each year.”

“A new study measures the loss of ice from one of world’s largest ice sheets. They find an ice loss that has accelerated in the past few years, and their measurements confirm prior estimates.”

“The duration of this study is pretty short (4 years). I will be very interested to see if the mass loss continues at the same rate in following years. If the rate of mass loss increases, it may signify a larger future contribution to sea level from Greenland. This would be bad news for vulnerable coastal cities like Miami and certainly something coastal areas should plan for.”

22.8.16, USA: ‘No injuries. No deaths. Lots of cleanup’ after tornado hits Concord:

“A rare nighttime tornado, packing winds of up to 100 miles an hour, cut a destructive half-mile path Monday morning, uprooting trees and damaging dozens of homes.”

“The twister, which touched down around 3:20 a.m., caused significant tree damage and left hundreds of homes without power. But there were no injuries, and somehow just one house sustained significant structural damage, officials said.”

16.8.16, weltweit: Earth’s hottest month on record was July 2016: NASA:

“Earth just had its hottest month yet, and the record-shattering warmth shows no signs of stopping. According to NASA, global average surface temperatures during July were 0.84 degrees Celsius, or 1.51 degrees Fahrenheit, above average. This beats all previous Julys, with July 2011 coming in second at 0.74 degrees Celsius above average.”

“The large anomaly seen during July 2016 means that the month was the hottest on Earth since instrumental records began in 1880. July is typically the planet’s hottest month of the year due to the fact that the Northern Hemisphere has more land area than the Southern Hemisphere, making Northern Hemisphere summer the warmest month. July is now the tenth month in a row to be the warmest such month on record in NASA’s database.”

15.8.16, Louisiana, USA: Überschwemmungen in Louisiana “Eine historische Flut”:

“Der Gouverneur von Louisiana ringt um Worte, denn das Ausmaß der Überschwemmungen ist gewaltig. John Bel Edwards spricht von einer “historischen Flut”. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, Zehntausende mussten in Sicherheit gebracht werden.”

“Die US-Regierung hat den Notstand für den US-Bundesstaat Louisiana ausgerufen. Grund sind die schweren Überschwemmungen, die ganze Stadtviertel unter Wasser gesetzt haben. Mindestens vier Menschen starben, 20.000 mussten ihre Wohnungen verlassen. Der Gouverneur von Louisiana, John Bel Edwards, spach von einer “historischen Flut”.”

11.8.16, Massachusetts, USA: Mass. drought worsens, with no end in sight:

“Massachusetts is experiencing its worst drought in more than a decade, officials said Thursday, with little reprieve in sight for dried-out rivers, damaged crops, and water shortages across the state. Much of the region is suffering a “severe drought,” according to the US Drought Monitor, while the persistent lack of rainfall has left the Merrimack Valley area in “extreme drought,” the most severe designation in Massachusetts since the group began mapping drought conditions in 1999.”

“The impact has been substantial — a loss of crops, a substantially increased risk of brush fires, trees shedding their leaves with fall still weeks away.”

3.8.16, weltweit: The climate crisis is already here – but no one’s telling us:

“What is salient is not important. What is important is not salient. The media turns us away from the issues that will determine the course of our lives, and towards topics of brain-melting irrelevance.”

“This, on current trends, will be the hottest year ever measured. The previous record was set in 2015; the one before in 2014. Fifteen of the 16 warmest years have occurred in the 21st century. Each of the past 14 months has beaten the global monthly temperature record. But you can still hear people repeating the old claim, first proposed by fossil fuel lobbyists, that global warming stopped in 1998.”

“Arctic sea ice covered a smaller area last winter than in any winter since records began. In Siberia, an anthrax outbreak is raging through the human and reindeer populations because infected corpses locked in permafrost since the last epidemic in 1941 have thawed. India has been hammered by cycles of drought and flood, as withering heat parches the soil and torches glaciers in the Himalayas. Southern and eastern Africa have been pitched into humanitarian emergencies by drought. Wildfires storm across America; coral reefs around the world are bleaching and dying.”

3.8.16, Russia: Anthrax Outbreak In Russia Thought To Be Result Of Thawing Permafrost:

“Russia is fighting a mysterious anthrax outbreak in a remote corner of Siberia. Dozens of people have been hospitalized; one child has died. The government airlifted some families out because more than 2,000 reindeer have been infected.”

“Officials don’t know exactly how the outbreak started, but the current hypothesis is almost unbelievable: A heat wave has thawed the frozen soil there and with it, a reindeer carcass infected with anthrax decades ago. Some scientists think this incident could be an example of what climate change may increasingly surface in the tundra.”

2.8.16, Hongkong, China: Wirbelsturm “Nida”: Chinesische Behörden rufen Taifun-Alarm aus:

“Die Behörden sprechen vom heftigsten Sturm seit 33 Jahren, in der Millionenstadt Guangzhou galt erstmals die höchste Taifun-Warnstufe: Der Wirbelsturm “Nida” hat Hongkong und Teile Südchinas lahmgelegt.”

“Der tropische Wirbelsturm “Nida” hat das Leben in der Millionenmetropole Hongkong und angrenzenden Regionen weitgehend zum Erliegen gebracht. Windböen peitschten mit bis zu 150 Stundenkilometern durch die Stadt, starker Regen verwandelte die Straßen in Wasserläufe. Die Behörden riefen Taifun-Alarm aus: Schulen blieben geschlossen, die Börse stellte den Betrieb ein, Hunderte Menschen flohen in Taifun-Schutzräume. Über Opfer und Schäden wurde zunächst nichts bekannt.”

24.7.16, weltweit: Weltweiter Temperaturrekord gemessen:

“Der Nordwesten der Arabischen Halbinsel hat in den letzten Tagen beispiellos hohe Temperaturen erlebt. In einer Wetterstation im kuwaitischen Mitribah stieg das Thermometer auf 54 Grad Celsius. Im nahe gelegenen Basra im Irak wurden 53,9 Grad erreicht. Der US-Meteorologe und Extremwetter-Experte Christopher Burt spricht von den höchsten Temperaturen, die jemals auf der Erde gemessen wurden. US-Umweltaktivist Bill McKibben twitterte: “Es sieht so aus, als hätte die Welt letzte Woche die höchsten Temperaturen erlebt, die jemals zuverlässig gemessen wurden. Warum ist das nicht das Topthema in den Nachrichten?”

28.7.16, Berlin, Deutschland: Unwetter in Berlin: Darum kam es zur Sturzflut auf den Straßen:

“Am Mittwochnachmittag musste die Feuerwehr den Ausnahmezustand ausrufen. Ein Unwetter wütete über Berlin. Besonders hart traf es den Südosten der Stadt.”

“Laut Berliner Wasserbetriebe sollen in Teilen Berlins innerhalb von zwei Stunden etwa 45 Liter Wasser auf einen Quadratmeter gefallen sein.”

“Eine solch große Niederschlagsmenge gebe es statistisch gesehen nur etwa alle 50 Jahre, erklärte der Sprecher der Wasserbetriebe, Stephan Natz, der B.Z. Diese Mengen seien außergewöhnlich, hieß es weiter.”

20.7.16, weltweit: Rekordhitze Heißester Juni aller Zeiten:

“Der Juni dieses Jahres war der heißeste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Es ist der 14. Temperaturrekord in Folge. Für die Erderwärmung hat das langfristige Auswirkungen.”

“Den weltweiten Temperaturschnitt über Land und Wasser gab die NOAA für den Juni mit 15,5 Grad Celsius an. Dieser Wert liegt 0,9 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Damit übertreffe der Juni auch den gleichen Monat des Vorjahres, der der bisherige Rekordhalter war, um 0,02 Grad Celsius. Auch die erste Jahreshälfte 2016 war die wärmste bislang registrierte in der Geschichte, damit zeichne sich auch für das Gesamtjahr ein neuer Rekord ab.”

“„Die mittleren Temperaturen waren in der ersten Hälfte dieses Jahres die extremsten, die wir kennen“, sagte Gavin Schmidt vom Goddard-Zentrum der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa. „2015 war ein sehr heißes Jahr, aber 2016 erweist sich als noch heißer.“

19.7.16, weltweit: Scorching heat is driving down economic productivity around the world:

“From construction workers in Dubai to farmers in India, workers around the world are suffering from excessive heat fueled by climate change. This heat is leading to huge productivity losses and mounting economic strain for dozens of countries, according to research published Monday ahead of a U.N. forum.”

“The study builds on research detailing how extreme heat in some places prevents employees from working during the hottest hours of the day. People simply tire faster and accomplish less the hotter it gets. That lost work time translates into significant hits on the gross domestic product in nations across the globe, and it is a problem that could deepen as the Earth continues to warm.”

“A 2010 paper that studied countries in Central America and the Caribbean found that once the temperature surpasses 26 degrees Celsius (78 degrees Fahrenheit), economic output in labor-intensive sectors of the economy starts falling. Specifically, output drops about 2.4 percent for every increase in degree Celsius. This was true of both agricultural and non-agricultural sectors.”

19.7.16, Greenland: Greenland lost a staggering 1 trillion tons of ice in just four years:

“A satellite study, published last week in the journal Geophysical Research Letters, suggests that the Greenland ice sheet lost a whopping 1 trillion tons of ice between the years 2011 and 2014 alone. And a big portion of it came from just five glaciers, about which scientists now have more cause to worry than ever.”

“It’s the latest story in a long series of increasingly worrisome studies on ice loss in Greenland. Research already suggests that the ice sheet has lost at least 9 trillion tons of ice in the past century and that the rate of loss has increased over time. Climate scientists are keeping a close eye on the region because of its potentially huge contributions to future sea-level rise (around 20 feet if the whole thing were to melt) — not to mention the damage it’s already done. Ice loss from Greenland may have contributed as much as a full inch of sea-level rise in the last 100 years and up to 10 percent of all the sea-level rise that’s been documented since the 1990s.” 

14.7.16, weltweit: ‘The most singular of all the things that we have found’: Clouds study alarms scientists:

“Ramanathan said that the study basically confirms that there’s nothing to prevent the world from reaching the high levels of warming that have long been feared — except for our own swift policy actions, that is.”

“The new study used satellite records going back to 1983 to show that cloud patterns have shifted on the Earth as cloud belts have pushed poleward, expanding what are called subtropical dry zones between about 20 and 30 degrees latitude in both hemispheres.”

“The shift is expected to exacerbate climate change, as moving clouds toward the poles means they reflect less sunlight back to space — there is less sunlight at the poles than at Equator, so the reflectivity of clouds counts for less there.”

“The research highlights that there are winners and losers with global warming, and that the US Southwest is one of the losers when it comes to water generating storms moving north.”

14.7.16, Alaska, USA: Alaska Bakes In Heat Wave While Arctic Sea Ice Continues To Melt:

“The Arctic is experiencing a heat wave.”

“Alaska reached temperatures in the 80s, with Deadhorse reaching a record-high temperature of 85 degrees on Wednesday evening. Other cities including Bettles and Eagle reached 85, Fort Yukon hit 84, and Nenana reported 87.”

“A pulse of warm air invaded the North Slope of northern Alaska on Wednesday, bringing some of the warmest air ever recorded there,” meteorologist Jeff Masters explained on his blog, Weather Underground. “Even with the 24-hour sunlight it receives during most of July, the North Slope typically experiences highs only in the 50s and lows in the 30s.”

“Meanwhile, the Arctic is experiencing other records reflecting the impacts of higher and higher temperatures. In June, average Arctic sea ice extent reached a record low, according to the National Snow and Ice Data Center (NSIDC). The sea ice extended to around 4.09 million square miles — which was 100,000 square miles less than the previous low record in 2010.”

14.7.16, Alpen: Schnee in den Alpen mitten im Hochsommer:

“Schnee bis auf 1.600 Meter: Wir schreiben Mitte Juli, es ist Hochsommer, und wir müssen tatsächlich über Schnee schreiben. Nein, nicht auf der Südhalbkugel, da wo jetzt der Winter voll im Gange ist, sondern hier in Mitteleuropa!”

“Die Schneefallgrenze ist in der Nacht zu Donnerstag auf etwa 1.600 Meter abgesunken.”

12.07.16, Süddeutschland: Unwetter in Süd- und Ostbayern Blitze, Starkregen und ein Todesopfer:

“Die Unwetter haben offenbar ein Todesopfer gefordert. Eine 60-Jährige aus dem Landkreis Mühldorf am Inn wurde tot in einem Bach aufgefunden. Besonders heftig war die Situation am Abend in Ostbayern. Seither ist es ruhiger geworden – die Gefahr von Unwettern und Überschwemmungen aber bleibt.”

12.7.2016, weltweit: Versicherer ziehen Bilanz Milliardenschäden durch Naturkatastrophen:

“Erdbeben, Überschwemmungen und Hitzewellen haben im ersten Halbjahr 2016 weltweit deutlich höhere Schäden als im Vorjahreszeitraum angerichtet. Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück bezifferte die Schäden auf 63 Milliarden Euro, in der ersten Jahreshälfte 2015 waren es noch 53 Milliarden gewesen. Um ein Vielfaches gesunken seien dagegen die Zahlen der Todesopfer von Naturkatastrophen.”

“Den Angaben zufolge kamen bis Ende Juni dieses Jahres 3800 Menschen ums Leben, im Vorjahr waren es noch 21.000. “Die Ereignisse zeigen, wie wichtig Schadenprävention ist. Das betrifft den Schutz vor lokalen Sturzfluten ebenso wie erdbebensicheres Bauen in Risikogebieten”, sagte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek. Durch bessere Baustandards und kluges Vorgehen der Katastrophenhelfer und Behörden könnten Menschen heute besser geschützt werden als früher.”

“In Deutschland hatte es Ende Mai und Anfang Juni vor allem im Süden vielerorts heftige Gewitter mit starken Regenfällen gegeben, die zu schweren Überschwemmungen führten. Der Gesamtschaden in Deutschland lag laut Münchner Rück bei rund 2,5 Milliarden Euro – wobei mit knapp 1,2 Milliarden Euro weniger als die Hälfte versichert war.”

29.6.16, Antarctica: Antarctica Could Lose Most of Its Penguins to Climate Change:

Adélie penguins (Pygoscelis adeliae) have survived in Antarctica for nearly 45,000 years, adapting to glacial expansions and sea ice fluctuations driven by millennia of climatic changes. The penguins remained resilient through these changes, but new research from the University of Delaware suggests that unique 21st-century climates may pose an existential threat to many of the colonies on the Antarctic continent.”

“Published Wednesday in Scientific Reports, the study, led by oceanographer Megan Cimino, found that up to 60 percent of the current Adélie penguin habitat in Antarctica could be unfit to host colonies by the end of the century.”

“Many Antarctic researchers believe that climate change will affect penguins through two primary pathways: the quality and availability of food and nesting habitats. Warming seas could reduce the abundance of penguins’ prey, resulting in changes in the composition of the birds’ diets.”

28.6.2016, Deutschland: Niederschlagsmenge: Mehr als 200 Prozent Regen im Juni für einige Landesteile:

“Extreme nieerschlagsmengen: Einige Regionen zu nass, andere zu trocken”

“Die heftigen Regenfälle und Überschwemmungen in diesem Monat haben schwere Verwüstungen angerichtet und werden den Betroffenen noch lange in Erinnerung bleiben. Statistisch liegen auch viele Teile Deutschlands bereits deutlich über den Regenmengen eines durchschnittlichen Junis (Zeitraum: 1981 bis 2010). Andere Regionen sind im Vergleich mit den Durchschnittswerten eher trocken.”

“Mehr als die doppelte Juni-Durchschnittsmenge an Niederschlag ist zum Beispiel in Lahr gefallen. Auch in Rheinland-Pfalz gab es Regionen mit über 200 Prozent Regen, zum Beispiel in Trier und am Nürburgring. Auch in Köln war es zu nass und die Domstadt könnte in den letzten Junitagen die 200 Prozent noch erreichen.”

27.6.16, USA: West Virginia flood was ‘one in a thousand year event,’ Weather Service says; more heavy rain forecast:

“In Greenbrier County, W.Va., where some of the worst flooding occurred, the National Weather Service described the responsible rainfall as “historic” and “extremely rare.” “Return period data suggest this would be nearly a one in a thousand year event,” it said.”

“At least 23 people are confirmed dead from the floodwaters across West Virginia, including 15 in Greenbrier County, which was hardest hit.”

“The excessive rainfall caused some rivers to swell to record levels, numerous water rescues, tens of thousands of power outages, structural damage and displacement of hundreds of people. In Kanawha County, where several fatalities occurred, the Elk River crested at 33.37 feet Friday morning, rising more than 27 feet from Thursday afternoon. It marked its highest crest in 125 years of records.”

26.6.16, Norddeutschland: Hurricane: Vorerst unbespielbar wegen Regen:

“Die Geduld der Festivalgäste des Hurricanes ist auch am Sonnabend auf eine harte Probe gestellt worden. Eigentlich sollte am späten Abend endlich das Programm auf dem Eichenring in Scheeßel weitergehen. Doch dann die Nachricht der Veranstalter auf ihrer Facebook-Seite: “Hurricane-Samstag abgesagt”. Seit Donnerstag regnete und gewitterte es immer wieder heftig. “Mit sehr, sehr viel Bedauern, müssen wir Euch mitteilen, dass unser Veranstaltungsgelände die zusätzlichen Wassermaßen nicht bewältigen konnte”, schreiben die Veranstalter. Heute soll das Programm aber fortgesetzt werden. Das Technische Hilfswerk (THW) sollte die Nacht über im Einsatz sein, um das Gelände trockenzulegen.”

25.6.16, USA: US-Bundesstaat Kalifornien Zwei Tote nach heftigen Waldbränden:

“In Kalifornien sind Hunderte Menschen vor Waldbränden geflohen. Zwei Menschen kamen laut Feuerwehr ums Leben. Die Forstbehörden sind alarmiert: Im von Dürren geplagten Kalifornien sollen mehr als 66 Millionen tote Bäume stehen – leichte Nahrung für Brände.”

“Heftige Waldbrände haben im US-Bundesstaat Kalifornien Hunderte Einwohner in die Flucht geschlagen. Mindestens zwei Menschen seien ums Leben gekommen, teilte die Feuerwehr von Kern County über Twitter mit.”

“Es ist nicht das einzige Feuer, das derzeit in Kalifornien wütet. Der Bundesstaat wird von Dürren geplagt. Eine Hitzewelle erschwert die Löscharbeiten. Vor einigen Tagen hatten die Forstbehörden laut CNN gewarnt, dass in Kalifornien mehr als 66 Millionen tote Bäume stünden, die Bränden leichte Nahrung böten.”

25.6.16, USA: US-Bundesstaat West Virginia Mindestens 23 Tote nach heftigen Regenfällen:

“Nach verheerenden Regenfällen im US-Bundesstaat West Virginia sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Es sind die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit mehr als einem Jahrhundert.”

“Mindestens 23 Menschen sind bei den verheerenden Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Sprecher des Katastrophenschutzes dem Sender CNN. Laut West Virginias Gouverneur Earl Ray Tomblin befinden sich unter den Toten auch Kinder. Besonders stark betroffen ist das Greenbrier County im Südwesten des Bundesstaates.”

“In 44 Bezirken West-Virginias wurde der Notstand verhängt, damit Bundeshilfe leichter möglich ist. Zur Unterstützung rückte die Nationalgarde an. Einige Gebiete des bergigen Bundesstaates waren komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Etwa 66.000 Häuser waren am Freitag ohne Strom, Straßen und Gleise sind zerstört.”

25.6.16, Deutschland: Gewitter über Deutschland Mehr als 90 Verletzte bei Unwettern:

“Gewitter mit viel Regen haben weite Teile Deutschlands getroffen. Besonders betroffen waren Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Das Southside-Festival bei Tuttlingen wurde abgebrochen. Bei Oberwesel in Rheinland-Pfalz entgleiste eine Regionalbahn.”

“Ein heftiges Unwetter hat am Freitagabend über weiten Teilen Deutschlands getobt. Mehr als 90 Menschen wurden verletzt. Im baden-württembergischen Pfullingen traten innerhalb kurzer Zeit zwei Bäche über die Ufer und fluteten Straßen und Keller. Hinzu kam ein Hagelsturm. Die Feuerwehr war ununterbrochen im Einsatz, um überflutete Keller und Tiefgaragen abzupumpen, weggespülte Fahrzeuge zu bergen und einen Kellerbrand zu löschen.”

“Ein Regionalzug ist am Morgen bei einem Unwetter in Rheinland-Pfalz nahe Bacharach entgleist. Zehn Menschen wurden verletzt. Der Triebwagenführer wurde offenbar schwer verletzt, neun Passagiere seien mit leichten Verletzungen davon gekommen, teilte ein Sprecher mit. Der Zug war zwischen Bacherach und Oberwesel wegen einer Gerölllawine infolge des Starkregens entgleist.”

25.6.16, Südwesten Deutschaland: Starkregen im Südwesten Überschwemmungen nach Unwettern:

“Starke Gewitter mit viel Regen haben am Abend den Südwesten Deutschlands getroffen. Im baden-württembergischen Pfullingen fluteten Bäche Straßen und Keller. Das “Southside”-Festival bei Tuttlingen wurde abgebrochen. 25 Menschen wurden verletzt.”

“Ein heftiges Unwetter hat am Freitagabend über Baden-Württemberg getobt. In Pfullingen traten innerhalb kurzer Zeit zwei Bäche über die Ufer und fluteten Straßen und Keller. Hinzu kam ein Hagelsturm. Die Feuerwehr war ununterbrochen im Einsatz, um überflutete Keller und Tiefgaragen abzupumpen, weggespülte Fahrzeuge zu bergen und einen Kellerbrand zu löschen. Im Stadtgebiet sehe es verheerend aus, sagte Bürgermeister Michael Schrenk in der Nacht. Besonders öffentliche Gebäude wie Sporthallen und ein Museum seien betroffen. “Es sind großflächig große Schäden entstanden.”

“Southside” abgebrochen – “Hurricane” unterbrochen

Das “Southside” Festival mit zehntausenden Musikfans im Kreis Tuttlingen musste wegen des Unwetters am Abend zunächst eine Pause einlegen, inzwischen wurde es komplett abgesagt. Zu Beginn der dreitägigen Open-Air-Veranstaltung auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes in Neuhausen Ob Eck war bestes Sommerwetter, dann kamen Blitz und Donner. Laut Polizei mussten Sanitäter 25 verletzte Festivalbesucher versorgen. Fünf von ihnen kamen ins Krankenhaus. “Wie es mit dem Festival heute weitergeht, steht noch nicht fest”, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Gespräche mit dem Veranstalter liefen in den Morgenstunden noch. Das “Southside” findet traditionell gleichzeitig mit dem “Hurricane” Festival in Niedersachsen statt. Auch dort wurde die Veranstaltung am Freitagabend wegen eines schweren Unwetters zunächst unterbrochen.”

24.6.16, Deutschland: Unwetter im Südwesten Meterhohe Überschwemmungen nach Starkregen:

“Die ersten erwarteten Unwetter haben den Südwesten Deutschlands erreicht und am Nachmittag in weiten Teilen Deutschlands Anwohner, Feuerwehr und Rettungskräfte in Atem gehalten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte die größte Unwettergefahr in einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz bis Mecklenburg-Vorpommern erwartet. “Der Schwerpunkt war von der Eifel rüber bis zum Westerwald”, sagte ein DWD-Sprecher.”

“Bereits in der Nacht zum Freitag waren schwere Gewitter über das Land gezogen. In Nordrhein-Westfalen stürzten Bäume um und Keller liefen voll. In Norddeutschland traf das Unwetter das Festival “Hurricane” in Scheeßel, wo daraufhin Konzerte abgesagt wurden.”

22.6.16, Boston, USA: Climate change could be even worse for Boston than previously thought:

“The consequences of climate change on Boston are expected to be far more calamitous than previous studies have suggested, a new report commissioned by the city says.”

“In the worst-case scenario, sea levels could rise more than 10 feet by the end of the century — nearly twice what was previously predicted — plunging about 30 percent of Boston under water. Temperatures in 2070 could exceed 90 degrees for 90 days a year, compared with an average of 11 days now.”

“And changes in precipitation could mean a 50 percent decline in annual snowfall, punctuated by more frequent heavy storms such as nor’easters.”

20.6.16, Vietnam: Worst drought in 90 years and seawater intrusion in Mekong River delta destroy fruit, rice and sugar crops:

“An El Niño-induced drought in Vietnam has left 1 million people in urgent need of food assistance and 2 million people lacking access to drinking water, Europe’s humanitarian aid agency said.”

“The country’s worst drought in 90 years coupled with seawater intrusion into the Mekong River delta have destroyed fruit, rice and sugar crops in the world’s third-largest rice exporter after India and Thailand.”

15.6., Grönland: Grönland wärmer als New York: Wissenschaftler fordern sofortiges Handeln (Greenpeace Magazin):

“Neue Hitzerekorde in der Arktis schrecken Klimaforscher auf: In einem Brief appellieren 400 Experten an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die US-amerikanischen Arktisgebiete zu schützen und Öl- und Gasförderung in der Region weiter einzuschränken.”

14.6., Deutschland: Unwetter im Rhein-Main-Gebiet Flüge gestrichen, Straßen und Bahnhöfe überflutet:

“Schwere Gewitter sind am Dienstag über das Rhein-Main-Gebiet gezogen. Der Frankfurter Flughafen stellte den Betrieb vorübergehend ein, rund 40 Verbindungen wurden gestrichen. U- und S-Bahn-Stationen standen unter Wasser, ein Blitz traf ein Stellwerk.”

“Insgesamt fielen rund 40 ein- und ausgehende Flüge aus. Außerdem kam es zu Verspätungen. Nach Wiederaufnahme musste sich der Flugbetrieb erst wieder einpendeln. Erst vergangene Woche war ein Mitarbeiter auf dem Vorfeld von einem Blitz getroffen und schwer verletzt worden.”

8.6., Deutschland: Tief sorgt erneut für Starkregen – Dem Süden drohen neue Unwetter:

“Tornados, überschwemmte Straßen und ein durch einen Blitz verletzter Flughafenmitarbeiter: Die jüngste Unwetterbilanz ist verheerend. Laut DWD muss sich heute vor allem der Süden erneut auf Starkregen und Hagel einstellen.”

“Die Unwettergefahr in Deutschland ist noch nicht gebannt. Nach dem Tornado in Hamburg und Überschwemmungen durch Starkregen im Ruhrgebiet warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor neuen örtlich begrenzten “extremen Unwettern”. Davon wird vor allem der Süden des Landes betroffen sein.”

8.6., Hamburg, Deutschland: Erneut drohen Starkregen und Hagel Tornado über dem Norden, neue Unwetter im Süden:

“Es waren Bilder, wie man sie sonst eher aus Amerika kennt: Ein Tornado fegte gestern Abend über Norddeutschland hinweg. Er deckte Dächer ab und entwurzelte Bäume. Heute drohen bereits die nächsten schweren Unwetter – diesmal in Süddeutschland.”

“Mehr als 1000 Feuerwehrleute waren zuvor in Hamburg stundenlang im Einsatz gewesen. “Es gibt unzählige abgedeckte Dächer und vollgelaufene Keller”, sagte ein Feuerwehrsprecher. “Bei zwei Hochhäusern drohen die Dächer abzustürzen”, ergänzte er. Angaben zu Verletzten gab es zunächst keine. Mithilfe eines Helikopters der Bundespolizei versuchte die Feuerwehr am Abend, sich ein Bild von der Lage zu machen. “Es gibt zahlreiche Blitzeinschläge”, sagte der Sprecher. Viele umgestürzte Bäume blockierten Straßen.”

“In der niedersächsischen Kleinstadt Damme bei Vechta gab es schwere Überschwemmungen. Drei Viertel des Stadtgebiets stünden unter Wasser, sagte ein Feuerwehrsprecher. Innerhalb von 20 Minuten seien 70 Liter pro Quadratmeter gefallen.”

“Die Abgeordneten des Bundestags befassen sich am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde mit dem Thema “Unwetter in Deutschland”. Die Fraktionen von Union, SPD und Grünen beantragten die Debatte gemeinsam. Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen waren in der vergangenen Woche in Bayern und Baden-Württemberg elf Menschen ums Leben gekommen. Schätzungen zufolge entstanden Schäden in Milliardenhöhe.”

7.6., Arktis: Arktis wird immer grüner:

“Der nördlichste Teil Nordamerikas wird zusehends grüner. Fast ein Drittel der Landbedeckung in Alaska und Kanada – hauptsächlich arktische Tundra – hat in kaum 30 Jahren eine Vegetation entwickelt, wie sie für wärmere Ökosysteme typisch ist. Das zeigen an die 87.000 Satellitenaufnahmen, die die US-Raumfahrtbehörde Nasa aufgenommen hat und die die Entwicklung der Pflanzendecke wiedergeben.”

7.6., Hamburg, Deutschland: Starkregen und Gewitter Großeinsatz der Hamburger Feuerwehr:

“Ein schweres Unwetter ist über den Osten Hamburgs hinweggezogen. Die Feuerwehr rückte zu mehr als 300 Einsätzen aus und stockte ihr Personal auf. Angaben über Verletzte liegen bisher nicht vor. Auch in NRW, Niedersachsen und im Süden gab es Starkregen und Gewitter.”

“Starkregen, Hagel und Blitze: Die Hamburger Feuerwehr ist wegen eines schweren Unwetters mit einer Windhose im Osten der Stadt zu einem Großeinsatz ausgerückt.”

“Stadt in Niedersachsen unter Wasser: In der niedersächsischen Kleinstadt Damme bei Vechta gab es schwere Überschwemmungen. Drei Viertel des Stadtgebiets stünden unter Wasser, sagte ein Feuerwehrsprecher. Innerhalb von 20 Minuten seien 70 Liter pro Quadratmeter gefallen.”

“Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz”

“Heftige Unwetter mit starkem Regen trafen erneut Teile Baden-Württemberg. Örtlich innerhalb einer Stunde mehr als 30 Liter Regen.”

7.6., Münster, Deutschland: Unwetter in Münster: Heftige Gewitter – Straßen überflutet:

“Erneut sind starke Gewitter über Münster gezogen: Teilweise brach der Nahverkehr zusammen, Keller liefen voll, Straßen waren nicht mehr zu befahren.”

5.6.2016, Deutschland: Lage in Deutschland nach Unwettern Erst Entspannung – dann neue schwere Gewitter:

“Die Gefahr der Unwetter ist noch nicht gebannt – die Meteorologen erwarten nach einer kurzen Beruhigung in der kommenden Woche neue kräftige Gewitter. Bundesumweltministerin Hendricks forderte die Behörden auf, sich besser zu wappnen und Frühwarnsysteme zu installieren.”

5.6.2016, Schleswig, Deutschland: Tornado in Schleswig:

“Verletzte oder große Schäden gab es keine, was sowohl die Feuerwehr in Schleswig als auch die Regional-Leitstelle auf Anfrage von shz.de bestätigt haben.”

“Der Tornado hat sich später noch geteilt – auch das ist deutlich auf den Bildern zu sehen.”

4.6., Artic:  Arctic could become ice-free for first time in more than 100,000 years, claims leading scientist:

“Professor Peter Wadhams of Cambridge University predicts we could see ‘an area of less than one million square kilometres for September of this year’”

“The Arctic is on track to be free of sea ice this year or next for the first time in more than 100,000 years, a leading scientist has claimed.”

“Provisional satellite data produced by the US National Snow & Ice Data Centre shows there were just over 11.1 million square kilometres of sea ice on 1 June this year, compared to the average for the last 30 years of nearly 12.7 million square kilometres. This difference – more than 1.5 million square kilometres – is about the same size as about six United Kingdoms.”

““An ice-free – and even an ice-reduced – Arctic is leading to global impacts on weather and ecosystems, and most importantly, that the changes in the Arctic presage dramatic fundamental changes in climate throughout the globe,” he said.”

4.6.2016, Frankreich: Überschwemmungen im Großraum Paris Vier Tote durch Hochwasser in Frankreich:

“Bei Unwettern sind auch in Frankreich vier Menschen ums Leben gekommen. In Paris sind Métro- und Bahnstationen gesperrt, weil Wasser in die Tunnel läuft. Der Louvre, das meistbesuchte Museum der Welt, brachte vorsichtshalber Kunstwerke aus den Kellern in Sicherheit.”

“20.000 Menschen mussten bislang ihre Häuser verlassen, die meisten von ihnen in der Region um Paris. Es werde noch länger dauern bis die Dinge wieder normal seien, auch wenn die Wasserstände langsam sinken.”

“Regen ließ den Fluss in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit 30 Jahren ansteigen. Wann das Hochwasser zurückgehen werde, sei derzeit nicht absehbar, sagte Hidalgo. Sie warnte Schaulustige, dass das Hochwasser weiterhin gefährlich bleibe.”

4.6.2016, Deutschland: Unwetter in Deutschland Milliardenschaden in Bayern – rund 70 Verletzte bei Festival:

“Beim Musikfestival “Rock am Ring” sind bei einem Blitzeinschlag mehr als 70 Menschen verletzt worden. Nach mehreren Stunden Unterbrechung wurde das Festival am Abend fortgesetzt. In Niederbayern beläuft sich der Sachschaden durch das Unwetter auf mehr als eine Milliarde Euro. “

“Mehr als 5000 Haushalte in Niederbayern betroffen.”

“In Bayerns besonders heftig getroffenen Unwettergebieten gehen die Aufräumarbeiten weiter. Die Flutwelle in Niederbayern habe nach einer neuen Schätzung einen Sachschaden von mehr als einer Milliarde Euro verursacht, sagte der Landrat von Rottal-Inn, Michael Fahmüller, in Simbach am Inn. Insgesamt waren sieben Menschen bei der Katastrophe ums Leben gekommen. “Es sind mehr als 5000 Haushalte betroffen, 500 Häuser schwer beschädigt, die wohl nicht mehr sanierbar sind”, sagte Fahmüller. Zweihundert Brücken seien allein in seinem Landkreis zerstört, ganze Straßenzüge komplett weggespült. Hunderte Fahrzeuge haben Totalschaden erlitten, viele Wirtschaftsbetriebe in ihrer Existenz bedroht.”

3.6.2016, Deutschland: Acht Verletzte nach Gewitter bei Rock am Ring:

“Rock am Ring ist wegen eines schweren Gewitters wenige Stunden nach dem Start zeitweise unterbrochen wurden. Es gab Verletzte. Abgebrochen wird das Festival in Mendig wohl nicht.”

“Die Rettungseinsätze gestalteten sich schwierig, weil der Boden auf dem Festivalgelände durch den Regen der letzten Tage stark aufgeweicht ist und Rettungswagen teils im Matsch stecken blieben. Für die Besucher wurden mehrere Rettungszelte aufgebaut, der Starkregen hat etliche Zelte der mehr als 90.000 Fans zerstört.”

“Die heftigen Regengüsse hatten schon vor Beginn des ersten Konzerts die Camping- und Parkplätze in eine Schlammlandschaft verwandelt. Besucher konnten in der Nacht zum Freitag nicht mehr mit dem Auto auf die Parkflächen. Der Boden war aufgeweicht. Die Zufahrt zu den Park- und Campingplätzen war deshalb zeitweise gestoppt.”

3.6.16, Paris, Frankreich: Hochwasser in Paris Stillstand an den Ufern der Seine:

“Die Museen bringen ihre Kulturschätze in Sicherheit, der Verkehr an und auf der Seine steht still. Um fast fünf Meter ist der Pegel des Flusses angestiegen. Die Pariser Bürgermeisterin versucht, zu beruhigen – eine Gefahr für Anwohner bestehe nicht.”

“Allein im Louvre lagern in den Kellerdepots unzählige Gemälde und Statuen, erklärte Jean-Luc Martinez, der Direktor des Museums: “In unseren Depots befinden sich fast 250.000 Werke. Wenn das Hochwasser zurückgeht, dann werden wir das Museum wieder öffnen. Im Moment allerdings können wir noch nicht sagen, wann das genau sein wird.” Auch das Musée d’Orsay mit seiner großen Impressionisten-Sammlung hat seine Pforten bis einschließlich Dienstag dicht gemacht. Mittlerweile haben sich weitere Museen angeschlossen.”

“Am Nachmittag stand das Wasser etwa sechs Meter hoch. Am Sonntag waren es noch 1,25 Meter. Und es ist noch nicht vorbei. Die Stadt Paris ist in stark erhöhter Alarmbereitschaft – Bürgermeisterin Hidalgo will aber keine Panik schüren. “Die Seine wird noch ansteigen. Doch auch, wenn der Pegel sehr hoch ist, stellt das in diesem Stadium noch keine Bedrohung für die Menschen dar”, versuchte die Bürgermeisterin zu beruhigen.”

“In Paris rechnet man damit, dass das Hochwasser im Laufe des Abends auf etwa 6,50 Meter ansteigen könnte. Damit liegt es aber noch immer deutlich unter der Marke von 1910. Bei der Jahrhundertflut stand die Seine ganze 8,62 Meter hoch. Ab dem Wochenende, so hofft man, wird der Pegel langsam sinken. Bis das Wasser wieder auf normalem Niveau angekommen ist, könnte es allerdings Wochen dauern.”

3.6.16, Niederbayern, Deutschland: Unwetter in Deutschland Siebtes Todesopfer nach Hochwasser:

“Während sich die Lage am Niederrhein etwas entspannt hat, ist in Niederbayern auch am dritten Tag der Hochwasserkatastrophe an ein Aufatmen nicht zu denken. Immer noch werden Menschen vermisst. Die Zahl der Todesopfer ist auf sieben gestiegen.”

“Darunter kommt das Ausmaß des Schadens zum Vorschein: Allein im Landkreis Rottal-Inn wird er auf einen dreistelligen Millionenbetrag beziffert. Inzwischen können sich Betroffene Soforthilfe der Landesregierung ausbezahlen lassen.”

“Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt jedoch vor zu viel Optimismus. Abzusehen sei, dass teils kräftigen Gewitter vor allem in der Südhälfte von Nordrhein-Westfalen bis in die Nacht zum Samstag anhalten könnten. Der DWD rechnet mit Starkregen um 20, teils sogar 30 Litern pro Quadratmeter, in einigen Regionen auch mit Hagel und Windböen.”

2.6.16, Deutschland: Der unglaubliche Eiertanz der Meteorologen:

“Nicht bloß die ungeheuren Unwetter, die Deutschland gerade heimsuchen, beweisen: Der Klimawandel findet statt. Warum reden Meteorologen den Begriff ständig klein? “

2.6.16, Süddeutschland: Überflutungen in Deutschland Sechstes Todesopfer in Niederbayern:

“In Niederbayern gilt weiter der Ausnahmezustand. Dort wurde ein sechstes Opfer geborgen. In Nordrhein-Westfalen wird vor einer Flut gewarnt.”

“Am Abend bestätigte die Einsatzzentrale des Landratsamtes Rottal-Inn ein sechstes Todesopfer der Fluten in Simbach. Die Leiche eines 65-Jährigen sei am Inn gefunden worden.”

2.6., Niederbayern: Hochwasser in Niederbayern Fünftes Todesopfer gefunden:

“Die Befürchtungen der Polizei in Niederbayern haben sich bewahrheitet: In Simbach am Inn wurde in einem Haus eine weitere Leiche gefunden. Damit steigt die Zahl der Toten durch das Hochwasser auf fünf – und es werden noch weitere Menschen vermisst.”

1.6.16, Paris, Frankreich: Paris shuts Louvre museum to evacuate artworks as flood waters rise:

“Two of the world’s greatest art museums take emergency action to protect their collections as the level of the River Seine rises to a threatening level.”

“Officials have closed Paris’s Louvre museum so its priceless artworks can be moved to safety amid the threat of flooding from the nearby River Seine.”

“Other experts warned that the weather and flood levels remained unpredictable, a week before the Euro 2016 national football tournament begins in Paris next Friday. A giant “fan zone”, capable of hoisting up to 100,000 people has been built on the Champ de Mars, beside the Eiffel Tower and close to the river.”

1.6.2016, Süddeutschland: Katastrophenalarm in Niederbayern Ein ganzer Ort von Außenwelt abgeschnitten:

“Erst war es nur Dauerregen – dann kam das Hochwasser mit hohem Tempo und überraschte die Menschen in Niederbayern. In zahlreichen Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn gilt Katastrophenalarm. In Triftern steht der Ortskern unter Wasser. 50 Kinder sitzen noch in der Schule fest.”

“In Niederbayern löste der Landkreis Rottal-Inn in einigen Gemeinden Katastrophenalarm aus. Mit Hubschraubern wurden Menschen von Hausdächern gerettet. 32 Liter Regen pro Quadratmeter fielen binnen sechs Stunden allein in Pfarrkirchen bei Triftern. “Das ist schon ein kräftiger Dauerregen”, sagte der Meteorologe Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD). “Es herrscht Land unter. Die Wassermassen kamen sehr schnell”, hieß es von der Polizei. “Alles, was wir verfügbar haben, ist im Einsatz”, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Polizisten seien auch von Grenzübergängen nach Österreich abgezogen worden.”

“Der Markt Triftern mit seinen 5000 Einwohnern ist nach den Worten eines Gemeindesprechers derzeit von der Außenwelt abgeschnitten, weil alle Brücken überschwemmt seien. Derzeit steige der Pegel des Altbachs im Ort wieder an, es herrsche ein “reges Treiben” der Einsatzkräfte. “Die Situation hat sich in den letzten Stunden dramatisch zugespitzt”, sagte der Bürgermeister von Triftern, Walter Czech.”

31.5.16, Deutschland: Tief “Elvira” Neue Unwetter treffen den Westen:

“Nach dem Süden, nun der Westen: Tief “Elvira” hat Nordrhein-Westfalen getroffen. Vollgelaufene Keller, Schlamm auf den Straßen, doch keine Verletzten. Im Süden gehen die Aufräumarbeiten weiter. Auch heute warnt der Wetterdienst vor neuen Unwettern, vor allem im Nordosten.”

“Allein im Kreis Euskirchen rückte die Feuerwehr am Montag Abend zu rund 125 Einsätzen aus. Betroffen waren vor allem das Stadtgebiet Mechernich und die Gemeinde Kall. Wassermassen rissen einen Flüssiggastank aus der Verankerung, der daraufhin seinen Inhalt verlor, teilte die Feuerwehr mit. In Kall stand die Produktionshalle eines Industriebetriebs unter Wasser. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte Anwohner und rund 250 Helfer.”

“In Süddeutschland laufen derweil die Aufrämarbeiten. Hier hatten schwere Unwetter am Sonntag Abend für schwere Verwüstungen gesorgt. Vier Menschen kamen ums Leben, Tausende Helfer sind im Einsatz. “Die Schäden sind nicht so schnell zu beseitigen. Das wird noch einige Zeit dauern”, sagte ein Sprecher der Polizei in Heilbronn.”

30.5.16, Süddeutschland: Unwetter in Deutschland Aufräumen nach der Katastrophe:

“Die Bilanz des schweren Unwetters am Tag danach ist erschütternd: Mehrere Menschen sind tot, Häuser sind schwer beschädigt, Dutzende Keller überflutet. Am schwersten betroffen ist Baden-Württemberg. Auch in anderen Ländern gibt es Schäden. Nun beginnen die Aufräumarbeiten. Neue Unwetter drohen.”

“Bei schweren nächtlichen Unwettern sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. In Schwäbisch Gmünd starb ein Feuerwehrmann beim Versuch, einen Menschen zu retten, der letztlich nur noch tot geborgen werden konnte. In Weißbach im Hohenlohekreis kam ein 60 Jahre alter Mann in einer überschwemmten Tiefgarage ums Leben. Von Sonntagnachmittag bis Montagmorgen wurden rund 7000 Helfer zu mehr als 2200 Einsätzen gerufen. Die Mitarbeiter von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, Lebensrettungs-Gesellschaft und Polizei seien im Dauereinsatz, teilte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium in Stuttgart am Montagmorgen mit.”

29.5.16, Süddeutschland: Tief Elvira bringt Chaos:

“Für eine vollständige Entwarnung ist es zu früh, aber das Tief “Elvira” hat in Norddeutschland bisher nur geringe Schäden angerichtet. Zuvor hatte Starkregen vor allem im Süden für Chaos gesorgt. In Baden-Württemberg starben vier Menschen, einige Orte wurden verwüstet.”

“Im Westen des Landes wurden bei heftigen Unwettern viele Unterführungen und Keller überflutet. Mehrere Blitzeinschläge in Stellwerke und Oberleitungen störten den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen. In Bottrop musste die Generalprobe für die Open-Air-Aufführung der Wagner-Oper “Fliegender Holländer” abgesagt werden.”

28.5.16, Deutschland: Hagel und starker Regen: Stürmisches Wochenende im Südwesten:

“Hagelkörner häuften sich auf den Straßen, Keller waren mit Wasser vollgelaufen, Bäume lagen quer über den Fahrbahnen: Eine Unwetterfront ist am Freitagabend über Teile von Deutschland gezogen – und nun drohen neue Gewitter.”

“Bereits am späten Samstagvormittag ist mit teils starken Unwettern zu rechnen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel sollen zunächst im Südwesten beginnen und sich dann nordostwärts ausbreiten. Betroffen sind die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen.”

“Laut DWD muss in diesen Regionen mit Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde und Hagelkorngrößen über zwei Zentimetern gerechnet werden. Starke Regenfälle können stündlich bis zu 25 Liter pro Quadratmeter bringen. Die Warnung gilt bis Sonntagfrüh.”

27.5.16, Deutschland: Wetter am Wochenende: Hagel und Blitz:

“Der Mai verabschiedet sich mit heftigen Gewittern. Neben Blitz, Donner und starkem Regen seien am Wochenende Hagel und Sturmböen möglich, teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag mit. Dabei müsse mit Regenmengen über 25 Litern pro Quadratmeter und Stunde sowie großen Hagelkörnern gerechnet werden. Doch auch sonnige Abschnitte sagen die Meteorologen voraus.”

“In der Nordeifel meldete die Polizei nach einem Unwetter mit Starkregen und Hagel mehrere vollgelaufene Keller in Mechernich und Bad Münstereifel sowie vereinzelt umgestürzte Bäume. Verletzt wurde zunächst niemand. Der Wetterdienst hatte zwischenzeitlich auch vor Tornados gewarnt.”

25.05.16, Ostdeutschland, Tschechien: Heftige Hagelgewitter in Brandenburg und Tschechien:

“Die Luftmassengrenze, die uns seit Tagen beschäftigt, genauer das Frontensystem zwischen den Tiefdruckgebieten ‘Barbara’ vor der nordnorwegischen Küste und dem Südosteuropatief ‘Chrissy’, war auch am Dienstag in einigen Teilen Deutschlands äußerst wetteraktiv. So kam es mancherorts nochmals zu unwetterartigen Entwicklungen. In Brandenburg und Tschechien kamen Hagelunwetter herunter, die die Umgebung kurzzeitig in eine winterlich chaotische Landschaft verwandelten.”

“In vielen Gebieten Deutschlands bestimmte am Dienstag starke Bewölkung das Himmelsbild. Mitunter fühlte man sich bei tiefhängenden, hochnebelartigen Wolken an den Herbst erinnert. Die Temperatur verstärkte den ungemütlichen Eindruck noch; so wurden im südlichen Bayern oft nur etwa 10 Grad als Höchstwerte erreicht.”

“Ganz anders der Nordosten mit Verhältnissen wie im Hochsommer: Besonders vom Oderbruch bis nach Vorpommern schien längere Zeit (meist 8 bis 12 Stunden) die Sonne und die Luft konnte sich kräftig erwärmen; ein Sommertag nach meteorologischer Definition mit mindestens 25,0 Grad Höchsttemperatur war dort keine große Hürde. Mit maximal 30,6 Grad wurde in Penkun sogar ein Heißer Tag registriert. Da neben der Wärme bzw. Hitze in dieser Region auch noch einiges an Feuchtigkeit vorhanden war, war dementsprechend – im wahrsten Sinne des Wortes – “mächtig Dampf” in der Atmosphäre.”

“Im polnisch-tschechischen Grenzgebiet sorgte eine nach Westen ziehende, mächtige Gewitterwolke für eine sogenannte “Outflow Boundary”, bei der es kurzgesagt durch die Verdunstungskälte der Niederschläge zu einem Druckanstieg in der Umgebung kommt. Im Video kann man sehen, wie ein Hagelgewitter in Hořovice, einer Stadt südwestlich von Prag, die Umgebung in ein Winterchaos gestürzt hat.”

25.5.16, Deutschland: Schwere Unwetter in Deutschland: Land unter im Osten – Brände nach Gewitter in Berlin:

“Die zweite Nacht in Folge sind heftige Gewitter über Deutschland gezogen. Diesmal erwischte es vor allem den Osten. In Sachsen war die Bahnstrecke Dresden – Prag nach einem Erdrutsch blockiert. In Sachsen-Anhalt gab es örtlich mehr als doppelt soviel Niederschlag wie normalerweise im gesamten Monat Mai. Und in Berlin und Brandenburg hat ein Gewitter für zahlreiche Brände nach Blitzeinschlägen gesorgt.”

23.5.2015, Minden, Deutschland: Unwetter in NRW: Tornado in Minden deckt Hausdächer ab:

“Ein Tornado hat laut Polizei in Minden in Nordrhein-Westfalen erheblichen Schaden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, waren auch Porta Westfalica, Bad Oeynhausen und Petershagen von einem heftigen Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel betroffen.”

“Im Gegensatz zur Polizei wollten Meteorologen sich zunächst noch nicht festlegen, ob es ein Wirbelsturm war. “Wir müssen noch einige Dinge analysieren, aber wir schließen das zumindest nicht aus”, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes.”

“Die Feuerwehr in Minden registrierte 86 Einsätze, die Polizei wurde zu 61 Einsätzen gerufen. Es seien “großflächige Schäden” entstanden, sagte ein Polizeisprecher. Betroffen war vor allem der Mindener Stadtteil Meißen, dort zerstörte der überaus starke Wind mehrere Häuser. “Das Unwetter hat eine Art Schneise gezogen”, sagte ein Feuerwehrsprecher. Fünf Häuser wurden wegen Einsturzgefahr geräumt, 33 Bewohner in Sicherheit gebracht.”

19.5.2016, Indien: India just set a new all-time record high temperature — 123.8 degrees:

“A small city in northwest India climbed to a searing 51 degrees Celsius — or 123.8 degrees Fahrenheit — on Thursday afternoon, and broke the country’s record for all-time hottest temperature. The previous record, 50.6 degrees Celsius, was set in 1886.”

“April and May tend to be the hottest months in northwest India, and this year has been exceptionally so.”

“In India it lasted for weeks — but the heat never truly dissipated, dragging on into May. Hundreds of people have died from heat-related illness. Northern India and Nepal have been battling their worst wildfires in years. Officials have on occasion banned daytime cooking in an attempt to prevent accidental fires that killed nearly 100 people in late April.”

15.5.2016, Deutschland: Wetter an Pfingsten 2016: Die Eisheiligen bringen Polarluft und Schauer:

“Die Eisheiligen kommen wie Spielverderber daher. Die zunehmende Erwärmung im Frühjahr erfolgt nicht kontinuierlich und wird immer wieder durch Kaltlufteinbrüche aus polaren Regionen unterbrochen. Die Eisheiligen gehören zu den sogenannten meteorologischen Singularitäten und stellen Witterungsregelfälle dar, die zu bestimmten Zeiten im Jahr gehäuft auftreten. Bonifatius (am 14. Mai) und die kalte Sophie (am 15. Mai) zeigen dieses Jahr ihr “kaltes Gesicht”. Mit einer kräftigen nördlichen bis nordwestlichen Strömung gelangt zwischen Tiefdruckgebieten über Nord- und Osteuropa und hohem Luftdruck bei Island kalte Polarluft nach Deutschland.”
“Pfingstmontag (16.05.) wird leider auch nicht trocken über die Bühne gehen. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt im Nordosten und im Süden. Die Temperaturen bleiben aber unverändert. Nach einem zum Teil frostigen Start erreicht München nur 10, Freiburg 12, Hamburg, Berlin und Köln bekommen 13 Grad. In der Mitte scheint die Sonne mit 4 bis 7 Stunden wohl am meisten. Der Wind bleibt meist noch unangenehm.”

14.5.2016, Süddeuttschland: Pfingsten beginnt mit Unwettern und Hochwasser im Süden:

“Starker Regen und heftige Gewitter haben zum Auftakt des Pfingstwochenendes in Süddeutschland etliche Schäden angerichtet. Die Wasserstände der Flüsse stiegen infolge der Niederschläge deutlich an. In Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis verzeichneten Polizei und Feuerwehr zahlreiche Notrufe wegen überfluteter Straßen. An einigen Stellen stand das Wasser demnach bis zu 30 Zentimeter hoch. In Hessen hatten heftiger Regen und Gewitter schon am Freitag zu Flugausfällen, Überschwemmungen und Evakuierungen geführt. Am größten Flughafen des Kontinents in Frankfurt fielen rund 60 Flüge aus, andere Verbindungen verspäteten sich oder wurden umgeleitet. Die Einkaufsgalerie ‚MyZeil‘ im Zentrum des Finanzmetropole wurde evakuiert. „Ursache ist der immense Niederschlag“, teilte die Polizei auf Twitter mit.”

8.5.2016, Kanada: Waldbrände in Kanada außer Kontrolle:

“Die Waldbrände in Kanadas Teersandregion Alberta breiten sich weiter unkontrolliert aus. Der Rundfunksender CBC twitterte am Samstag, das Feuer sei jetzt 156.000 Hektar groß und damit um 50 Prozent größer als in der Nacht davor. Im weiteren Verlauf des Wochenendes könnte sich die Fläche verdoppeln. Die gesamte Stadt Fort McMurray mit ihren rund 90.000 Einwohnern wurde evakuiert. In Presseberichten ist von einem “Inferno” die Rede. Der Strom sei ausgefallen, das Wasser untrinkbar. Derzeit bewegt sich das Feuer auf die benachbarte Provinz Saskatchewan zu. Experten rechnen damit, dass die Brände noch Wochen lodern werden.”

“Ein Versicherungsschaden von mindestens sieben Milliarden US-Dollar soll bereits entstanden sein. Kanadas Regierungschef Justin Trudeau sagte der Provinz finanzielle Unterstützung zu.”

7.5.2016, Kanada: Alberta Waldbrände: 100.000 Klimaflüchtlinge in Kanada:

“Nun hat mit den verheerenden Waldbränden die Erderwärmung Alberta in besonderer Art heimgesucht. Eine Trockenheit, wie es sie seit 50 Jahren nicht mehr gab, in Verbindung mit hohen Temperaturen und heftigen Winden – alles Phänomene, die mit höherer Erdtemperatur häufiger auftreten – hat beispiellose Waldbrände entfacht. 1.000 Quadratkilometer Wald sind bereits zerstört.”

“100.000 Menschen mussten schon aus ihren Häusern flüchten, mit unbekannten Ausgang, ob sie je wieder zurückkommen können. Dies ist eine Anzahl von Klimaflüchtlingen, die man sonst nur aus Afrika kennt. Hunderte Häuser in Alberta sind bereits niedergebrannt, das Eigentum und viele Existenzen sind vernichtet, was man in dieser Dimension sonst nur aus Kriegsgebieten kennt. Die Menschen in Alberta beginnen, ihren durch Waldabholzung und Erdölförderungen begonnen Krieg gegen die Natur zu verlieren. Die Natur, so müssen sie schmerzhaft erkennen, ist mächtiger als die Ignoranz des Menschen zu den Auswirkungen des Klimawandels.”

1.5.2016, Naher Osten & Nordafrika: Forscher warnen vor “Klima-Exodus”:

“Die Lebensumstände im Nahen Osten und in Nordafrika könnten sich in den nächsten Jahrzehnten durch den Klimwandel dramatisch verschlechtern und einen “Klima Exodus” auslösen. Davor warnen zwei Studien, die das Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie zusammen mit dem Cyprus Institute in Nicosia veröffentlicht hat. Während in den letzten Jahren Höchsttemperaturen von 43 Grad an besonders hießen Tagen gemessen wurden, könnten diese Werte bis Mitte des Jahrhunderts auf 46 Grad und bis 2100 auf fast 50 Grad steigen.”

“Die Bevölkerung, so die Forscher, sei bei solchen Temperaturen hohen Gesundheitsrisiken ausgesetzt – in beiden Regionen sind rund 550 Millionen Menschen betroffen. Seit den 1970er Jahren habe sich die Zahl der heißen Tage bereits verdoppelt, fand das Forscherteam um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie, heraus. “Das Klima in weiten Teilen des Orients könnte sich in den kommenden Jahrzehnten so verändern, dass es geradezu lebensfeindlich wird”, so Lelieveld.”

24.4.16, Deutschland: Glatte Straßen durch Schnee und Hagel Eine Tote und Verletzte bei Unfälle: 

“Mit Schnee, kräftigem Wind und Frost hat sich mitten im Frühling der Winter zurückgemeldet. Am Wochenende schneite es in einigen Teilen Deutschlands. Auf dem höchsten deutschen Gipfel, der 2962 Meter hohen Zugspitze, fielen in der Nacht zum Sonntag 14 Zentimeter Neuschnee.”

“Verantwortlich für den Winter Ende April ist polare Luft, die von der Arktis über die Nordsee nach Deutschland treibt. Im Laufe der Woche bringt ein neues Tief typisches Aprilwetter, bei dem sich Schnee, Graupel und Regen abwechseln. Dazu bläst ein stürmischer Wind. Bis zum Dienstag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach für die Mittelgebirge noch einmal bis zu 20 Zentimeter Neuschnee voraus. Selbst im Flachland kann es weiß werden. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen fünf und zehn Grad. Auf den Straßen könne es sehr glatt werden, warnte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel.”

20.4.16, Österreich: Österreich fürchtet Wasserknappheit:

“Mehr und längere Trockenzeiten und Hitzeperioden, weniger Niederschläge im Sommer: Österreich muss sich wegen des Klimawandels auf künftige Engpässe bei der Wasserversorgung einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) im Auftrag der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach.”

“In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Hitzetage bereits deutlich zugenommen. “Seit Mitte der 1980er Jahre kann ein markanter Anstieg der jährlichen Sonnenscheindauer beobachtet werden”, sagte Studienautor Roman Neunteufel vom Boku-Institut für Siedlungswasserbau. Prognostiziert wird, dass die heißen und trockenen Sommer der Jahre 2003, 2013 und 2015 in einigen österreichischen Regionen künftig die Regel werden. Bis 2050 soll sich die Anzahl der Hitzetage in einigen Regionen sogar verdoppeln.”

15.4.2016, weltweit: March temperature smashes 100-year global record:

“Average global temperature was 1.07C hotter – beating last month’s previous record increase”

“The global temperature in March has shattered a century-long record and by the greatest margin yet seen for any month.”

“Compared with the 20th-century average, March was 1.07C hotter across the globe, according to the JMA figures, while February was 1.04C higher. The JMA measurements go back to 1891 and show that every one of the past 11 months has been the hottest ever recorded for that month.”

7.4.2016, Arktis: Der Kühlschrank der Erde taut ab:

“Noch nie wurden im Winter so viele freie Wasserflächen in der Arktis beobachtet. Das wird wahrscheinlich dazu führen, dass sich das Meereis im Sommer noch weiter zurückzieht und die Erderwärmung noch stärker angetrieben wird.”

“In diesem Winter hat sich das Meereis so schwach ausgedehnt wie nie seit Beginn der Messungen. Sogar im Negativ-Rekord-Jahr 2015 war die Fläche größer. Noch nie haben Satelliten zum Zeitpunkt der maximalen Ausdehnung so viele freie Wasserflächen festgestellt. Ungewöhnlich wenig Eis fand sich besonders in der Barentssee nördlich von Norwegen und in der Beringsee, einem Randmeer zwischen Alaska und Sibirien.”

“Der Grund dafür ist nicht schwer zu finden: Die Lufttemperaturen über dem Arktischen Ozean waren im Dezember, Januar und Februar zwei bis sechs Grad höher als im Mittel. Die Forschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts auf Spitzbergen maß für Januar und Februar sogar Temperaturen, die sechs bis acht Grad über dem Durchschnitt lagen.”

“Die Arktis ist in einer Krise”

“Das arktische Meereis ist wichtig für die Stabilisierung der weltweiten Temperaturen. Denn eine helle, weiße Oberfläche reflektiert 85 Prozent der einfallenden Sonnenstrahlen. Wissenschaftler nennen die Polarregion nicht umsonst den “Kühlschrank der Erde”. Schmilzt das Meereis dauerhaft weg, absorbiert das dunkle Meer nahezu die komplette einfallende Wärme. Die wird gespeichert und von einem Jahr zum anderen getragen. “Der langfristige Trend ist, dass immer mehr Energie in die Ozeane gelangt”, erklärt Nicolaus.”

5.4.2016, Pakistan: Dutzende Tote durch Überflutungen und Erdrutsche:

“Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind Dutzende Menschen im Norden Pakistans ums Leben gekommen. Nach drei Tagen sintflutartigen Regens seien in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa und der Himalaya-Region Gilgit-Baltistan 74 Menschen gestorben, teilte die nationale Katastrophenbehörde am Montag mit. Weitere Tausende seien in unzugänglichen Gegenden von der Außenwelt abgeschnitten.”

“Bereits im vergangenen Monat waren bei schweren Regenfällen in Pakistan 121 Menschen gestorben.”

1.4.2016, weltweit: Meeresspiegel: Noch ein Meter mehr:

“Durch die Eisschmelze in der Antarktis könnte der Meeresspiegel doppelt so schnell steigen wie bisher angenommen, prognostizieren US-Forscher. Erstmals untersuchten sie, wie sich ein Kollabieren des Westantarktischen Eisschildes auf den Anstieg des Meeres auswirkt. Schon in früheren Warmzeiten der Erde habe die Antarktis besonders sensibel auf Klimaveränderungen reagiert.”

29.3.2016, Australien: Die schlimmste Korallenbleiche aller Zeiten:

“Dem größten Korallenriff der Welt droht die “schlimmste Korallenbleiche aller Zeiten”, wie es Terry Hughes nennt. Korallenbleiche bedeutet absterbende Korallen. Der Meeresbiologe von der James Cook University im australischen Townsville dokumentierte mit seinem Team die Umweltkatastrophe: “Wir überflogen 4.000 Kilometer der unberührtesten Teile des Great Barrier Reef, es gab nur vier Riffe, die keine Korallenbleiche aufwiesen”, sagte Hughes, der das Korallenprogramm des staatlichen Forschungsrates leitet.”

“Als eine der Ursachen nennen die Wissenschaftler das Klimaphänomen El Niño, das in diesem Jahr besonders heftig war und die Wassertemperatur im Westpazifik stark angehoben hat. Dadurch verlieren die Korallen ihre farbgebenden symbiotischen Algen, die sie mit Nährstoffen versorgen und so die schillernden Farben hervorrufen. Keine Farbe bedeutet somit auch keine Nährstoffversorgung, die Korallen sterben ab. “Die Schäden sind diesmal wesentlich größer als bei den Korallenbleichen 2002 oder 1998″, erklärte Hughes. Eine Neubesiedelung aus gesunden Riffteilen ist zwar grundsätzlich möglich. Allerdings müssten dafür viele Jahre die richtigen Temperaturen herrschen, was angesichts der Erderwärmung als unmöglich gilt.”

23.3.2016, weltweit: Der Treibhausgas-Anstieg ist ohne Vergleich:Der Treibhausgas-Anstieg ist ohne Vergleich:

“Lange galt das sogenannte Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum vor 56 Millionen Jahren als Referenz für eine Welt nach dem Klimawandel. Doch US-Forscher zeigen nun, dass der Anstieg der Treibhausgase damals um ein Zehnfaches langsamer ablief als heute – das Ökosystem hatte Zeit, sich anzupassen.”

“Die ohnehin schon warme Atmosphäre erhitzte sich um fünf Grad in wenigen Tausend Jahren. Die globalen Durchschnittstemperaturen stiegen von 18 auf 23 Grad. Die Pole und die Gebirge waren mehr oder weniger eisfrei.”

“Entscheidend ist, wie schnell das Klimasystem auf den CO2-Anstieg reagiert hat: Stiegen die Temperaturen mit Verzögerung an, deutet das auf einen rasanten Ausstoß an Treibhausgasen hin; stiegen sie gleichzeitig mit der CO2-Konzentration, bedeutet das einen langsameren Ausstoß – und das war auch das Ergebnis der Forschergruppe.”

21.3.2016, weltweit: Carbon emissions highest in 66 million years, since dinosaur age:

The rate of carbon emissions is higher than at any time in fossil records stretching back 66 million years to the age of the dinosaurs, according to a study on Monday that sounds an alarm about risks to nature from man-made global warming.

“That ancient release, which drove temperatures up by an estimated 5 degrees Celsius (9 Fahrenheit) and damaged marine life by making the oceans acidic, is often seen as a parallel to the risks from the current build-up of carbon in the atmosphere from burning fossil fuels. “Given currently available records, the present anthropogenic carbon release rate is unprecedented during the past 66 million years,” the scientists wrote in the journal Nature Geoscience.”

20.3.2016, weltweit: February was the warmest month in recorded history, climate experts say:

“From Alaska to Australia, an unprecedented heating of planet Earth is underway with rising temperatures across huge swathes of land mass and oceans.”

“Our planet went through a dramatic change last month. Climate experts revealed that February was the warmest month in recorded history, surpassing the previous global monthly record – set in December. An unprecedented heating of our world is now under way.”

“With the current El Niño weather event only now beginning to tail off, meteorologists believe that this year is destined to be the hottest on record, warmer even than 2015.”

“Scientists warn there are many island states in the Pacific that will simply disappear if the planet undergoes that sort of warming. In addition, if the temperature increases to 1.5C, it will combine with ocean acidification driven by rising carbon dioxide emissions to dissolve the world’s already threatened coral reefs. “That is why last month’s temperature level was so significant – and worrying,” added Betts.”

5.3.2016, weltweit: The mercury doesn’t lie: We’ve hit a troubling climate change milestone(by Bill McKibben):

“Across the northern hemisphere, the temperature, if only for a few hours, apparently crossed a line: it was more than two degrees Celsius above “normal” for the first time in recorded history and likely for the first time in the course of human civilization.”

“This bizarre glimpse of the future is only temporary. It will be years, one hopes, before we’re past the two degrees mark on a regular basis. But the future is clearly coming much faster than science had expected. February, taken as a whole, crushed all the old monthly temperature records, which had been set in … January. January crushed all the old monthly temperature records, which had been set in … December.”

“In a much deeper sense, however, the resistance is valiant, even beautiful. Think of those protesters as the planet’s antibodies, its immune system finally kicking in. Our one earth is running a fever the likes of which no human has ever seen. The time to fight it is right now.”

24.2.2016, weltweit: Earth is warming 50x faster than when it comes out of an ice age:

“Recently, The Guardian reported on a significant new study published in Nature Climate Change, finding that even if we meet our carbon reduction targets and stay below the 2°C global warming threshold, sea level rise will eventually inundate many major coastal cities around the world.”

20% of the world’s population will eventually have to migrate away from coasts swamped by rising oceans. Cities including New York, London, Rio de Janeiro, Cairo, Calcutta, Jakarta and Shanghai would all be submerged.

“As a result, the study authors found that due to the carbon pollution humans have emitted so far, we’ve committed the planet to an eventual sea level rise of 1.7 meters (5.5 feet). If we manage to stay within the 1 trillion ton carbon budget, which we hope will keep the planet below 2°C warming above pre-industrial levels, sea levels will nevertheless rise a total of about 9 meters (30 feet). If we continue on a fossil fuel-heavy path, we could trigger a staggering eventual 50 meters (165 feet) of sea level rise.”

“Right now we’re in a warm interglacial period, having come out of the last ice age (when New York City and Chicago were under an ice sheet) about 12,000 years ago. During that transition, the Earth’s average surface temperature warmed about 4°C, but that temperature rise occurred over a period of about 10,000 years.

In contrast, humans have caused nearly 1°C warming over the past 150 years, and we could trigger anywhere from another 1 to 4°C warming over the next 85 years, depending on how much more carbon we pump into the atmosphere.”

21.2.2016, Schleswig-Holstein, Deutschland: Klimawandel in SH: Wenn der Strand verschwindet:

“Sturmfluten nagen seit jeher an Kliffs, Deichen und Stränden. Der Klimawandel tut nun sein Übriges: Durch die globale Erwärmung steigt der Meeresspiegel, der zunehmende Wind sorgt für stärkeren Seegang – in der Folge könnte das zu mehr Sturmfluten, einem insgesamt höheren Überflutungsrisiko an den Küsten und stärkeren Sand- und Landabspülungen führen.”

“Dass „die Folgen des Klimawandels für die schleswig-holsteinischen Küstengebiete ernst sind und nicht unterbewertet werden dürfen“, hat das Umweltministerium im Generalplan Küstenschutz festgestellt. Viele Gemeinden an der Ostseeküste befürchten allerdings, dass sie dabei unter den Tisch fallen. „Anders als an der Nordseeküste sieht der Generalplan Küstenschutz außerhalb der Landesschutzdeiche keine umfassende staatliche Verantwortung für den kommunalen Ostseeküstenschutz vor“, heißt es in einem offenen Brief an den Kieler Landtag, den das „Klimabündnis Kieler Bucht“, ein Zusammenschluss von 20 Ostseegemeinden von Kappeln an der Schlei bis Blekendorf im Kreis Plön sowie Vertretern aus Wissenschaft und Tourismus, verfasst hat. Dies stelle viele Gemeinden vor finanzielle, aber vor allem logistische Herausforderungen, da der Strandtourismus zu den tragenden ökonomischen Säulen zähle.”

“Grund für die Ängste der Ostsee-Gemeinden ist unter anderem der steigende Wasserpegel. „Wenn der Ostseespiegel einen halben Meter ansteigt, dann ist das Ausgangsniveau für eine Sturmflut immer einen halben Meter höher“, erklärt der Klimabündnis-Initiator Prof. Dr. Horst Sterr von der Abteilung Küstengeographie und Klimafolgenforschung an der Universität Kiel.”

“Die Ostsee hat sich im letzten Jahrhundert um etwa 0,85 Grad Celsius erwärmt, vermeldet das Norddeutsche Klimabüro.”

20.2.2016, Fiji: Zyklon “Winston”: Monstersturm tobt über Fidschi-Inseln:

“Mit bis zu 325 Kilometern in der Stunde wütet der Zyklon “Winston” über den Fidschi-Inseln. Die Regierung erklärte die Inselgruppe im Pazifischen Ozean zum Katastrophengebiet. Tausende Einwohner waren vorher in mehr als 700 Notunterkünfte geflüchtet.”

“”‘Winston’ ist der stärkste Zyklon und der erste der Kategorie 5, der auf Fidschi je registriert wurde”, schrieb Meteorologin Lisa Murray von der neuseeländischen Wetterbehörde. Kategorie 5 ist die höchste Stufe für tropische Wirbelstürme. Treten sie im Atlantik auf, werden sie Hurrikan genannt. Wirbelstürme in Ost- und Südostasien heißen Taifun.”

“”Winston” gehört zu den sieben stärksten Zyklonen in der Region seit mehr als 30 Jahren.”

10.2.2016, Skigebiete in Deutschland: Klimawandel: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verloren:

“Der Klimawandel dürfte den Skitourismus in Deutschland extrem einschränken. Die Bundesregierung rechnet damit, dass bald nur noch jedes zehnte Skigebiet in Deutschland schneesicher sein wird. Demnach ist selbst Kunstschnee keine Rettung.”

“Ein Drittel der Skigebiete in den Alpen und den Mittelgebirgen könnten gegebenenfalls mit Kunstschnee in Betrieb gehalten werden – so steht es in der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.”

“Bei einer globalen Erwärmung der bodennahen Luft um zwei Grad gegenüber dem 19. Jahrhundert würde sich die Schneegrenze hierzulande um 300 Meter in die Höhe verlagern, heißt es in dem Papier. Bereits jetzt sei die Hälfte aller deutschen Skigebiete auf künstliche Beschneiung angewiesen.”

“Messungen haben bereits gezeigt, dass sich die Alpenregion besonders rasch erwärmt. Dort ist die Temperatur seit dem 19. Jahrhundert etwa doppelt so schnell gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt: Um zwei Grad hat sich das Alpenland seither erwärmt, der weltweite Durchschnitt der Erwärmung liegt bei einem Grad.”

9.2.2016, Bolivien: Dramatisch: Boliviens zweitgrößter See ausgetrocknet:

“Plötzlich verschwindet ein riesiger See in Südamerika – ein Grund ist der Klimawandel. Lange Dürrephasen haben ihn austrocknen lassen. Ein Drama für Fischer und Tiere.”

“Einst hatte der See eine Größe von knapp 3000 Quadratkilometern – und ernährte dutzende indigene Gemeinden dank des Fischfangs. Vorbei. Er hatte zwar zuletzt schon nur noch eine Wassertiefe von drei Metern – aber Wissenschaftler glauben, dass er kaum komplett wiederzubeleben ist.”

“„Es gibt eine eindeutige Verbindung zum Klimawandel“ meint der Landeschef des Umweltnetzwerks „Red Latinoamericana Ambiental“, Raúl Pérez Albrecht. Die Regenmengen hätten sich drastisch reduziert. Und die Temperatur hier im Südwesten Boliviens sei seit 1982 um 1,8 Grad gestiegen. „Allerdings wurde der Prozess auch dadurch beschleunigt, dass der See immer schon eine sehr geringe Wassertiefe hatte“, sagt Albrecht. „Wenn wir Glück haben, können wir vielleicht noch ein Drittel des Lago Poopó retten.“ Dafür müsse es aber mehr regnen – und der Rio Desaguadero wieder mit mehr Wasser in den See einfließen.”

7.2.2016, Deutschland: Sturmwarnung: Karnevalsverein sagt Mainzer Rosenmontagszug ab:

“Das Risiko ist zu groß: Der Mainzer Rosenmontagszug fällt wegen unberechenbarer Sturmböen aus. Eine der größten Karnevalsveranstaltungen Deutschlands ist damit abgesagt.”

“Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für Montag in weiten Teilen Deutschlands Sturmböen der Stärke 8 bis 9. In Straßenzügen, die von Südwest nach Nordost verlaufen, könne sich ein Windkanaleffekt bilden, so dass die Böen noch stärker ausfielen.”

5.2.2016, Sylt, Deutschland: Landverlust: Sylts Südspitze bricht ab:

“Deutschland schrumpft – ein kleines bisschen jedenfalls. Und der Teil, der schwindet, ist ausgesprochen prominent.”

“Vielleicht passiert es schon in den nächsten Tagen, denn derzeit rollen Sturmfluten gegen die Nordseeinseln. “Die Hörnum Odde ist tot”, meldet bereits Sylt TV.”

“1972 hatte die Odde noch das Ausmaß von 151 Fußballfeldern, sie erstreckte sich über mehr als einen Quadratkilometer. Seitdem schrumpfte sie auf knapp ein Fünftel der Größe. Im November räumte eine Sturmflut nochmals einen breiten Strandabschnitt auf gut 800 Metern Länge ab. Nun umfasst die Odde gerade noch gut 30 Fußballfelder.”

“Nur noch bei Niedrigwasser sollen Wanderer auf die Odde, mahnt die Schutzstation Wattenmeer. Bei Hochwasser drohten Überschwemmungen.”

3.2.2016, Südamerika: Higher temperatures make Zika mosquito spread disease more:

“Weather might make the difference. Scientists say the hotter it gets, the more likely the insect can spread disease.”

“As the temperature rises, nearly everything about the biology of the Aedes aegypti mosquito — the one that carries Zika, dengue fever and other diseases — speeds up when it comes to spreading disease, said entomologist Bill Reisen of the University of California Davis.”

“With higher temperatures you have more mosquitoes feeding more frequently and having a greater chance of acquiring infection. And then the virus replicates faster because it’s hotter, therefore the mosquitoes can transmit earlier in their life,” Reisen said. The thermodynamics of mosquitoes are “driven by temperature.”

“The hotspots for this Zika outbreak also have been temperature and drought hotspots recently. Recife, Brazil, the largest city in the Zika-struck region, saw its hottest September-October-November on record, about 1.2 degrees Celsius (2.2 degrees Fahrenheit) above normal, according to NASA data. The state of Pernambuco had its hottest and driest year since 1998, according to the state weather agency. And globally, last year was the hottest on record.”

“Warmer air incubates the virus faster in the cold-blooded mosquito. So the insect has more time to be infectious and alive to spread the disease, Scott said.”

“Warmer temperatures also make the mosquito hungrier, so it takes more “blood meals” and can spread the disease to more people, Scott, Reisen and others said. And warmer temperatures generally increase the mosquito population.”

3.2.2016, Äthiopien: Dürre in Äthiopien Eine Hungersnot mit Ansage:

“In Äthiopien bedroht eine Dürre große Teile der Bevölkerung. Das Welternährungsprogramm der UN rechnet mit bis zu 15 Millionen Hungernden.”

“Es ist eine Krise mit Ansage. Schon vor Monaten haben UN-Organisationen vor einer Dürrekatastrophe in Äthiopien gewarnt. Auch beim Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen wusste man, welche Folgen das Klimaphänomen “El Niño” haben würde.”

“Es hat schon im März 2015 begonnen und wird bis Mitte 2016 dauern. Die Folgen aber werden noch bis ins Frühjahr 2017 spürbar sein”, sagt Rogiero Bonifacio, Klimaexperte im WFP-Hauptquartier in Rom. “El Niño” habe schon früh Einfluss auf die Vegetationsperiode in Zentralamerika und eben auch in Äthiopien gehabt, wo eine der trockensten Perioden der letzten 50 Jahre gemessen werde, so der Klimaexperte.”

29.1.2016, Europa: Selbst die Römer hatten’s nicht so warm:

“Unsere Sommer sind die wärmsten seit 2.000 Jahren in Europa. Das zeigen neue Baumring-Analysen. Die Temperaturrekorde ließen sich nicht mehr mit natürlichen Schwankungen erklären, folgern Forscher, sondern nur mit dem menschengemachten Klimawandel.”

“Wir haben keine 30-jährigen Perioden gefunden, die so warm waren wie heute”, erklärt Luterbacher gegenüber klimaretter.info. “Dieses Level der Erwärmung können die Klimamodelle nicht mehr mit natürlichen Schwankungen, mit Vulkanen oder Änderungen in der Sonneneinstrahlung erklären. Die aktuelle Erwärmung ist nicht mehr natürlich, sondern menschengemacht.”

“Das Ergebnis war auch für Luterbacher überraschend: Das 20. Jahrhundert war nicht etwa das wärmste in den vergangenen 2.000 Jahren. Das 1., 2. und 10. Jahrhundert waren ähnlich warm. Auch die vergangenen 50 Jahre stachen im Vergleich mit den vorigen Jahrhunderten nicht besonders hervor. Erst die letzten drei Dekaden von 1986 bis 2015 bilden eine Zeitspanne einzigartig warmer Sommer in Europa. Im Schnitt waren die Monate Juni bis August in den vergangenen drei Jahrzehnten um 1,3 Grad wärmer als der Durchschnitt der letzten 2.000 Jahre. Für Luterbacher ist klar, dass das mit dem Treibhausgasausstoß der Menschen zu tun haben muss.”

28.1.2016, Afrika: Nachttemperaturen über 40 Grad: 

“Der Kontinent leidet unter einer schweren Dürre und steht vor einer Hungerkatastrophe. Schuld ist das Wetterphänomen El Niño. Aber auch die Landnutzung und der Klimawandel tragen dazu bei, dass immer öfter der Notstand herrscht.”

“Das World Food Programme warnt schon seit Monaten: Das Überleben von Millionen Menschen ist durch die Folgen des Wetterphänomens El Niño bedroht. Bereits das zweite Jahr in Folge herrscht Wasserknappheit in afrikanischen und zentralamerikanischen Ländern. “In einigen Regionen Afrikas hat es schon das ganze vergangene Jahr nicht geregnet, die andauernde Trockenzeit durch den El Niño verschärft die Situation nun noch”, sagt Fred Hattermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).”

“Durch die ohnehin knapp bemessene Versorgung, das Bevölkerungswachstum und durch strukturelle Probleme ist Afrika besonders schlecht auf Wetterextreme vorbereitet“, sagt Hattermann. “Wenn es zu Klima- oder Wetterschwankungen kommt, geht es gleich Millionen von Menschen an die Existenz.” Auch ohne El Niño werden diese Wetterextreme künftig zunehmen. Alle Szenarien der Klimaforschung sprechen hier eine eindeutige Sprache.”

“Wenn die nächste Regenzeit Ende Februar in Äthiopien auch noch ausfällt, droht hier eine Katastrophe”, sagt Schoeneberger. “Allein 18 Millionen Menschen könnten auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein.” Acht Millionen seien ohnehin ständig von Lebensmittelhilfen abhängig, mit der Dürre kämen nochmals zehn Millionen hinzu. Der aktuelle El Niño sei einer der stärksten überhaupt – ob der Klimawandel damit zu tun hat, kann der GIZ-Mitarbeiter nur mutmaßen.”

“Die Temperaturen würden sich in vielen Regionen Afrikas hingegen stetig nach oben bewegen – egal ob in Trocken- oder Feuchtgebieten.”

26.1.2016, weltweit: Ozeane dehnen sich stärker aus:

“Bislang dachte man, dass der Meeresspiegel vor allem durch die Eisschmelze ansteigt. Neue Satellitenmessungen zeigen nun aber: Die Hauptursache ist die Wärmeausdehnung durch den Klimawandel. Eine mögliche Folge: Das Risiko von Sturmfluten ist höher als gedacht.”

“Im Prinzip verhalten sich die Weltmeere wie ein gigantisches Thermometer. Wenn der Klimawandel die Welt anheizt, dehnt sich das Wasser zwischen den Kontinenten aus und steigt an – gleich dem Quecksilber, das sich im Röhrchen ausdehnt und ansteigt.”

“Das Problem: Der Meeresspiegel steigt nicht nur an, weil sich die Weltmeere infolge der Erderwärmung ausdehnen. Auch die Eisschmelze an den Polen trägt einen großen Anteil daran – den Hauptanteil, dachte man bislang. Beides zusammen führt zu einem globalen Meeresspiegelanstieg von 2,7 Millimetern pro Jahr. Weil aber die Anteile der beiden Einflussgrößen bislang eher unsicher waren, erschwerte das den Klimaforschern, das Meeres-Thermometer für die Energiebilanz auf der Erde zu verwenden.”

“Das Ergebnis, das nun im Fachmagazin PNAS veröffentlicht wurde, hat die Forscher überrascht: Der Anteil des Meeresspiegelanstiegs durch die Wärmeausdehnung erwies sich als viel größer als bislang angenommen. Bisher ging man von 0,7 bis einem Millimeter pro Jahr aus; die neuen Daten zeigen aber etwa 1,4 Millimeter – also bis zu dem Doppelten des ursprünglich angesetzten Wertes.”

26.1.2106, Alaska, USA: Forscher messen Rekord-Erosion am Flussufer in Alaska:

“Eine Rekord-Erosion haben Forscher an einem Flussufer im Norden Alaskas gemessen. Von 2007 bis 2011 wich eine 700 Meter lange und 35 Meter hohe Klippe am Itkillik River um 10 bis zu 100 Meter zurück.”

“Dabei ging eine Landfläche von 4,3 Fußballfeldern verloren, wie das internationale Team in einer kürzlich erschienen Studie im Fachmagazin «Geomorphology» berichtet. «Diese Ergebnisse zeigen, dass das Tauen von Permafrost nicht ausschließlich langsam vonstattengeht, sondern seine Folgen auch kurzfristig und unmittelbar spürbar werden», sagte der Permafrostforscher Jens Strauss vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam am Mittwoch. Gründe für die Erosion seien die arktische Erwärmung und Änderungen im Flusslauf.”

“Nach Ansicht der Wissenschaftler zeigen diese Ergebnisse, mit welchem Tempo die Ufererosion voranschreiten und welches Ausmaß sie annehmen. Dies sollte künftig beim Planen von neuen Siedlungen, Stromtrassen oder Straßen berücksichtigt werden.”

25.1.2016, Südamerika: The Zika virus foreshadows our dystopian climate future:

“I’ve spent much of my life chronicling the ongoing tragedies stemming from global warming: the floods and droughts and storms, the failed harvests and forced migrations. But no single item on the list seems any more horrible than the emerging news from South America about the newly prominent Zika disease.”

“Spread by mosquitoes whose range inexorably expands as the climate warms, Zika causes mild flu-like symptoms. But pregnant women bitten by the wrong mosquito are liable to give birth to babies with shrunken heads. Brazil last year recorded 4,000 cases of this “microcephaly”. As of today, authorities in Brazil, Colombia, Jamaica, El Salvador and Venezuela were urging women to avoid getting pregnant.”

“As usual, it’s the most poor and most vulnerable who bear the brunt. In Brazil army troops are going door to door draining puddles and flowerpots of stagnant water where mosquitoes might breed; in Jamaica the minister of health said plaintively “I’m going to be very frank, we don’t have enough fogging machines to fog every single community in Jamaica” with the pesticides that might help control the outbreak.”

“A civilization where one can’t safely have a baby is barely a civilization.”

25.1.2016, Asien: “Eisig” wie noch nie zuvorExtreme Kältewelle lässt Asien bibbern:

“Nicht nur in Deutschland ist der Winter in vollem Gange, auch in Teilen von Asien kommt es zu eisigen Temperaturen: In Taipeh ist es so kalt wie seit 44 Jahren nicht mehr, in der Inneren Mongolei sind es minus 46,8 Grad Celsius. Viele Menschen sterben wegen der Kälte.”

“Schnee, Graupelschauer und eisige Winde: Eine Kältewelle hat weite Teile Asiens erfasst. In Taiwan kamen wegen des Unwetters 90 Menschen ums Leben, aus Japan wurden fünf Tote gemeldet. In China wurden historisch niedrige Temperaturen gemessen – und mancherorts fiel erstmals seit Jahrzehnten Schnee.”

“In China wurden in landesweit 24 Messstationen am Wochenende die niedrigsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert. In Eergu’Na in der Inneren Mongolei zeigte das Thermometer minus 46,8 Grad Celsius. Das Zentrum der südchinesischen Metrople Guangzhou war erstmals seit 60 Jahren mit einer Schneeschicht bedeckt.”

25.1.2016, Ostküste, USA: Nach dem Blizzard an US-Ostküste Packt die Schneeschaufeln aus:

“”Jonas” oder “Snowzilla” – es war der schwerste Wintersturm an der US-Ostküste seit Jahren. Mindestens 20 Menschen starben. Nach anderthalb Tagen Dauerschnee beginnen nun die Aufräumarbeiten bei strahlendem Sonnenschein.”

“In vielen Jahren schneit es in der Hauptstadtregion gar nicht. Jetzt gab es mehr als einen halben Meter Schnee in 36 Stunden. Rekordverdächtig. Die meisten Washingtoner verhielten sich vernünftig, versichert ein Feuerwehrmann.”

“So glimpflich verlief Wintersturm “Jonas” nicht überall: In Kentucky und Pennsylvania steckten Hunderte Autofahrer auf Autobahnen fest, für eine viertel Million Menschen fiel zeitweise der Strom aus, in New Jersey überschwemmten Atlantikwellen manche Ortskerne.”

“Schulen und US-Kongress bleiben erst einmal geschlossen, im Repräsentantenhaus fallen für Dienstag und Mittwoch geplante Abstimmungen wegen des Wetters aus. Damit wird auch das Votum verschoben, dass ein Veto von Präsident Barack Obama gegen die von den Republikanern geplante Abschaffung seiner Gesundheitsreform aushebeln soll.”

24.1.2016, Ostküste, USA: Blizzard hat US-Ostküste fest im Griff Von “Jonas” werden noch Generationen erzählen:

“Der Wintersturm “Jonas” hat ein gigantisches Ausmaß erreicht. Er tobt vom südlichen Florida bis ins nördliche Neuengland an der Ostküste der USA mit viel Schnee und Orkanwinden. Mindestens 19 Menschen kamen ums Leben. Am schlimmsten trifft es Washington und New York. Dort stehen alle Räder still.”

“Der Wintersturm hat nahezu das gesamte öffentliche Leben an der US-Ostküste zum Erliegen gebracht. Die rund 80 Millionen Menschen in den betroffenen US-Staaten wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Mehrere Staaten riefen den Notstand aus, darunter Tennessee, North Carolina, Virginia, Maryland, Pennsylvania, der Hauptstadtbezirk D.C. und New Jersey. Auf glatten Straßen, beim Schneeräumen und durch Unterkühlung kamen bislang mindestens 19 Menschen ums Leben. Für bis zu 240.000 Bewohner von North Carolina, New Jersey und Virginia fiel der Strom aus.”

20.1.2016, weltweit: Warm, wärmer, 2015:

“Erwartet worden war es schon lange, aber jetzt ist es auch offiziell bestätigt: 2015 war das heißeste Jahr, das bislang gemessen wurde. Der milde Herbst hat auch der Nordsee einen Rekord beschert.”

“Das Jahr 2015 ist nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 gewesen – und zwar mit noch deutlicherem Abstand als erwartet. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,9 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts gelegen, teilte die NOAA am Mittwoch mit. Damit sei das Jahr 2014, der bisherige Rekordhalter, um 0,16 Grad Celsius übertroffen worden. Dieser Abstand sei so groß wie noch nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen.”

“Besonders warm war es über das Jahr 2015 verteilt in Zentralamerika, im nördlichen Südamerika, in Teilen Sibiriens sowie im westlichen Asien und in Teilen des nördlichen, südlichen und östlichen Europas.”

11.1.2016, Florida, USA: Tornado hinterlässt Chaos:

“Ein Tornado hat am Samstagabend (Ortszeit) im Südwesten des US-Bundesstaats Florida eine Schneise der Verwüstung geschlagen. Am schlimmsten traf es die Vororte der 150.000 Einwohner zählenden Stadt Cape Coral. Dabei wurden drei Menschen verletzt. Der Wirbelsturm zerstörte einige Häuser, mehr als 170 Gebäude wurden beschädigt. Nach Augenzeugenberichten wurden Autos wie Spielzeug durch die Luft gewirbelt und etliche Bäume entwurzelt. In tausenden Haushalten fiel außerdem der Strom aus, nachdem Stromleitungen gerissen waren.”

“Verantwortlich für das Unwetter war feucht-warme Luft vom Golf von Mexiko, die an der Vorderseite eines Tiefs nach Norden geführt wurde. Gleichzeitig sickerte aus Norden kalte Luft ein, sodass sich schwere Gewitter bilden konnten.”

6.1.2016, Grönland: Grönlandeis schmilzt schneller als gedacht:

“Die Gletscherschmelze in der Arktis hatte bislang ein natürliches Korrektiv: Das Firneis. Wie ein Puffer wurde das Gletscherwasser aufgenommen und wieder in Eis verwandelt. Doch in den letzten Jahren war das immer weniger der Fall, zeigt eine neue Studie. Die Folge: Der Meeresspiegel könnte schneller steigen als bislang angenommen.”

“Die Folge: Der Meeresspiegel dürfte schneller ansteigen als bisher gedacht. Noch ist Grönland zu etwa 80 Prozent von einem mehrere Kilometer dicken Eispanzer bedeckt. Pro Jahr nimmt das Eis allerdings um etwa 200 Kubikkilometer ab, wie Satellitenbilder zeigen. Das entspricht in etwa einer zehn Kilometer breiten Fläche von Rostock bis Hamburg – hundert Meter hoch. Allein zwischen den Jahren 2003 und 2010 hat die Eisschicht doppelt so viel Masse verloren wie im ganzen 20. Jahrhundert, zeigte eine Nature-Studie Ende letzten Jahres.”

2015

31.12.2015, Norwegen: Stürmisches SilvesterArbeiter von Ölplattformen in Sicherheit gebracht:

“In der Nordsee sorgen Sturm und heftiger Seegang für Gefahr auf den Ölplattformen. Mehrere Hundert Arbeiter mussten in Sicherheit gebracht werden. Westlich der norwegischen Stadt Bergen starb ein Arbeiter, als eine gewaltige Welle die Bohrplattform des Ölfeldes Troll traf.”

“Es stürmt gewaltig in der Nordsee, so gewaltig, dass die Arbeiter dreier Ölplattformen in Sicherheit gebracht werden mussten. Besonders groß war die Gefahr für die Mitarbeiter des Ölfelds Troll. Nach Angaben der Betreiberfirma Statoil traf eine gewaltige Welle die dortige Bohrplattform “COSL Innovator” und beschädigte das Wohnareal. Ein Mensch starb, zwei weitere wurden verletzt. Die Plattform konnte nach der Evakuierung mit eigenem Antrieb zum Festland fahren.”

“14 Meter hohe Wellen: Die See sei während des Unglücks sehr rau gewesen, sagte eine Sprecherin der norwegischen Aufsichtsbehörde. Die Wellen seien bis zu 14 Meter hoch gewesen. Der Wind erreichte demnach eine Geschwindigkeit von 25 bis 30 Metern pro Sekunde. Deshalb habe ein Hubschrauber, der Besatzungsmitglieder von der Plattform bringen sollte, nicht landen können. Die Menschen hätten mit dem Seil hochgezogen werden müssen.”

30.12.2015, Nordpol: Wetterkapriolen zum Jahresende Bis zu 50 Grad mehr am Nordpol:

“Normalerweise herrschen am Nordpol zu dieser Zeit minus 30 bis 40 Grad Celsius. Tatsächlich ist es aber gerade zwei bis vier Grad warm. Schuld ist ein Sturm von historischem Ausmaß. Legt der Sturm zu, könnte das Temperaturen von bis zu 50 Grad über normal bedeuten.”

“Es ist ein Sturm von historischem Ausmaß: Was sich derzeit östlich von Grönland zusammenbraut und weiter nördlich zieht, könnte dem Nordpol Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius über den normalen Werten bescheren. Am derzeit 24 Stunden lang dunklen Pol wäre es dann wärmer als in Südkalifornien.”

“Eigentlich herrscht derzeit am Nordpol Winter mit minus 30 bis minus 40 Grad. Tatsächlich ist es aber zwei bis vier Grad warm. Entwickelt sich der Sturm weiter wie berechnet, könnte in den nächsten Tagen die Abweichung von 50 Grad erreicht werden, schreiben die Forscher des amerikanischen Wetterdienstes NOAA.”

30.12.2015, Deutschland: Wintersportorte ohne SchneeEs grünt so grün:

“Der Biathlon-Weltcup in Oberhof wurde abgesagt, im Allgäu grünt es – wie an vielen Orten, wo zu dieser Zeit des Jahres normalerweise Wintersport im frisch gefallenen Schnee betrieben wird. Das hat für die betroffenen Kommunen auch wirtschaftliche Folgen.”

28.12.2015, England: Überschwemmungen in Nordengland Land unter in York und Leeds:

“Die dramatische Lage in den Hochwasserregionen in Nordengland entspannt sich nur langsam. Hunderte Menschen verbrachten die Nacht in Notunterkünften, in York und Leeds waren noch nie so viele Häuser überschwemmt. Premier Cameron hat die Flutgebiete besucht.”

“Noch immer stehen große Teile Nordenglands unter Wasser, einige Flüsse sollen erst am Mittag ihren höchsten Wasserstand erreichen. Aber zumindest in der schwer betroffenen Region um York hätten die Fluten den Scheitelpunkt erreicht, gaben die Behörden bekannt. Dort gehen Rettungsteams von Haus zu Haus, um eingeschlossene Menschen finden. Aus einem Hotel wurden etwa 50 Gäste gerettet.”

“In Leeds stehen etwa 1000 Häuser unter Wasser, in York gelten rund 3500 Gebäude als gefährdet. Etwa 500 Menschen mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. Umweltministerin Liz Truss sagte, in Lancashire würden von jedem einzelnen Fluss Rekordpegelstände gemeldet. Damit wären die Flutschutzsysteme überfordert. Die britische Umweltbehörde forderte Anwohner auf, wachsam zu sein, weil weitere ernsthafte Überschwemmungen erwartet wurden. Insgesamt gelten noch 25 Warnungen vor schweren Fluten.”

27.12.2015, England: Schwere Überschwemmungen in England:

“Die Hochwasserlage im Norden Englands ist nach schweren Regenfällen brisant. In der Nacht zum Sonntag und am frühen Sonntagmorgen mussten erneut Hunderte Briten ihre Häuser verlassen, Tausende waren ohne Strom. “An vielen Orten haben wir den Höhepunkt noch nicht erreicht”, sagte Umweltministerin Elizabeth Truss dem Sender BBC. Manche Flüsse seien weiter über die Ufer getreten als je zuvor.”

“Das Rote Kreuz und das britische Militär waren rund um die Uhr im Einsatz. Mancherorts stießen die Behörden bereits an ihre Grenzen: “Haben keine ‘Straße geschlossen’-Schilder mehr”, schrieb etwa die Polizei North Yorkshire auf Twitter. “Fahren Sie nicht ins Hochwasser, vermeiden Sie überschwemmte Straßen.”

26.12.2015, Kreis Schleswig-Flensburg, Deutschland: Regen statt Schnee – Der Norden von SH säuft ab:

“Erdrutsche, überflutete Straßen, nasse Keller: Der Regen sorgt an Weihnachten für zahlreiche Einsätze in SH.”

“Massive Regenfälle sorgen im Kreis Schleswig-Flensburg: Ein breites Regenband schaufelt bereits seit über 24 Stunden Regenmassen von der Nordsee in den Norden Schleswig-Holsteins. Die Folge: Seit dem Mittag des zweiten Weihnachtstages sind Feuerwehren zu Hilfseinsätzen ausgerückt. Vollgelaufene Häuser, überflutete Straßen und Erdrutsche halten die Einsatzkräfte besonders in den Bereichen Flensburg und im Kreis-Schleswig-Flensburg in Atem.”

“In Flensburg gab es gegen 13 Uhr einen Erdrutsch. Anrufer hatten den Absturz eines ganzen Hanges des Volksparks beobachtet, tonnenschwere Erdmassen wurden rund 50 Meter quer auf die Fahrbahn gerissen. Eine Fahrspur der Straße Kielseng musste für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.”

“In Langballig, Gelting und Steinbergkirche sind Bäche und Gewässer durch die Wassermassen übergetreten, ganze Felder sind überschwemmt worden. Auch hier sichern die Wehren Häuser und Anwesen gegen den Wassereintritt, teils auch mit Sandsäcken.”

25.12.2015, Paraguay und Bolivien: El Niño macht sich über Südamerika her:

Nach heftigen Regenfällen und schweren Überschwemmungen sind in Paraguay an Weihnachten vier Menschen gestorben, über 100.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Viele von ihnen haben nun provisorische Hütten oberhalb der Fluten gebaut, leben aber immer noch gefährlich nah am Rio Paraguay. Der Pegel des Flusses, der auch durch die Hauptstadt Asunción fließt, stieg nach heftigen Unwettern zeitweise auf 7,70 Meter. 125.000 Häuser waren ohne Strom.”

25.12.2015,  USA: Tornados kosten 14 Menschen in den USA das Leben:

“Washington – Wetterkapriolen zu Weihnachten: In den US-Südstaaten Mississippi, Arkansas und Tennessee sind bei heftigen Tornados mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.”

“Bäume stürzten auf Häuser und Autos, Straßen wurden überflutet. An der Ostküste wurde es ungewöhnlich warm. Washington registrierte mit 23 Grad Celsius bei Regen und Wind den wärmsten Heiligen Abend seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In den Bergen des Westen der USA wüteten dagegen Winterstürme.”

18.12.2015, Deutschland & weltweit: Warm, wärmer, 2015 Dieses Jahr knackt wahrscheinlich Hitzerekord:

“Ein Hitzerekord nach dem anderen purzelte. In Deutschland wurden im Sommer sogar bis zu 40,3 Grad gemessen. In Europa lässt nun der Winter auf sich warten. 2015 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.”

“So warm wie 2015 war es wohl noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Neun Monate haben in diesem Jahr bereits ihre jeweiligen Temperaturrekorde geknackt: Februar, März, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November. Im November lag die Durchschnittstemperatur nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) um 0,97 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Damit übertraf er den November 2013, der der bisherige Rekordhalter war, und wurde zum wärmsten November seit Beginn der Aufzeichnungen 1880. Besonders warm war es in Teilen Europas, Australiens und Nordamerikas. Damit wird 2015 wohl auch zum wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.”

“Deutscher Hitzerekord gebrochen: Dennoch gab es 2015 nach DWD-Messungen in Deutschland die heißesten Tage seit 1881: Kitzingen bei Würzburg meldete am 5. Juli und noch mal am 7. August 40,3 Grad Celsius. Bislang lag der deutsche Rekord bei 40,2 Grad. In einem großen Bereich von Deutschland – dem Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Nordbayern – sei es vom Februar bis Oktober zudem sehr heiß und trocken gewesen, sagt Lux. „In einzelnen Monaten lagen die Niederschläge deutlich unter 50 Prozent der Normalwerte.“ Das habe die Ernte bei Getreide und anderen Feldfrüchten verringert.”

18.12.2015, Peking, China: Luftverschmutzung : Peking ruft zum zweiten Mal höchste Smog-Warnstufe aus:

“Die chinesischen Behörden warnen vor Luftverschmutzung in ganz Nordchina. Am schlimmsten ist die Hauptstadt betroffen. Schulen und manche Betriebe bleiben geschlossen.”

“China hat für die Hauptstadt Peking erneut die höchste Smog-Alarmstufe ausgerufen. Die Metropole müsse sich ab Samstag bis Dienstag auf stark verschmutzte Luft einstellen, teilte das nationale Wetteramt am Freitag mit. Die Warnung gelte für einen Großteil von Nordchina, am stärksten betroffen sei allerdings die Hauptstadt. Während der höchsten Warnstufe bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen, einige Industriebetriebe müssen den Betrieb einschränken oder stoppen. Auch für den Autoverkehr gelten Beschränkungen.”

“Es ist erst das zweite Mal, dass in Peking die höchste Warnstufe ausgerufen wird, allerdings auch das zweite Mal in diesem Monat. Bei der Alarmstufe Rot müssen einige Betriebe die Produktion einstellen, Schulen werden geschlossen und der Verkehr eingeschränkt.”

“Am Freitagmorgen lag die Schadstoffbelastung bei einem Wert von 151, der bereits als gefährlich gilt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Höchstwert von 25. Zuletzt wurde sogar ein Wert von über 600 erreicht.”
“Den zweiten Monat in Folge ist die globale Oberflächentemperatur mehr als ein Grad höher als im Referenz-Zeitraum 1951 bis 1980. Daten des britischen Met Office zeigen: 2015 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturmessung.”

14.12.2015, New York City, USA: 19 Grad am 13. Dezember: Wärmerekord in New York:

“Mit fast sommerlichen 19 Grad Celsius ist in New York am Sonntag ein neuer Wärmerekord an einem Dezembertag erreicht worden. Der Spitzenwert wurde gegen Mittag an einer Station im Central Park gemessen.”

“Frühlingsgefühle statt klirrender Kälte in New York und Washington: Mit fast sommerlichen 19 Grad Celsius ist in New York am Sonntag ein neuer Wärmerekord an einem Dezembertag erreicht worden. Der Spitzenwert wurde gegen Mittag an einer Station im Central Park gemessen, wie der US-Wetterdienst mitteilte. Der 13. Dezember war damit der wärmste Dezembertag in New York seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 140 Jahren.”

“In der Hauptstadtregion wurden an drei Flughäfen neue Wärmerekorde gemessen. Am Dulles International Airport in Virginia kletterte das Thermometer auf 23 Grad Celsius, der bisherige Rekordwert stammte aus dem Jahr 1984. Am Flughafen Baltimore-Washington wurden 22 Grad Celsius gemessen, damit wurde der Höchstwert von 20,5 Grad aus dem Jahr 1889 übertroffen. Am Reagan National Airport waren es knapp 22 Grad Celsius – so heiß wie 1889 schon einmal.”

14.12.2015, Philippinen: 700.000 Menschen flüchten auf Philippinen vor Taifun “Melor”:

“Auf den Philippinen haben sich wegen des Taifuns “Melor” mehr als 700.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Allein in der Provinz Albay flohen fast 600.000 Menschen aus Furcht vor Erdrutschen und Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen, wie die Katastrophenschutzbehörden am Montag mitteilten. Die Regierung bereitete mehr als 200.000 Nahrungsmittelpakete und andere Notversorgung vor.”

“Der Taifun “Melor” hatte die nördliche Spitze der Insel Samar am Montag in der Früh mit Windgeschwindigkeiten von rund 185 Stundenkilometern erreicht, wie Meteorologen mitteilten.”

“Das Land wird jährlich von rund 20 Taifunen heimgesucht. Im Oktober waren beim Durchzug des Sturms “Koppu” mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen.”

10.12.2015, England: Lage verschärft sich – Weitere Überschwemmungen in England:

“London – Starkregen in der Nacht zum Donnerstag hat die Lage in den Hochwassergebieten im Nordwesten Englands weiter verschlechtert. Soldaten, Rettungsboote und ein Hubschrauber der Armee waren im Einsatz, um Bewohner aus überfluteten Häusern in Sicherheit zu bringen.”

“In Cumbria hatte der Sturm «Desmond» am Wochenende besonders heftig gewütet. Schutzmauern, die nach Überschwemmungen im Jahr 2005 gebaut worden waren, wurden von den Regenmassen einfach überspült. Tausende Häuser standen unter Wasser. Zwischenzeitlich waren 60’000 Haushalte ohne Strom, etliche Schulen wurden geschlossen. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.”

7. Dezember 2015, Norwegen: Unwetter : Schwere Überschwemmungen in Norwegen:

“Nach heftigen Stürmen kam es im Westen und Süden des Landes zu Überschwemmungen. In Egersund sprach man von den schlimmsten Überflutungen seit über 100 Jahren.”

7.12.2015, Peking, China: Smog in Peking: Erstmals Alarmstufe „Rot“ ausgerufen

“Vor einer Woche blieben die Pekinger Behörden trotz extremen Smogs untätig. Dafür hagelte es heftige Kritik. Diesmal schlagen sie früh Alarm: Fahrverbote, Produktionsstopps und Schulschließungen.”

“Zum ersten Mal haben die Behörden in Peking wegen der schlimmen Luftverschmutzung die höchste Alarmstufe „Rot“ ausgerufen. Damit gelten von Dienstagmorgen bis Donnerstagmittag weitreichende Fahrbeschränkungen. Einige Fabriken müssen die Produktion herunterfahren oder stoppen. Schulen wurden angewiesen, den Unterricht ausfallen zu lassen, damit die Schüler daheimbleiben können, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Es ist der erste „rote“ Alarm seit der Einführung der vierstufigen Gefahrenskala 2013. Er soll bis Donnerstag gelten, wenn günstige Wetterbedingungen nach den Erwartungen der Pekinger Wetterexperten den Smog wieder wegblasen dürften.”

4.12.2015, Andalusien, Spanien: Klimawandel in Spanien – Die andalusische Wüste:

“Die Obst- und Gemüseanbauregion Andalusien gilt bereits als trockenste Gegend Europas – doch es wird noch viel schlimmer.”

“Europas Gemüsegärten in der südspanischen Region Andalusien könnten bald zu den ersten Opfern des Klimakollapses werden. Im milden Mittelmeerklima der Provinz Almería wachsen zum Beispiel das ganze Jahr über jene Gurken, Paprika und Tomaten, welche die Regale der europäischen Supermärkte füllen. Doch die globale Erderwärmung sorgt langsam, aber sicher dafür, dass den Bauern das Wasser ausgeht, mit dem sie ihre Plantagen beregnen. Bodenerosion und Wüstenbildung tragen ebenfalls zur Zerstörung ihre Ackerböden bei.”

“Den Bauern müsse man den Klimawandel schon lange nicht mehr erklären, sagt Arias Cañete. Denn sie litten zunehmend unter immer extremeren Wetterbedingungen. „Die Hitze im Sommer versengt die Ernten.“ Zudem zerstörten immer öfter Wolkenbrüche, Hagelstürme und Überschwemmungen die Felder und die Treibhäuser.”

“Die in Afrika Richtung Norden ziehende Wüstenbildung werde nicht am Mittelmeer stoppen, sondern den Meeresgraben überspringen. „Wir werden dann ein großes Problem mit dem Wassermangel haben.“ Es sei nicht auszuschließen, dass die Bauern an Spaniens Mittelmeerküste „in 50 Jahren keinen Tropfen Wasser mehr haben werden“ – und dann in fruchtbarere Regionen emigrieren müssen.”

29.11.2015, Paris, Frankreich: Der Klimawandel wird mit Steuermilliarden gefördert:

“Nun verhandeln sie wieder. Wenn sich ab dem heutigen Montag 118 Staats- und Regierungschefs und mehr als 50000 Delegierte aus aller Welt in Paris versammeln, um einen Vertrag zu vereinbaren, der die Menschheit vor der Eskalation des Klimawandels rettet, dann ist dies eigentlich das wichtigste politische Ereignis des Jahrhunderts. Auf dem Spiel steht nicht weniger als „die Zivilisation, wie wir sie kennen“, wie Hans Joachim „John“ Schellnhuber sagt, der deutsche Klimaforscher von Weltruf.”

“Längst ist klar, was geschehen wird, wenn der Missbrauch der Atmosphäre als Abgasdeponie nicht bald ein Ende findet: Immer mehr Küsten- und Trockenregionen werden unbewohnbar, und zig Millionen Menschen werden Hilfe in anderen Ländern suchen. Gemessen an dem, was die Forscher erwarten, wenn es nicht gelingt, das Treibhaus Erde zu stabilisieren, ist die aktuelle Flüchtlingskrise ein harmloses Vorspiel.”

“Weltweit 500 Milliarden Dollar pro Jahr, trotz Klimaschädlichkeit.”

“Die Öl- und Kohlestaaten von Kanada über Saudi- Arabien bis Australien wollen verhindern, dass ihre Bodenschätze wertlos werden. Die US-Regierung kämpft mit einer von den Energiekonzernen gekauften Abwehrfront im Kongress, kann also keine rechtsverbindlichen Vereinbarungen treffen.”

28.11.2015, Peking, China: Smog-Alarm: Behörden warnen Pekinger vor dem Verlassen der Wohnungen:

“Im Winter wird geheizt, nun raubt es Pekings Bewohnern den Atem: Die Luftverschmutzung in der chinesischen Hauptstadt erreicht an diesem Wochenende bedrohliche Spitzenwerte. Die Kohleheizungen befeuern den Klimawandel.”

“Schlimme Smog-Werte rauben den Pekingern den Atem. Die Behörden riefen am Samstag für die 20 Millionen Einwohner der chinesischen Hauptstadt Alarm aus. Die Konzentration des besonders gesundheitsgefährdenden Feinstaubs mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer liegt aktuell bei 324 Mikrogramm pro Kubikmeter. Das übersteigt das 15-Fache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Einer Studie zufolge kostet die Luftverschmutzung jeden Tag mehr als 4000 Menschen das Leben. 17 Prozent aller Todesfälle lassen sich auf die Luftverschmutzung zurückführen, berichten US-Forscher.”

17.11.2015, weltweit: Incredible October Warmth Guarantees Record Hot 2015:

“According to newly released NASA data, October was not only the warmest October on record, but had the biggest temperature difference of any month in the 135 years of NASA’s archive. The month was more than a full degree Celsius (nearly 2°F) above the average for the 1951-1980 base period that NASA uses — an unprecedented feat in all those years of data.”

“That news comes amid a flurry of other climate milestones: The year is likely to finish with global temperatures at about 1°C above preindustrial levels, halfway past the stated international goal of limiting temperature rise to no more than 2°C from that baseline. International climate talks are scheduled to begin later this month in Paris to hammer out an agreement toward that goal.”

“That news comes amid a flurry of other climate milestones: The year is likely to finish with global temperatures at about 1°C above preindustrial levels, halfway past the stated international goal of limiting temperature rise to no more than 2°C from that baseline. International climate talks are scheduled to begin later this month in Paris to hammer out an agreement toward that goal.”

14.11.2015, weltweit: “Eine Vier-Grad-Welt ist kaum noch versicherbar”:

“Der französische Versicherer Axa will raus aus der Kohle und das nicht aus Renditegründen: Der Klimawandel zwinge zum Handeln, sagt Vorstandsmitglied Christian Thimann. “

“Axa-Chef Henri de Castries hat im Mai angekündigt, dass der Versicherungskonzern aus der Kohle aussteigen will: Bis zum Jahresende sollen Unternehmensbeteiligungen in einem Umfang von 500 Millionen Euro verkauft werden.”

13.11.2015, weltweit: “Wir bedrohen die Gesundheit der Kinder”:

“Der Klimawandel bedroht Kinder in besonderem Maß, sagt die Kinderärztin Samantha Ahdoot, Leitautorin eines Fachberichts der US-Kinderärzte, zu den Folgen des Klimawandels für Kinder.”

“Kinder atmen mehr Luft ein, trinken und essen mehr im Verhältnis zum Körpergewicht. Wenn Nahrung und Wasser knapp werden, trifft sie das härter als Erwachsene, genau wie Veränderungen in der Umwelt. Kinder verbringen nämlich mehr Zeit vor der Tür. Die Verschlechterung der Luftqualität belastet sie stärker, etwa wenn die Konzentration von Ozon oder Smog in heißen Sommern zunimmt oder der Pollenflug.”

“Kinder haben nach Naturkatastrophen ein größeres Risiko als Erwachsene, an posttraumatischen Belastungsstörungen zu erkranken. Nach dem Wirbelsturm “Katrina” zeigten über 40 Prozent der betroffenen Kinder posttraumatische Anzeichen.”

12.11.2015, weltweit: “Er steigt und steigt und steigt”

“Der aktuellste Report zum Meeresspiegelanstieg, vorgelegt von der US-Wissenschaftsorganisation Climate Central, betrachtet die Folgen der Erwärmung in den nächsten Jahrhunderten. Wird das von den Vereinten Nationen aufgestellte Zwei-Grad-Limit eingehalten, wären langfristig weltweit rund 130 Millionen Menschen in den Küstenregionen betroffen, heißt es darin; heizen wir den Globus um vier Grad auf, steigt die Zahl auf 470 bis 760 Millionen. In Deutschland träfe es die Siedlungsgebiete von 1,3 respektive 3,5 Millionen Bürgern.”

“Vor allem die Megastädte der Welt, die oft an Küsten gebaut sind, wären in Gefahr – darunter Shanghai, Hongkong, Kalkutta und Mumbai. Unter den Staaten wäre China am stärksten betroffen. Dort leben, je nach Szenario, 64 bis 145 Millionen Menschen in überflutungsbedrohten Regionen. In zwölf weiteren Ländern müssten jeweils über zehn Millionen Menschen den steigenden Fluten weichen.”

“Ganteför schreibt übrigens an anderer Stelle in seinem Buch, dass der Meeresspiegelanstieg die “gefährlichste Folge der Klimaerwärmung” sei. Er könne zu einem “ernsten Problem” werden – “nach 2100″. So richtig beruhigend ist das nicht.”

10.11.2015, Deutschland: Besorgte Gärtner – Warmer November verwirrt Pflanzen!

“Neustadt/ Weinstraße – Gärtner in der Region sind besorgt. Denn: Das ungewöhnlich warme Wetter tut ihren Pflanzen nicht gut. Wie die Natur auf die Temperaturen reagiert: „Die Pflanzen sind etwas verwirrt“, sagt der Leiter der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, Werner Ollig, in Neustadt.”

“Gut wäre eine „Winterruhe“ von November bis Mitte März, mit Schnee und frostigen Temperaturen. „Das ist eine Sprache, die alle Pflanzen verstehen,“ erklärt der Experte. Hätte ein Winter mehrere warme Phasen, könne das die Pflanzen schwächen.”

10.11.2015, Deutschland: 2015 hat den wärmsten November seit 150 Jahren:

“Der Begriff Martinisommer bezeichnet eine Schönwetterphase rund um den 11. November. Das Phänomen ist in den Aufzeichnungen der vergangenen 150 Jahre nie so ausgeprägt wie 2015. Auch in den kommenden Tagen bringt der November deutlich zu milde Temperaturen.”

“Die erste Novemberwoche 2015 war in Bad Säckingen gegenüber dem Normwert von 1981 bis 2010 um 5,5 Grad Celsius zu warm, 64 Prozent der normalen gesamten November-Sonnenscheindauer waren bereits erreicht und mit 22,5 Grad Celsius verzeichneten wir am 7. November die höchste Novembertemperatur der vergangenen 50 Jahre.”

9.11.15, weltweit: Meeresspiegel bedroht Megastädte:

“Bis zu 800 Millionen Menschen könnten langfristig wegen Überschwemmungen ihre Heimat verlieren, wenn der Klimawandel ungebremst weitergeht. Zu dem Ergebnis kommt ein am Montag veröffentlichter Report der US-amerikanischen Wissenschaftsorganisation Climate Central. Die Autoren des Berichts, der auf ihrer in der Fachzeitschrift PNAS erschienenen Studie aufbaut, gehen von einem Meeresspiegelanstieg von bis zu elf Metern im kommenden Jahrhundert aus, sollte sich die durchschnittliche globale Temperatur um vier Grad erhöhen – als Folge ungebremster CO2-Emissionen. Am schlimmsten würde es dabei China treffen. Rund 145 Millionen Menschen leben in der Volksrepublik in Küstennähe.”

9.11.2015, weltweit: We’re Halfway to Global Warming’s ‘Dangerous Limit’:

“Scientists and climate leaders have pegged 2˚ Celsius (3.6˚ F) as the degree of temperature rise to which we must, at all costs, limit global warming. The number itself has been nigh-endlessly debated, but the reasoning goes that if temps rise any more than 2˚C, we risk triggering what scientists say are “dangerous” levels climate change—think melting polar ice sheets, scorching temps, and rapidly rising sea levels that could seriously disrupt human civilization itself. And, as of this year, it looks like we’re already halfway there.”

“The UK’s major meteorological outfit, the Met, says we’re entering what it calls “uncharted territory” this year. According to the organization, “data for 2015 so far shows that, for the first time, global mean temperature at the Earth’s surface is set to reach 1˚C above pre-industrial levels. This represents an important marker as the world continues to warm due to human influence.”

8.11.2015, weltweit: Images Show Impact of Sea Level Rise on Global Icons:

“Long-term sea level rise set in motion by near-term carbon emissions threatens major coastal cities across the world. Here we present paired images showing how iconic locations — in London, Shanghai, Mumbai, Sydney, Rio de Janeiro, Durban and New York — could fare under scenarios of business as usual vs. a sharp transition to clean energy.

In the first image for each pair, we show projections of post-2100 sea level rise that could be locked in following 4°C (7.2°F) of warming from carbon pollution in the coming decades. This pathway corresponds roughly to business as usual.”

“In the second image, we show projections based on 2°C (3.6°F) of warming from carbon pollution. This degree of warming corresponds to the target limit widely discussed today as the threshold to avoid catastrophic climate change — and officially designated as part of the Cancun Agreement, signed in 2010 by international delegates gathered under the umbrella of the United Nations.”

6.11.2015, Irak: Nach Starkregen und Überschwemmungen – Marode Stromleitungen fordern 58 Todesopfer im Irak:

“Im Irak haben Stromschläge nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in den vergangenen Tagen mindestens 58 Menschen das Leben gekostet.”

“Heftige Regenfälle hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Straßen und Gebäude in irakischen Städten unter Wasser gesetzt, wie lokale Medien berichteten. Es gab auch Berichte über eingestürzte Häuser. Tausende Flüchtlinge wurden aus ihren Zelten vertrieben, in denen sie wegen der Gewalt in ihren Heimatregionen gelebt hatten.”

3.11.2015, Antarktis: Amundsen-Eis könnte kippen:

Der Eisschild der westlichen Antarktis könnten zusammenbrechen, wenn das Amundsen-Becken instabil wird. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Schmilzt das Amundsen-Eis weitere 60 Jahre wie bisher, wird die Region instabil, heißt es in der Studie. In diesem Fall kann sich der Meeresspiegel um etwa drei Meter erhöhen, schätzt der Leitautor Johannes Feldmann. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

4.11.2015, China: China: Mehr Emissionen als gedacht:

Chinas Treibhausgas-Emissionen könnten in den letzten 15 Jahren höher gewesen sein als bisher angenommen. Wie die New York Times am Dienstag berichtete, hat China seit dem Jahr 2000 bis zu 17 Prozent mehr Kohle verbrannt, als das Land bislang selbst angegeben hatte. Nach den neuen Zahlen hätte China in jedem Jahr bis zu einer Milliarde Tonnen Kohlendioxid zusätzlich ausgestoßen – eine Zahl in der gleichen Größenordnung wie Deutschlands Treibhausgas-Emissionen.

3.11.2015, Kasachstan: Half of world’s rare antelope population died within weeks:

“Scientists are struggling to explain the mass die-off of at least 150,000 endangered saiga antelopes in Kazakhstan earlier this year.”

“The die-off has only occurred in the plains of Kazakhstan, where 90% of the global population resides.”

“The most likely culprit is a bacteria called pasteurella already living in the throat of the animals, Prof Richard Kock from the Royal Veterinary College at the University of London told the Guardian. Although normally dormant, it is likely that an unidentified trigger caused it to change its character and “become nasty”, he said, producing toxins that could attack the antelope’s organ systems and cause death within hours.”

“But something must have triggered this change across the entire population; most likely a environmental factor, said Kock. A temperature drop from 30C to -5C within 24 hours occurred in the days before the die-off, during the calving period after the animals have shedded their protective winter coats. However, similar temperature changes have occurred in previous years. Ongoing climate change could also have had an impact, with significant temperature rises in the region in recent years, he added. Changes to vegetation and soil and the presence of toxins are being further investigated.”

2.11.2015, Indonesien: Regenwald in Flammen:

“Aus Indonesien erreichen uns jeden Tag dramatische Nachrichten. Die Menschen kämpfen gegen die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Die Trockenheit wird durch die Auswirkungen eines besonders starken El Niño-Jahres verschärft. Für den Palmölanbau trockengelegte Torfmoore geraten leicht in Brand und tragen zur Feuerkatastrophe bei.”

30.10.2015, Brasilien: Waldbrand droht unkontaktiertes Volk auszulöschen:

“Ein riesiger Waldbrand im brasilianischen Amazonasgebiet droht eines der bedrohtesten indigenen Völker der Welt auszulöschen.”

“Das Feuer hat bereits mehr als 730 Quadratmeilen Regenwald zerstört – über 42 Prozent des indigenen Arariboia-Reservats. Dieses ausgewiesene Gebiet ist die Heimat des Volks der Awá, die keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Wie alle unkontaktiert lebenden Völker sind sie äußerst gefährdet. Eindringlinge üben Gewalt gegen die Indigenen aus oder schleppen Krankheiten ein, gegen die diese keine Abwehrkräfte entwickelt haben.”

29.10.2015, weltweit: Zwei Grad sind zu viel fürs Meer:

Kurz vor der Pariser Weltklimakonferenz fordern Meereswissenschaftler eine Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad. Der Säuregehalt in den Weltmeeren ist auf einem Rekordhoch und soll sich bis zum Ende des Jahrhunderts mehr als verdoppeln, warnen die Forscher. Wenn die Ozeane dann auch noch versauern, seien die Folgen bei dem derzeit anvisierten Zwei-Grad-Ziel dramatisch.

Kurz vor der Pariser Weltklimakonferenz schlagen Meereswissenschaftler deshalb Alarm. Der Klimawandel, warnen sie, führt zur Versauerung der Ozeane, er lässt den Meeresspiegel steigen und bedroht akut Korallenriffe und Polarmeere. Artenvielfalt schwindet, die maritimen Ökosysteme verändern sich, ihre Leistungen für den Menschen gehen verloren, Wirtschaft und Lebensraum von Millionen Küstenbewohnern sind gefährdet. Die Ernährungssicherheit für die eine Milliarde Menschen, die ihren Eiweißbedarf vor allem mit Fisch decken, ist in Gefahr.

Die Ozeane absorbieren 27 Prozent der menschengemachten Emissionen, erläutert Ulf Riebesell vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel das Problem. 24 Millionen Tonnen Kohlendioxid nehmen die Weltmeere jeden Tag auf. Dadurch steigt der Säuregehalt des Wassers. Er liegt mittlerweile um 30 Prozent höher als in vorindustrieller Zeit. “Das meiste ist in den letzten 40 Jahren passiert”, sagt Riebesell. “Und der Trend wird sich beschleunigt fortsetzen.”

23.10.2015, Mexiko: Sturm “Patricia” Horror-Hurrican vor Mexiko:

“An Mexikos Südwest-Küste warten die Menschen auf “Patricia”. Der Hurrican its der stärkste, der je am amerikanischen Kontinent registriert wurde. Die Regierung ruft in 56 Städten entlang der wahrscheinlichen Bahn des gewaltigen Sturms den Notstand auf.”

“Der Hurrikan «Patricia» vor der mexikanischen Pazifikküste ist der stärkste Wirbelsturm, der je am amerikanischen Kontinent registriert wurde. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami warnte vor katastrophalen Folgen im Südwesten Mexikos. Der Hurrikan sollte die Küste am Freitagnachmittag (Ortszeit) erreichen. «Patricia» erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern pro Stunde.”

21.10.2015, weltweit: Klimawandel bremst Weltwirtschaft mehr als gedacht:

“Steigende Temperaturen durch den Klimawandel könnten die Weltwirtschaft einer US-Studie zufolge spürbar ausbremsen. Die höchste Produktivität hätten Volkswirtschaften bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 13 Grad Celsius. Bis zu dieser Temperatur stiegen die Erträge an, werde es noch wärmer, sänken sie fast linear wieder ab, schreiben Marshall Burke (Stanford University) und Kollegen im Fachjournal «Nature».”

21.10.2015, weltweit: Sicherheitsrisiko Klimawandel: Erst die Dürre, dann der Krieg:

Weniger Regen und höhere Temperaturen können Auslöser für bewaffnete Konflikte sein. Am Beispiel von Syrien wird das deutlich.

In den Jahren 2007 bis 2010 suchte Syrien die schlimmste Dürre in der mehr als hundertjährigen Geschichte der Wetteraufzeichnungen heim.”

In der Folge fielen die Ernten aus, verendete das Vieh, zogen rund anderthalb Millionen Umweltflüchtlinge aus ländlichen Gebieten und suchten zumeist in der Peripherie der großen syrischen Städte wie Aleppo Zuflucht. In diesen Vorstädten, geprägt durch illegale Siedlungen, Arbeitslosigkeit, Überfüllung, unzureichende Infrastruktur und Kriminalität, lag die Keimzelle der syrischen Revolte, die im März 2011 begann.”

Einen wichtigen Grund für den massiven Einbruch der Landwirtschaft und den Anstieg der Lebensmittelpreise sehen die Autoren in einer verfehlten, nicht nachhaltigen Agrarpolitik: Die Grundwasservorräte wurden zu stark ausgebeutet, was Syrien in Zeiten der Dürre besonders verwundbar machte. Die abnehmenden Grundwasserspiegel sind in Daten der GRACE-Satelliten deutlich erkennbar.

8.10.2015, weltweit: «Wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet»:

“Sollte die Menschheit dem Klimawandel weiter nur zusehen, werde es ihr so ergehen wie einem peruanischen Huhn. Christine Lagarde wählt drastische Worte am IWF-Treffen in Lima. IWF-Chefin Christine Lagarde hat mit klaren Worten dringende Schritte gegen die globale Erwärmung gefordert.”

“Kim und Lagarde sprachen sich für eine Abkehr von Subventionen für fossile Brennstoffe und die Notwendigkeit von Verbrauchssteuern für Kohlenstoffemissionen aus. Die beiden stimmten überein, dass der Klimawandel eine grosse Herausforderung sei.”

“Weiter hat Christine Lagarde die Einführung einer CO2-Emissionssteuer gefordert. Es sei «der richtige Moment» für die Besteuerung der Klimagase.”

5.10.2015, Alpen: Das große Gletscher-Schmelzen:

Der Rekordsommer 2015 hat den Eisriesen in den Alpen wieder stark zugesetzt. Beim Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Alpen, einem von noch fünf deutschen Gletschern, stellt sich schon die Frage: Gibt es ihn überhaupt noch?

Tatsache ist, dass der vergangene Rekordsommer dem “ewigen Eis” in Deutschland wie auch im gesamten Alpenraum mächtig zugesetzt hat.”

Auf dem Dachstein im Salzkammergut ist das Eis durchschnittlich um drei Meter dünner geworden, ein Meter mehr als im bisherigen Rekordsommer 2011″, wird Umwelt-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) in den Oberösterreichischen Nachrichten zitiert.”

4.10.2015, Côte-d’Azu, Frankreich: Unwetter an der Côte-d’Azur : Mehrere Tote bei Überschwemmungen in Südfrankreich:

“Heftige Unwetter führen an der Côte-d’Azur zu dramatischen Szenen. Menschen werden tot im Auto gefunden.”

“In Südfrankreich sind nach heftigen Regenfällen und Sturmböen mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden noch vermisst, wie Staatspräsident François Hollande am Sonntag sagte.”

“Auch in den großen Städten Cannes und Nizza waren viele Straßen zeitweise unpassierbar. Nizzas berühmte Uferstraße Promenade des Anglais stand ebenfalls unter Wasser. Einige Fahrzeuge wurden ins Meer gespült.”

11.09.2015, Papua-Neuguinea: Stärkster El Niño aller Zeiten – Klimaphänomen bedroht Korallen im Pazifik

“El Niño trifft den Pazifik: Papua-Neuguinea kämpft mit der schlimmsten Dürre seit 20 Jahren, im September wüteten gleich drei Hurrikans.”

“Bereits im vergangenen Jahr kündigten die Wissenschaftler einen El Niño an, ein Klimaphänomen, bei dem die Temperaturen des Oberflächenwassers im Südostpazifik über mehrere Monate hinweg um mehr als 0,5 Grad über dem Durchschnitt liegen. Im Ozean selbst leiden die Korallen, die durch die höheren Wassertemperaturen bleichen und absterben. Sie sind jedoch für das Ökosysteme der Riffe von entscheidender Bedeutung.”

“Vor 18 Jahren, zum Jahreswechsel 1997/98, stiegen die Temperaturen im tropischen Pazifik so dramatisch an, dass rund 15 Prozent der weltweiten Korallen abstarben. Nun befürchten Meteorologen, dass sich die Region und vor allem auch Australien diesen Sommer nochmals intensiver „aufheizen“ wird.”

10.09.2015, Japan: Überschwemmungen in Japan: Mehr als 200 Menschen von Fluten umschlossen:

“An manchen Orten in Japan regnete es die letzten zwei Tage so viel, wie in Berlin im ganzen letzten Jahr. Der Wetterdienst gab eine “Sonderwarnung” heraus. Aus dem Atomkraftwerk in Fukushima gelingt erneut radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer.”

“Die 65.000 Einwohner zählende Stadt liegt in der Präfektur Ibaraki. Für die gesamte Präfektur gab der staatliche Wetterdienst eine “Sonderwarnung” aus – eine Alarmstufe, die nur selten erreicht wird. Auch für die Provinz Tochigi galt Sonderalarm. Die Behörden in Ibaraki wiesen 20.000 Menschen an, sich in Sicherheit zu bringen. In Tochigi mussten 90.000 Menschen ihre Häuser verlassen, weiteren 116.000 wurde geraten, sich vorsorglich in Sicherheit zu bringen. Auch die Hauptstadt Tokio war von den Unwettern betroffen.”

 “Rund 200 Einwohner sind im Nordosten Japans noch in den Fluten gefangen, die durch den Taifun Etau ausgelöst wurden. In der Kleinstadt Josu trat der Fluss Kinugawa mit aller Macht über seine Ufer. Einige Menschen mussten mit Hubschraubern gerettet werden.”

21.8.2015, Deutschland: “Phasen extremer Hitze” Klimawandel erreicht Deutschland:

“Skeptiker reduzieren die Folgen der Klimaveränderungen zuweilen auf nicht mehr als ein bisschen mediterranes Flair für Deutschland. Für die heimische Flora hat die schleichende Erwärmung jedoch knallharte Konsequenzen.”

18.08.2015, Zentralasien: Gletscherschwund in Zentralasien (TAZ, 18.08.15)

“KLIMAWANDEL Großes Schmelzen in Kirgistan, China und anderen Länder bedroht Wasserversorgung”

“Schlechte Nachrichten für die auf Gletscherwasser angewiesenen Bewohner Zentralasiens:
Bis zum Jahr 2050 wird die Hälfte der Gletscher im größten zentralasiatischen Gebirge Tien Shan verschwinden.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) in Potsdam.
Der Untersuchung zufolge hat sich das Volumen der Eismassen entlang des Gebirges Tien Shan in den vergangenen 50 Jahren um rund 27 Prozent verringert.Die von Eis bedeckte Fläche schrumpfte um18 Prozent. Damit gab es in den letzten fünf Jahrzehnten einen durchschnittlichen Eisverlust von 5,4 Gigatonnen Eis pro Jahr.
Zum Vergleich: Momentan entspricht der jährliche Gletscherschwund im Tien Shan ungefähr dem doppelten Jahreswasserverbrauch Deutschlands, erklärt Daniel Farinotti, Hauptautor der Studie.”

11.8.2015, Deutschland: Überschwemmungen und Brände Sommergewitter sorgen für Schäden:

“Sommergewitter haben in einigen Teilen Deutschlands für Überschwemmungen durch Starkregen gesorgt. Bei einem Unfall auf der A2 in Nordrhein-Westfalen wurden fünf Menschen verletzt. Nach Blitzeinschlägen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern brannten Häuser.”

11.8.2015, Deutschland: Folgen der Hitze: Ernteausfälle befürchtet:

In Teilen Deutschlands herrscht Dürre. Viele Bauern und Schiffer spüren die Folgen der Trockenheit. Auf manchen Straßen wölbt sich wegen der Hitze der Belag.

” Die hohen Temperaturen und fehlender Regen haben in manchen Teilen Deutschlands eine Dürre verursacht. Teils ist der Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht, wie der Deutsche Wetterdienst am Montag sagte. In den Wäldern Hessens etwa leiden vor allem junge Bäume. Jeder dritte im Frühjahr frisch gepflanzte Baum drohe zu vertrocknen, sagte Michael Gerst, Chef des Landesbetriebs Hessen-Forst.”

“Auch in Berlin schadet die lange Trockenheit zunehmend Bäumen und Sträuchern. „Es geht jetzt ans Eingemachte. Die obersten 60 Zentimeter des Bodens sind ausgetrocknet”, sagte der Sprecher der Umweltverwaltung, Derk Ehlert. Der warme Wind trockne zusätzlich aus.”

“Die Feuerwehren in Thüringen rückten in diesem Jahr bereits zu 14 Waldbränden aus – und damit zu mehr als in den beiden vergangenen Jahren zusammen, wie die Landesforstanstalt mitteilte.”

“Die extreme Trockenheit hat drastische Auswirkungen auf die Maisernte etwa in Baden-Württemberg. Es werde mit einem Ertragsrückgang von 40 bis 50 Prozent gerechnet, teilte die ZG Raiffeisen-Gruppe in Karlsruhe mit. An einigen Standorten sei sogar mit einem Totalausfall zu rechnen.”

“In den Weinbergen stehen viele Reben unter Dürre-Stress. Bei den Winzern wächst die Sorge um die Ernte – und auch um die Qualität.”

“Auf der A114 Richtung Brandenburg geht ab Mittwoch drei Nächte lang nichts mehr: Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr werde der Pankow-Zubringer ab der Prenzlauer Promenade bis zur Landesgrenze nahezu vollständig gesperrt, wie die Berliner Senatsverwaltung mitteilte. Grund für die Bauarbeiten seien Hitzeschäden. Wegen der hohen Temperaturen wölbten sich auch Teile der A9 zwischen Großkugel (Sachsen-Anhalt) und Leipzig-West. Das Tempo sei auf dem Autobahnabschnitt auf 40 Stundenkilometer beschränkt worden.”

“Der Edersee in Hessen verliert täglich fast zwei Millionen Kubikmeter Wasser. Mit dem Wasser, das er abgibt, wird der Pegel auf der Weser für die Schifffahrt konstant gehalten. Ohne Niederschläge könnten in eineinhalb Wochen viele Schiffe nicht mehr fahren, sagt Odo Sigges vom Wasser- und Schifffahrtsamt Hann.”

 Der jüngste Regen brachte Binnenschiffern auf dem Rhein nur etwas Entspannung, trotz gestiegener Wasserstände herrscht weiter Niedrigwasser. „Die größeren Schiffe können nicht mehr voll abladen”, sagte Martin Klimmer von der Fachstelle Gewässerkunde der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest.”

10.8.2015, weltweit: Gletscherschmelze beschleunigt sich:

In Grönland, in der Westantarktis, in Alaska, in den Alpen, im Himalaya – weltweit schmelzen die Gletscher immer schneller. Das geht aus einer im Fachmagazin Journal of Glaciology erschienenen Studie des World Glacier Monitoring Service hervor, der an der Universität Zürich angesiedelt ist und mit Partnern in 30 Ländern zusammenarbeitet. Die Wissenschaftler nannten die Geschwindigkeit der jetzigen Gletscherschmelze “beispiellos”. Sie finde weltweit statt; zwischenzeitliche Wiedervorstöße der Gletscher seien regional und zeitlich begrenzt.

“Die Eisdicke der beobachteten Gletscher nimmt derzeit jedes Jahr zwischen einem halben und einem ganzen Meter ab – das ist zwei- bis dreimal mehr als der entsprechende Durchschnitt im 20. Jahrhundert”, sagte der Direktor des World Glacier Monitoring Service und Autor der Studie, Michael Zemp.

7.8.2015, Heinsberg, NRW, Deutschland: Enten und Schwäne sterben an Clostridien:

“Trotzdem sind zwölf Enten, Schwäne, Haubentaucher und andere Seebewohner in den vergangenen Wochen gestorben. Die „Clostridien“ sind schuld. Das liest sie bei Facebook – und ärgert sich, dass das Ordnungsamt nicht darüber informiert. Clostridien sind Bakterien, die sich besonders gut in sauerstoffarmen und warmen Bereichen vermehren.”

7.8.2015, Deutschland: Weiterer Hitzerekord von 40,3 Grad in Kitzingen:

“Nachdem am Freitag in Kitzingen in Bayern eine Höchsttemperatur vor 40,3 Grad gemessen wurde, erwarten die Wetterforscher für die kommenden Tage nur noch in Ost- und Süddeutschland Werte über 30 Grad.”

“Somit gebe es weniger Stunden mit Sonneneinstrahlung. Dass es in diesem Jahr in so einer späten Phase des Sommers Rekorde gebe, liege an der Trockenheit. Es sei kaum noch Feuchtigkeit in den Böden, die verdunsten und für Abkühlung sorgen könne. “Es heizt sich in Bodennähe extrem auf.”

3.8.2015, Asien: Unwetter in Indien und den Nachbarländern Viele Tote durch Monsun-Regen:

“Jedes Jahr gibt es in Indien schwere Schäden durch den Monsun – doch in diesem Jahr fiel besonders viel Regen. Entsprechend dramatisch die Auswirkungen: Es gab bislang mindestens 100 Tote. Auch in den Nachbarländern starben Dutzende Menschen durch Unwetter.”

“Die in diesem Jahr ungewöhnlich heftigen Monsun-Regenfälle haben auch in anderen Ländern der Region große Schäden angerichtet. In Myanmar starben nach Behördenangaben mindestens 46 Menschen. Mehr als 100 Menschen kamen auch in Pakistan in den vergangenen zwei Wochen bei Überschwemmungen ums Leben. In Nepal starben mehr als 30 Menschen bei Erdrutschen. In Vietnam starben mindestens 17 Menschen. Die Monsun-Zeit dauert noch bis Ende September.”

2.8.2015, Kalifornien, USA: Tausende kämpfen gegen Waldbrände “Kalifornien gleicht einem Pulverfass”:

“Im Norden von Kalifornien wüten seit Tagen schwere Waldbrände. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz. Einer von ihnen starb in den Flammen. Der Gouverneur rief den Notstand aus. Am Wochenende könnte kühleres Wetter beim Löschen helfen. Medienberichten zufolge wüten im ganzen Staat mehr als 20 Feuer, viele ausgelöst durch Blitzeinschläge. Rund 8000 Feuerwehrleute wurden in die Brandgebiete entsandt. Hitze und Dürre erschweren ihre Arbeit.

“Ein am Mittwoch ausgebrochenes Feuer nördlich von San Francisco hat sich inzwischen sogar auf einer Fläche von 8900 Hektar ausgebreitet – ungefähr so groß wie die Insel Sylt. Nur fünf Prozent davon sollen bislang unter Kontrolle sein.”

1.8.2015, Iran: Scorching ‘heat dome’ over Middle East sees temperatures soar to 165F in Iran:

“Iran is enduring a “heat index” of nearly 72C while Iraq has called a public holiday due to the sweltering temperatures. Iran is buckling under the pressure of a massive heatwave passing across the Middle East, with temperatures soaring to nearly 70C. Scorching heat levels of 50C have already paralysed nearby Iraq, where officials were forced to call a four day public holiday because it was too hot to work.”

31.07.2015, Deutschland: KRANKHEITSÜBERTRÄGER: Tigermücke könnte heimisch werden (TAZ, 31.07.15):

“Die als Krankheitsüberträger gefürchtete Asiatische Tigermücke könnte hierzulande heimisch werden: Sie überwintert nach Beobachtung von Wissenschaftlern offenbar schon in Süddeutschland. Wie das zuständige
Friedrich-Loeffler-Institut mitteilte, wurden Mitte Juli erneut Eier, Larven, Puppen und
ausgewachsene Mücken im Osten Freiburgs gefunden. „Diese Funde deuten auf eine Überwinterung
und Ansiedlung der Asiatischen Tigermücke hin“, sagte eine FLI-Sprecherin.” (dpa)

31.07.2015, Deutschland: SOMMERHITZE UND UNWETTER: Getreideernte fällt dieses Jahr mau aus (TAZ, 31.07.15):

“Für gute Ernten gibt es keine Garantie. Sie sind und bleiben vom Wetter abhängig. Frühjahrs- und Sommerhitze sowie Unwetter ließen in diesem Jahr die Ausbeute schrumpfen – zumindest bei den derzeit
beliebten Getreidesorten und in der Mitte Deutschlands: In Hessen,
Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen fuhren die Bauern bis zu 20 Prozent weniger Wintergerste ein, Ähnliches gilt für Winterweizen und Raps. Man müsse Pflanzen entwickeln, die extremes Wetter besser aushalten, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied.” (afp)

31.07.2015, Wacken, Deutschland: Wacken 2015: Heavy-Metal-Festival kämpft gegen Regen und Morast:

“Wenige Stunden vor dem Start des “Wacken-Open-Air 2015″ versinken die Besucher im knöcheltiefen Morast auf dem Hardrock-Festival-Gelände.”

“Nach sintflutartigen Regengüssen mit mehr als 30 Litern pro Quadratmetern in der Nacht forderten Veranstalter und Polizei am Donnerstag die Besucher auf, nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge auf Parkplätzen in Itzehoe abstellen. Für die Weiterfahrt zu Festivalgelände wurde eine kostenloser Shuttleservice mit Bussen eingerichtet.”

28.07.2015, USA: New Study Finds Climate Change Means Risky Business:

“In Virginia we’re going to see about a five times increase in the number of days over 95 degrees by mid-century, so it’s going to get hotter,” says Kate Gordon, editor of the report called Risky Business.

And that could mean trouble for 650 data centers located in this state – including the Metropolitan Area Exchange East, through which 70% of the world’s Internet traffic passes.”

“And, of course, the water will rise along Virginia’s coast by more than a foot between now and 2050, putting $139 million worth of property below sea level. “

27.7.2015, Miami, Florida, USA: Florida leads nation in property at risk from climate change:

Under climate change projections, rising sea levels could make storm surge during hurricanes worse. A new study projects the amount of private property on Florida coasts that floods at high tide could climb by $69 billion by 2030.”

“Florida has more private property at risk from flooding linked to climate change than any other state, an amount that could double in the next four decades, according to a new report by the Risky Business Project.”

“For Florida, the blows are significant and not only for property. Higher temperatures and rising seas could slow labor productivity, stress the energy industry and dry up cash pumped into the state by tourists.”

27.07.2015, USA: What Will Happen to Your Favorite Beach After Climate Change?:

“Coastal communities are also more vulnerable than ever to the effects of climate change, as beach erosion and extreme weather threaten the livelihoods and safety of residents. The challenges of pollution and changing climate could jeopardize the boon of beaches to both the economy and our collective peace of mind.”

Coastal erosion around the world is driven by sea level rise; a product of rising global temperature caused by overheated greenhouses gases trapped in the atmosphere. Melting ice caps at both poles are adding vast quantities of water to the planet’s oceans, raising critical questions about what can be done to save beachside communities from eventually being swept away. Sea level rise is a primary threat to California beaches, as higher tides and larger waves will erode beaches and permeate sewage systems, increasing water contamination on the shore and flooding in urban areas. Sea level rise also has the potential to breach freshwater sources, fouling it with pollutants and saltwater and thereby increasing freshwater scarcity in a region already suffering from unprecedented drought.”

26.07.2015, Pakistan: Wochenlange Regenfälle: Viele Tote bei schweren Fluten in Pakistan:

“Seit Wochen gibt es starke Regenfälle in Pakistan, einige Regionen sind auf dem Landweg nicht mehr erreichbar: Viele Menschen sind in den Fluten bereits ums Leben gekommen. Noch ist keine Entspannung in Sicht.”

21.07.2015, weltweit: Earth just had its warmest June on record, and warmest year so far:

“Three of the official climate reporting organizations around the world, including the Japan Meteorological Agency, NASA and the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), have each found that June was the Earth’s warmest such month on record.”

“In addition, NOAA found that the first six months of this year were the warmest on record, increasing the likelihood that 2015 will overtake 2014 for the warmest year title.”

16.07.2015, USA: Warming of oceans due to climate change is unstoppable, say US scientists:

“Seas will continue to warm for centuries even if manmade greenhouse gas emissions were frozen at today’s levels, say US government scientists.”

“The warming of the oceans due to climate change is now unstoppable after record temperatures last year, bringing additional sea-level rise, and raising the risks of severe storms, US government climate scientists said on Thursday.”

“Global sea-level also reached a record high, with the expansion of those warming waters, keeping pace with the 3.2 ± 0.4 mm per year trend in sea level growth over the past two decades, the report said.”

16.07.2015, weltweit: Weltklima: Neues Chaos zwischen Himmel und Meer:

“El Nino dreht derzeit mächtig auf, der Klimawandel setzt eins obendrauf. Mehr Wetterextreme drohen, eine Inflation der Katastrophen. Und Erleichterung wird es in den nächsten Monaten kaum geben.”

“Jetzt geht es Schlag auf Schlag, die Daten lassen kaum noch Zweifel zu: El Niño wirbelt die Wetterstatistiken durcheinander wie ein Sturm das Kartenhaus. 11. Juli: eine historische Marke im Zentralpazifik vor der amerikanischen Westküste. Noch bevor die Hurrikansaison offiziell begonnen hat, bilden sich fast gleichzeitig innerhalb von nur drei Tagen drei schwere tropische Stürme.”

15.08.2015, USA: Exxon knew of climate change in 1981, email says – but it funded deniers for 27 more years:

“ExxonMobil, the world’s biggest oil company, knew as early as 1981 of climate change – seven years before it became a public issue, according to a newly discovered email from one of the firm’s own scientists. Despite this the firm spent millions over the next 27 years to promote climate denial.”

“However, Exxon’s public position was marked by continued refusal to acknowledge the dangers of climate change, even in response to appeals from the Rockefellers, its founding family, and its continued financial support for climate denial. Over the years, Exxon spent more than $30m on thinktanks and researchers that promoted climate denial, according to Greenpeace.”

“Exxon said on Wednesday that it now acknowledges the risk of climate change and does not fund climate change denial groups.”

14.07.2015, Weltweit: Klimawandel “gefährlicher als Terrorismus”:

Vor der Verdreifachung der Lebensmittelpreise und tödlichen Hitzewellen durch den Klimawandel warnt ein Bericht für das britische Außenministerium. Es könne auch zu massenhafter Migration und zunehmendem Terrorismus kommen, schreibt das internationale Forscherteam. Für den Klimawandel empfehlen die Wissenschaftler ein Risikomanagement, wie es für die nationale Sicherheit oder das Gesundheitswesen üblich sei. Darüber hinaus müsse die Politik die Treibhausgasemissionen “direkt” senken und den Ausbau erneuerbarer Energien fördern.

Im Vorwort des Berichts bezeichnet die britische Staatsministerin im Außenministerium Joyce Anelay die indirekten Auswirkungen des Klimawandels als weitaus bedrohlicher als die Weiterverbreitung von Atomwaffen oder Terrorismus.

13.07.2015, Alaska, USA/Canada: The stunning statistic that puts this year’s Alaskan wildfires in perspective:

“According to the Center, 2015 is now well ahead of the rate of burn seen in the worst year ever, 2004, when  6,590,140 acres burned in 701 fires. “Fire acreage totals are more than 14 days ahead of 2004,” the agency notes. In other words, and although the situation could still change, we may be watching the unfolding of the worst year ever recorded.”

“But it isn’t just Alaska — even more acres have burned this year across Canada. As of Sunday, 2,924,503.01 hectares had burned in 4,921 fires — and a hectare is much bigger than an acre. In fact, it’s about 2.47 of them. Thus, some 7,223,522 acres had burned in Canada as of Sunday. In Canada, too, wildfire activity this year is well above average levels.”

“One reason that’s so worrisome: Alaska is 80 percent underlain by permafrost, and Canada is 50 percent underlain by it. These frozen soils now have a large number of fires burning atop them, and when permafrost thaws, it can begin to release carbon dioxide and methane into the atmosphere, worsening global warming. “

08.07.2015, Rheinhessen, Deutschland: Unwetter zerlegte Framersheim in Rheinhessen Ein ganzer Ort beseitigt Sturmschäden:

“Nach dem schweren Unwetter im rheinhessischen Framersheim laufen die Aufräumarbeiten. Was genau da am Dienstag über dem Ort gewütet hat, ist noch unklar. Auch in der Pfalz wird aufgeräumt.”

“Ob es sich in Framersheim um eine extreme Fallböe oder vielleicht doch einen Tornado gehandelt hat, darüber sind selbst Experten beim Deutschen Wetterdienst (DWD) unschlüssig.”

“Das Unwetter zog Augenzeugen zufolge sehr schnell auf. “Da waren wir plötzlich eingehüllt wie in einer Nebelwand”, berichtete Armbrüster. “Und dann ist diese Windhose oder Tornado, wie man auch immer das nennen will, einmal quer durch den Ort gezogen.”

07.07.2015, Deutschland, Rhein-Sieg-Kreis: Nach dem Extremwetter: Wenn es plötzlich Eis-Eier hagelt:

“Der Sturm wütete nur eine Viertelstunde, doch die faustgroßen Hagelkörner zerstörten fast alles. Besuch in einer Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis, über die ein Unwetter hereinbrach.”

06.07.2015, Waabs, Schleswig-Holstein, Deutschland: Orkan: Camper bangten um ihr Leben: 

“Zwei Leichtverletzte, ein Boot wirbelte durch die Luft, Wohnwagen kippten um: „Das war kein normaler Sturm“.

“Nur 15 Minuten dauerte am Sonntagabend das Unwetter, das eine Gewitterfront, die übers ganze Land zog, mit sich brachte. Aber das reichte, um auf den Campingplätzen in Karlsminde und Ludwigsburg in der Gemeinde Waabs eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Besonders hart getroffen hat es den Ostsee-Campingplatz Gut Ludwigsburg. Dort wirbelte der Gewittersturm nicht nur alle 20 Zelte auf der Wiese durcheinander, sondern brachte selbst Wohnwagen zum Umkippen.”

06.07.2015, Deutschland: Erst Temperaturrekord, dann Unwetter:

“Die Hitzewelle hat Deutschland nun doch einen neuen Temperaturrekord beschert: Im bayerischen Kitzingen wurden am Sonntag 40,3 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst bestätigte. Das anschließende Unwetter in Teilen Deutschlands sorgt noch immer für Behinderungen im Bahnverkehr.”

05.07.2015, Deutschland: Temperaturen von fast 40 Grad in Deutschland Zwischen Hitze und Blitzen:

“Blauer Himmel, tropische Temperaturen, überfüllte Strände: Auch wenn der Hitzerekord nicht geknackt wurde – “Annelie” hat am Wochenende Temperaturen nahe der 40 Grad Marke gebracht. Allerdings gab es auch tödliche Badeunfälle – und Unwetter.”

26.06.2015, Pakistan: Hitzewelle in Pakistan – Leichen stapeln sich bis unter die Decke:

“Die Leichenhallen im pakistanischen Karachi sind voll. Mehr als 1000 Tote sind in Pakistan bereits an den Folgen der Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad zu beklagen. Vor der Hitze gibt es kaum ein Entkommen.”

15.06.2015, Bayern, Deutschland: Nach Erdrutsch im bayerischen Oberstdorf Was der Schlamm übrig ließ:

“Noch immer gibt es in einigen Häusern in Oberstdorf keinen Strom, Keller sind vollgelaufen. Nach der meterhohen Schlammlawine vom Sonntag ist weiter unklar, wie viele der betroffenen Häuser überhaupt noch bewohnbar sind. Das Schlimmste ist aber offenbar überstanden.”

14.06.2015, Georgien: Nach Unwetter in Tiflis – Menschen und Tiere weiter vermisst:

“Nach dem Unwetter in der georgischen Hauptstadt Tiflis suchen Helfer weiter nach Vermissten. Auch die Suche nach vermissten Raubtieren läuft. Mehrere Löwen, ein Nilpferd und Bären waren vor Überschwemmungen aus ihren Zoogehegen geflohen.”

“Nach einem schweren Unwetter war gestern ein kleiner Fluss in der Stadt zu einem reißenden Strom angeschwollen. Vom Hochwasser war auch der Zoo betroffen – zahlreiche Wildtiere flohen vor dem Wasser in die Stadt. Die Behörden schätzen den Schaden durch das Unwetter auf etwa 20 Millionen Euro. “In der Geschichte von Tiflis gab es noch nie eine so schwere Überschwemmung wie in der Nacht zum 14. Juni”, sagte Ministerpräsident Irakli Garibaschwili einem Fernsehsender.”

02.06.2015, China: Tornado auf dem Jangtse führt zu Schiffsunglück mit sehr vielen Toten:

“458 Menschen sind an Bord des Ausflugsschiffs “Stern des Orients” gewesen, als es in einem Tornado kenterte, die meisten von ihnen ältere chinesische Touristen. Die Familien befürchten das Schlimmste – und fühlen sich von den Behörden alleingelassen.”

28.05.2015, Indien: Extremtemperaturen in Indien – Wenn Zebrastreifen in der Hitze schmelzen:

Indien leidet unter einer Hitzewelle, mehr als 1100 Menschen sollen bereits ums Leben gekommen sein. Mancherorts herrschen knapp 50 Grad Celsius und das Wasser wird knapp. Zeichen der Hitze: In Teilen Indiens liegen die Temperaturen seit mehreren Tagen bei bis zu 48 Grad. In der Hauptstadt Delhi lösen sich mittlerweile die Zebrastreifen auf. ”

28.05.2015, Ostsee, Deutschland: Vier Grad wärmer: Erderwärmung in der Ostsee weiter als anderswo:

“Die Erderwärmung ist im Ostseeraum weiter vorangeschritten als im weltweiten Durchschnitt. Rund ums Mare Balticum ist die Lufttemperatur seit dem Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen 1871 um anderthalb Grad geklettert – global nur um ein Grad. Entsprechend schneller werde die Erwärmung rund um die Ostsee auch künftig voranschreiten, wenn es nicht gelinge, die Emissionen zu begrenzen, prognostiziert Professor Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Computersimulationen zeigten, dass es am Ende dieses Jahrhunderts an der Ostsee im Winter vier bis acht Grad und im Sommer anderthalb bis vier Grad wärmer sein könnte.”

27.05.2015, Antarktis: Das Eis der Antarktischen Halbinsel schmilzt rasant:

“Bisher galten die Gletscher der südlichen Antarktischen Halbinsel als stabil. Satellitendaten zeigen nun, dass auch dort die große Schmelze begonnen hat. Jährlich schmilzt ein 80 Meter hoher Quader von der Grundfläche Berlins.”

“In Teilen der Antarktis schmilzt das Eis seit 2010 erheblich schneller als in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts. Glaziologen wissen schon länger, dass die Temperaturen im Norden der Antarktischen Halbinsel rasch steigen und registrieren dort hohe Schmelzraten.

26.05.2015, Mexiko: Tornado und Überschwemmungen in Mexiko – Mindestens 25 Tote nach Unwetter:

“Mindestens 25 Tote, viele Verletzte, zerstörte Häuser, durch die Luft gewirbelte Autos: Ein heftiger Tornado ist über die mexikanische Grenzstadt Ciudad Acuña hinweggefegt. Das Innenministerium rief den Notstand aus. Rettungskräfte durchkämmten die Trümmer nach Opfern. Rund 300 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt, 400 Häuser sind teilweise oder ganz zerstört, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte. “Nichts steht mehr, keine Mauern, keine Dächer-.” Ein drei Quadratkilometer großes Gebiet sei besonders betroffen.”

24.05.2015, Deutschland: Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar – Bundesregierung legt Bericht vor:

“Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.”

13.05.2015, Bayern, Deutschland: Tornado richtet in Süddeutschland Schäden in Millionenhöhe an

“Ein heftiges Unwetter mit zum Teil golfballgroßen Hagelkörnern fegte am Abend des 13. Mai über Süddeutschland und verursachte Schäden Millionenhöhe. Mindestens neun Menschen wurden dabei verletzt. Neben Hagel und Sturmböen wurden mindestens drei Tornados der Stärke F2 bis F3 auf der 5-teiligen Skala registriert, darunter einer in Gebenhofen (Bayern) und in Tengen (Baden-Württemberg). Zwar gab es in Deutschland schon immer Tornados, aber sie waren meist schwach und oft nicht registriert. Dass jedoch innerhalb von acht Tagen mindestens drei dieser Stärke auftreten, ist eher eine Seltenheit. Auf diesem Bild wird das Ausmaß der Zerstörung klar. In der Gemeinde Affing im Landkreis Aichach Friedberg (Bayern) wurden landwirtschaftliche Gebäude völlig zerstört.”

Hier klicken, um ein Video der Schäden zu sehen.

06.05.2015, Bützow, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland: Tornados in Mecklenburg-Vorpommern:

“Am Dienstagabend verwüstete ein Tornado Teile von Bützow in Mecklenburg-Vorpommern.”

“Bereits am späten Dienstagvormittag gegen 11:30 Uhr entwickelten sich erste Schauer über den Niederlanden und organisierten sich in der Folge zu einer markanten Gewitterlinie, die zwischenzeitlich von der dänischen Grenze bis ins südliche NRW reichte. Gegen 19:00 Uhr bildete sich bei Bützow südlich von Rostock ein Tornado bei dem etwa 30 Menschen verletzt wurden. Eine weitere Sichtung am Schweriner See könnte auf mindestens einen weiteren Tornado hindeuten.”

“Tornados, die auch als Großtromben oder als Wind- oder Wasserhosen bezeichnet werden, entstehen bei schweren Gewittern. Im Gegensatz zu Tropischen Wirbelstürmen oder Orkanen sind Tornados durch ihre kleine räumliche Ausdehnung von wenigen Metern bis zu etwa einem Kilometer und durch ihre vergleichsweise kurze Lebensdauer von wenigen Sekunden bis maximal etwa einer Stunde charakterisiert.”

“Jedoch kann ihre Zerstörungskraft gewaltig sein. Mit kurzeitig auftretenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h übertreffen Sie in dieser Hinsicht die stärksten Taifune um etwa das Doppelte. Die Zuggeschwindigkeit liegt bei etwa 50 km/h, in Ausnahmefällen sogar bei über 100 km/h. Durch das plötzliche Auftreten ist eine Tornadovorwarnung, wenn überhaupt oft nur Minuten vor dem Ereignis möglich.”

Zum Video vom Tornado und den Schäden hier klicken.

Dieses Video zeigt wie sich der Tornado bildet.

02.04.2015, Kalifornien, USA: Kalifornien schränkt Wasserverbrauch drastisch ein:

“Erstmals in seiner Geschichte hat Kalifornien angesichts extremer Dürre Vorschriften zum Wasserverbrauch angekündigt. Gouverneur Jerry Brown sprach von einer historischen Trockenperiode. Der Wasserverbrauch soll um 25 Prozent gesenkt werden.”

“Erstmals in seiner Geschichte hat der Bundesstaat Kalifornien angesichts extremer Dürre Vorschriften zum Wasserverbrauch angekündigt. Gouverneur Jerry Brown habe verpflichtende Regeln ausarbeiten lassen, mit denen der Wasserverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden solle, erklärte ein Sprecher. Brown sprach von einer “historischen Trockenperiode”.”

31.03.2015, Deutschland: Orkan “Niklas” tobt über Deutschland“:

“Orkan “Niklas” hat bisher drei Todesopfer durch umstürzende Bäume oder Mauern gefordert. In Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen stellte die Bahn den Regionalverkehr, in Bayern den Fernverkehr ein. In München wurde die Haupthalle des Hauptbahnhofs wegen Orkanschäden geräumt.”

“Es dürfte einer der schwersten Stürme der vergangenen Jahre werden”, sagte Peter Hartmann vom Deutschen Wetterdienst. Es sei damit zu rechnen, dass “Niklas” das Orkantief “Xaver” vom Dezember 2013 übertreffe. Auf der Zugspitze seien schon mehr als 190 Kilometer pro Stunde gemessen worden. “Niklas” hatte am Dienstagmorgen die Nordseeküste und Westdeutschland ereicht und wird weiter nach Polen ziehen.”

23.03.2015, Europa: Der Golfstrom schwächelt:

Dem warmen Meeresstrom aus der Karibik verdankt Westeuropa sein mildes Klima. Nun deutet eine Studie darauf hin, dass sich die Strömung abschwächt. Ursache sei der Klimawandel, vermuten die Forscher.”

“Der Golfstrom hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts so stark verlangsamt wie anscheinend seit tausend Jahren nicht. Besonders in den letzten Jahrzehnten habe sich die warme Meeresströmung deutlich abgeschwächt, berichtet ein internationales Forscherteam um Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) im Fachjournal „Nature Climate Change“. Mögliche Ursache der Abschwächung sei der Klimawandel, vermuten die Wissenschaftler.”

“Durch die Erwärmung schmelze immer mehr Eis auf Grönland, das als Süßwasser ins Meer fließe. Das verändere die Dichte des Meerwassers und dadurch auch das Strömungsverhalten, der Golfstrom werde langsamer.”

14.03.2015, Vanuatu: Zyklon “Pam” fegt über Vanuatu:

“Ein Zyklon der höchsten Kategorie hat den Inselstaat Vanuatu schwer getroffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde fegte “Pam” über die vor Australien liegenden Inseln hinweg. Nothelfer berichten von massiven Verwüstungen und befürchten viele Tote.”

“Im Indischen Ozean und im südlichen Pazifik werden tropische Wirbelstürme Zyklone genannt. Im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik spricht man von Hurrikan, im westlichen Pazifik von Taifun. Sie entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet.”

13.03.2015, Vanuatu: “Pam” erreicht Vanuatus Hauptstadt:

Das Auge des Zyklons “Pam” erreicht zur Stunde Port Vila, die Hauptstadt des Pazifikstaates Vanuatu, berichtet Unicef Pazifik über Twitter. Heftige Regenfälle hätten bereits zu Überflutungen in der 50.000 Einwohner zählenden Stadt geführt. Das Auge soll einen Durchmesser von 40 Kilometern haben.

12.03.2015, Brazil: Brasilien – Wenn sich der Mensch das Wasser abholzt:

“Schon heute ist die Lage dramatisch; wie es weitergehen soll, ist kaum vorstellbar. Den Megastädten Brasiliens geht das Wasser aus, Millionen Brasilianer sitzen auf dem Trockenen.”

“Über dem Amazonas bildet sich zu wenig Regen. Grund ist die zunehmende Entwaldung. Sie führt dazu, dass sich über dem schon zur Hälfte abgeholzten Cerrado, der Savanne Südamerikas, ein stabiles Wetterhoch bildet. Dadurch fällt seit Jahren weiter im Süden viel zu wenig Regen.”

Why fresh water shortages will cause the next great global crisis:

“Last week in the Brazilian city of São Paulo, home to 20 million people, and once known as the City of Drizzle, drought got so bad that residents began drilling through basement floors and car parks to try to reach groundwater. City officials warned last week that rationing of supplies was likely soon. Citizens might have access to water for only two days a week, they added.”

09.03.2015, Kenia: Drought Destroying Animals And Crops:

“But violent protests all over Kenya hurt the country’s reputation, and then—even worse—drought and famine struck this year.”

“Children are starving, cattle are dropping dead, crops are withered, lakes are empty, and still the rains haven’t come. Kenya is on the verge of a catastrophe of Biblical proportions.

Estimates put the number of hungry around 3.8 million—one in 10 Kenyans, so far.”

03.03.2015 about Syria: Global warming helped trigger Syria’s bloody civil war:

“Manmade global warming helped spark the brutal civil war in Syria by doubling to tripling the odds that a crippling drought in the Fertile Crescent would occur shortly before the fighting broke out, according to a groundbreaking new study published on March 2.”

“The drought, which gripped the country between 2007 and 2010, forced 1.5 million farmers and herders in northeastern Syria to flee their lands and travel to urban areas in search of food and work.”

“We would not say and did not even attempt to say that the uprising was caused by climate change,” Kelley says. Rather, the drought was one in a chain of events that led to the breakout of hostilities.”

26.02.2015, Jerusalem, Israel: Jerusalem im Schnee:

“Ein heftiger Sturm hat den Winter nach Jerusalem gebracht. Von den Golanhöhen im Norden bis zur Negev-Wüste fiel Schnee. Ein Spektakel, das die Israelis so nur äußerst selten erleben.”

21.02.2015, Ost-USA, Kanada: Niagara-Fälle “zugefroren” – erbarmungslose Kälte in den USA:

“Bis zu minus 40 Grad: Die bittere Kälte in den USA sorgt für Temperaturrekorde von bis zu minus 40 Grad. An den Niagara-Fällen entstand eine spektakuläre Eislandschaft, die Touristen in Scharen anzieht. In Pennsylvania, New York City und Connecticut gab es Kälterekorde. Etliche Schulen blieben geschlossen. Auch in Washington und Baltimore war es so kalt wie seit Jahrzehnten nicht mehr.”

Aus dem Klimaretter.info dazu:

“Dabei war Nordamerika erst im vergangenen Winter von einer extremen Wetterlage mit Tiefsttemperaturen betroffen. Vor 13 Monaten wurde dabei ein landesweiter Kälterekord in Montana gemessen, damals fiel in dem nordwestlichen Bundesstaat das Thermometer auf minus 52 Grad Celsius. Zum Vergleich: Zur selben Zeit war es am Südpol mit minus 34 Grad Celsius deutlich wärmer. Auch vor Jahresfrist waren die Großen Seen zugefroren. Das war davor zuletzt 1979 der Fall.”

Durch Polarwinde, die ungewöhnlich weit nach Süden vordringen, werden diese artischen Temperaturen ausgelöst.

18.02.2015, Istanbul, Türkei: Wintereinbruch legt Flughafen Istanbul lahm:

“Der internationale Atatürk-Flughafen in Istanbul ist wegen eines Schneesturms geschlossen worden. Sämtlich Flüge wurden ausgesetzt, wie ein Sprecher der Airport-Behörde Reuters am Mittwoch sagte. Wann der Flugbetrieb am wichtigsten türkischen Drehkreuz wieder aufgenommen werde, sei unklar.”

05.02.2015, Thailand: Thai crops to suffer worst drought in 15 years:

Thailand will experience its worst drought in more than a decade this year, the irrigation department said on Thursday, damaging crops in one of the world’s biggest rice-exporting nations.”

Thailand was currently battling drought in eight of 76 provinces, but 31 other provinces remained at risk, the Interior Ministry said, adding that it had allocated around 6.8 billion baht ($208.65 million) to alleviate drought, up from 430 million baht ($13.19 million) last year.

27.01.2015, Ostküste bei New York City, USA: Wintersturm “Juno” legt die Ostküste nahm:

“Der Wintersturm “Juno” hat das öffentliche Leben an der US-Ostküste nahezu lahmgelegt: Es gilt ein Fahrverbot, Züge und Flüge fallen aus. Die Stadt New York blieb bislang vom Schlimmsten verschont. Die Bilder, für die “Juno” sorgte, sind aber auf alle Fälle eindrucksvoll.”

20.01.2015, Neuseeland: New Zealand farmers, economy brace for 2nd bad drought in three years:

New Zealand farmers, already feeling the squeeze from falling international dairy prices, were warned on Tuesday that the second severe drought in three summers could already have begun.

“This threshold would be reached when the lack of rainfall has an economic, environmental and social impact on farming businesses and the wider community,” Guy said in a statement.”

“Unfortunately droughts are nothing new for farmers. Two summers ago we suffered through the worst drought in 70 years, and last year we had severe dry spells in parts of (North Island regions of) Northland and Waikato,” he said.”

17.01.2015, weltweit: Wärmerekord: Klimaforscher verkünden Wärmerekord für 2014:

“Die Daten der NOAA, die auch in die Berechnungen aus Berkeley eingeflossen sind, zeigen im Trend eine Erwärmung von 0,02 Grad Celsius zwischen 2002 und 2014. Die NOAA erklärte in ihrer Stellungnahme am Freitag, dass 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war. Demnach lag die Jahrestemperatur um 0,69 Grad Celsius über dem Durchschnitt von 13,9 Grad Celsius und damit um 0,04 Grad über den Werten von 2005 und 2010.”

15.01.2015, Brasilien: Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten – Brasilien vertrocknet:

“Auch in Rio de Janeiro wird jetzt befürchtet, dass es wie im Nachbarstaat zu Wasserrationierung und Engpässen bei der Energieversorgung kommen wird. Ein großes Wasserkraftwerk wurde vergangene Woche bereits abgeschaltet, weil der Stausee nicht mehr genug Wasser hatte. Überall, auch im Bundesstaat Minas Gerais, sind die Wasserreservoirs so niedrig wie seit 80 Jahren nicht mehr.”

In vielen Gegenden Brasiliens wird das Wasser knapp. Die Gründe dafür sind Dürre, mangelnde Vorsorge – aber auch eine verfehlte Umweltpolitik.

Der Klimaforscher Antonio Nobre sagte vergangenes Jahr in einer Studie voraus, dass ganz Südamerika sich auf veränderte Wetterbedingungen und Krisen einstellen müsse, wenn die Abholzung nicht rückgängig gemacht werde.”

13.1.2015, Deutschland: Ungewöhnlich warme Temperaturen für Januar in Deutschland:

Temperaturen am 13.1.2015 in Hamburg:    10 Grad

Düsseldorf: 12 Grad

Stuttgart:     16 Grad

= normal wären 4 Grad (Tagesthemen, 13.1.2015, ARD)

Anfang Januar 2015, Nordhalbkugel: “Wir hatten Ausnahmezustand”

“Wetter extrem: An vielen Orten der Nordhalbkugel spielt das Wetter derzeit verrückt, die Bilanz des Wochenendes ist verheerend. Tote und Verletzte durch Stürme und Starkregen in Europa, Schneestürme im Nahen Osten, Kälteeinbrüche in Russland und den USA, Wärmerekorde in Deutschland. Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang mit dem Temperaturanstieg in der Arktis.”

Deutschland, Europa, 10.1.2015: Orkan Elon kommt nach Deutschland

Orkan Elon bringt Windböen von 110 bis 170 km/h nach Deutschland, dazu ist es ungewöhnlich warm mit bis zu 13 – 17 Grad (eher in Süddeutschland). In der UK sind 100.000 Haushalte ohne Strom und in Schottland wird der Bahnverkehr eingestellt. Auch in Norddeutschland sind Bahnen und Fährverkehr eingeschränkt.

USA, 8.1.2015, USA: Eine Kältewelle mit Temperaturen bis -40 Grad trifft die USA

Australien, 3.1.2015: Buschbrand wütet in Südaustralien

“Im Süden Australiens ist ein gewaltiger Buschbrand außer Kontrolle geraten. Das Feuer sei “extrem gefährlich”, sagte der Chef der Feuerwehr im Bundesstaat South Australia, Greg Nettleton. Der Brand nordöstlich von Adelaide wütet inzwischen auf einer Fläche von 4741 Hektar.”

2014

Deutschland, 25.12.2014: Starker Regen führt zu Überschwemmungen im Norden:

“Das Wetter hat an Heiligabend für ein Kontrastprogramm gesorgt: In Bayern konnten sich die Menschen bei frühlingshaften Temperaturen sonnen, während im Norden Sandsäcke zum Schutz vor Überflutungen verteilt wurden.”

Hochwasser in Kappeln: Sankbek meldet “Land unter”:

“Die Anwohner der Dorfstraße waren gestern von der Außenwelt nahezu abgeschnitten.”

Philippinen, 07.12.2014:  Taifun “Hagupit” bringt Schrecken und Zerstörung:

“Auch “Hagupit” hinterlässt auf den Philippinen Schäden und Opfer. Doch kein Vergleich zu den verheerenden Verwüstungen, die Taifun “Haiyan” vor einem Jahr in derselben Region anrichtete.”

USA, 19.11.2014: Arktische Kälte führt zu starkem Wintereinbruch:

“Kalte Luft aus der Arktis, die über die Großen Seen hinwegströmte, führte nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes zu starken Schneefällen in Teilen von New York, Pennsylvania, Ohio, Michigan und Wisconsin. In der Hälfte der Bundesstaaten lag Schnee. Der Nationale Wetterdienst sprach von „beeindruckenden Schneefällen“. In Buffalo wurde innerhalb von drei Tagen Schnee in Höhe von 1,80 Metern erwartet.

Die USA verzeichneten am Dienstag den kältesten Morgen im Monat November seit 1976, sagte Meteorologe Ryan Maue der Zeitung „USA Today“. Temperaturen lagen in den USA außer Alaska und Hawaii im Schnitt bei minus 7 Grad Celsius. Eine solche Wetterlage sei normalerweise erst im Januar oder Februar zu erwarten.”

California, USA 7.11.2014: 2014 ist Kaliforniens wärmste Jahr mit großer Dürre:

“With just two months left in the year, there’s a better than 99 percent chance that 2014 will be the warmest year on record for California, according to National Weather Service meteorologists.”

“The heat likely exacerbated the already dry conditions in the state, which took root after three straight dry winters, normally the rainy season in California.”

Denmark, 2.11.2014: The last part of the 5th IPCC-Climate-Report is released:

“Human influence on the climate system is clear, and recent anthropogenic emissions of greenhouse gases are the highest in history. Recent climate changes have had widespread impacts on human and natural systems.”

“Warming of the climate system is unequivocal, and since the 1950s, many of the observed changes are unprecedented over decades to millennia. The atmosphere and ocean have warmed, the amounts of snow and ice have diminished, and sea level has risen.”

Deutschland, September – Oktober 2014: Herbst ist ungewöhnlich warm: 

“Damit zeigten sich – außer August – alle Monate wärmer als im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990. „Sollte diese Tendenz anhalten, könnte 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland werden“, meint Diplom-Meterologe Dominik Jung.”

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Es ist so warm, dass die Blätter sehr spät von den Bäumen fallen. So sah am 21.11.2014 in Berlin aus.

Weltweit, 30.10.2014: Sea-level rise might be highly underestimated:

“And when you do it this way, these experts give a “median likely range” of .7 to 1.2 meters of sea level rise by 2100 in a “high warming” scenario.”

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Das Meer schwabbt an den Hafen von Thessalonikí in Griechenland im Juni 2014

Weltweit, 25.10.2014: Eine heißere Welt führt zu mehr Gewalt

“Bottom line: In an ever warming world, expect more wars, civil unrest, and strife, and also more violent crime in general. More specifically, for a degree Celsius of temperature increase (1.8 degrees Fahrenheit), Burke says there could be a 20 percent increase in civil conflict in Africa. “Researchers in social psychology have studied the relationship between temperature and aggression for many decades,” Larrick said. That includes studies looking at links between a day’s temperature and people engaging in real world behaviors ranging from honking horns to committing violent crimes. “Research in the laboratory,” Larrick continues, “allowed for tightly controlled tests to show that changes in temperature directly lead to more aggression.” Such research has shown, he notes, that “heat changes the way people feel and think, increasing anger and making thoughts of aggression increase.”

Weltweit, Oktober 2014: Es wird immer wärmer!

“On Monday, we learned from the National Oceanic and Atmospheric Administration that last September was the hottest of them all, out of 135 Septembers going back to 1880.The same was true for August 2014. And June of 2014. And May of 2014.”

Deutschland & Europa, 17.10.2014: Außergewöhnliche Wärme mit Höchsttemperaturen von mehr als 25 Grad in Deutschland Anfang Oktober

Gestern erreichte die Wärme ihren Höhepunkt. In Baden-Württemberg und Bayern waren verbreitet Sommertage aufzuzeichnen, dabei waren es bis zu 27,2°C in Notzingen (BW) und 27,0°C in München/Stadt. In Österreich wurde sogar die 28-Grad-Marke geknackt.”

Westantarktis, 10.09.2014: Westantarktis überschreitet wichtigen Kipppunkt:

“Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte.”

Westantarktis, August 2014:  Schmilzen der Arktis kann bis 2100 zu weiteren 37 cm Meeresspiegelanstieg führen

Steigen die Treibhausgas-Emissionen weiter so an wie jetzt, könnte der Eisverlust in der Antarktis bereits in diesem Jahrhundert den globalen Meeresspiegel um weitere 37 Zentimeter erhöhen.

Bei Kappeln an der Schlei, 29.07.2014: Schleibrücke wegen Hitze defekt – Boote sitzen fest:

“Weil die Klappbrücke Lindaunis über die Schlei wegen Hitze seit Montagnachmittag nicht zu öffnen ist, sitzen Dutzende Sportboote im Raum Schleswig fest. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen hat sich ein Brückenteil ausgedehnt und verkantet. Eine Sprecherin  der Deutschen Bahn teilte mit, dass der Fehler an der Brücke inzwischen gefunden wurde: ein durch die Hitze verbogenes Gestänge.”

Münster, Deutschland, 28. Juli 2014: Land unter in Münster: Neuer Regenrekord überflutet Münster

Spiegel berichtete:

“Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume: Erneut haben heftige Gewitter mit starkem Regen das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen heimgesucht. Besonders betroffen war die Region Münster.”

Deutschland, 9.6.2014: heftige Unwetter verwüsten NRW und legen den Zugverkehr lahm

Köln

Aufräumarbeiten im Ruhrgebiet nach heftigen Unwettern im Juni 2014.

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Biomasseschäden nach kräftigen Unwettern in Münster im Juni 2014.

Ostsee, April 2014: Riesige Todeszone in der Ostsee:

“Forscher sprechen von der weltweit größten Sauerstoffmangelzone menschlichen Ursprungs: Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee haben dramatisch zugenommen – mittlerweile umfassen sie eine Fläche von 60.000 Quadratkilometern.”

Norddeutschland, Ostsee, April 2014: Schleswig-Holstein meerverschlungen:

“Der Pegel der Ozeane ist in den vergangenen 100 Jahren gestiegen: Ein Risiko auch für Schleswig-Holstein – besonders, wenn Sturmfluten in der „Badewanne“ planschen.”

“Abhängig von dem jeweiligen Szenario könnte die globale Erwärmung bei steigendem CO2-Gehalt der Atmosphäre zu einem 40 bis 100 Zentimeter höheren Pegel der Meere führen. Andere Studien zeigen gar einen Anstieg um zwei Meter. Dass sich der Meeresspiegel erhöhen wird, darin sind sich die Wissenschaftler somit ziemlich sicher – um wieviele Zentimeter genau und welche Prozesse dazu am meisten beitragen werden, darin gibt es noch Unsicherheiten.”

07.02.2014, England und Frankreich: Nach Sturm und Regen Schwere Überschwemmungen in England und Frankreich:

“In Teilen Englands, vor allem in der Grafschaft Somerset im Südwesten, gibt es seit Wochen Hochwasser, doch am Freitag verschlimmerte sich die Lage erneut. Auch in Frankreich stehen Häuser und Geschäfte unter Wasser.”

28.01.2014, England: Überschwemmungen in Südengland Land unter, seit vier Wochen:

“Seit den schweren Regenfällen kurz nach Neujahr ist der kleine Ort Muchelney im Süden Englands von der Außenwelt abgeschnitten. Die Bürger verzweifeln – und machen die Regierung für ihre Not verantwortlich.”

USA, Januar 2014: Kältewelle, arktische Winde bringen eine extreme Kältewelle in die USA mit Temperaturen mit bis zu – 36 Grad, während es in Europa bereits sehr warm war:

“Die Unterschiede zwischen uns und Amerika waren nie größer. Beinahe ist in Europa der Frühling ausgebrochen, während arktische Kaltluft weite Teile Nordamerikas in eine Eiskammer verwandelt hat. Thermisch trennten beide Kontinente in der Wochenmitte 50 Grad Celsius. Selbst Meteorologen waren von dem Ausmaß des meteorologischen Phänomens überrascht. “

2013

Norddeutschland, 6.12.2013: Orkan “Xaver” tobt über den Norden Deutschlands und hinterläßt zum Glück weniger Schäden als befürchtet

Weltweit, 11. November 2013: Weltwetterbehörde (WMO) warnt vor schnellen steigendem Meer:

“Die Meeresspiegel steigen mit hoher Geschwindigkeit weiter – das geht aus einem Bericht der Uno-Wetterbehörde WMO hervor. Die Forscher sehen darin eine Gefahr für Küstenbewohner: Wirbelstürme wie der Taifun “Haiyan” könnten künftig noch größere Schäden anrichten.”

Philippinen, 8.11.2013: Super-Sturm “Haiyan”, der stärkste jemals gemessene Sturm (fast 400 km/h) trifft auf Land und hinterläßt eine Schneise der Zerstörung.

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Norddeutschland, 28.10.2013: Orkan “Christian” tobt neuen Windrekorden von bis zu 191km/h besonders über Schleswig-Holstein in Deutschland hinweg und hinterläßt eine Spur der Verwüstung:

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Deutschland & östliche angrenzende Länder, Juni 2013: Hochwasser, die dritte “Jahrhundertflut innerhalb von ein paar Jahren trifft die Elbe und Donau-Gebiete stark:

“Im Sommer überfluteten Donau, Elbe und Saale Zehntausende Häuser und Straßen, jetzt haben die Bundesländer eine erste Bilanz gezogen. Demnach gehen die Schäden in die Milliarden, sind aber wohl geringer als beim Hochwasser 2002.”

2012

Deutschland, 24.12.2012: Bundesweiter Wärmerekord an Weihnachten!:

“Der 24. Dezember 2012 wird in die Geschichte der Wetteranalyse eingehen: Noch nie war es so warm wie an diesem Heiligabend. Der Rekord aus dem Jahr 1983 wurde in München (Bayern) geknackt. (20,7 Grad).”

England, 27.11.2012: Schwere Überschwemmungen in Süd-England:

“Bei schweren Überschwemmungen sind im Südwesten Englands seit Donnerstag drei Menschen gestorben. In den Regionen Devon, Somerset und Cornwall standen nach schweren Regenfällen Landstriche unter Wasser. Neue heftige Regenfälle werden in den kommenden Tagen für Wales und den Norden Englands erwartet.”

USA, 22.10.2012, Hurrikan Sandy trifft Ostküste der USA:

“Es zog der schlimmste Sturm seit Jahrzehnten über die US-Ostküste hinweg. Mindestens 159 Menschen wurden in den USA getötet, mehr als 650.000 Häuser zerstört. Die Schäden werden allein für den Bundesstaat New York auf 42 Milliarden Dollar geschätzt.”

Arktis, Sommer 2012: kleinste Eisfläche, die seit Jahrzehnten im Sommer in der Arktis da war:

“Ungewöhnlich große Wärme über dem Nordpolarmeer hat das Eis der Arktis stärker schrumpfen lassen als jemals zuvor in der Geschichte satellitengestützter Messungen.”

August, weltweit: Climate change, irresversibility and urgency:

“In short, the urgency of acting to mitigate climate change is directly linked to the physics and biogeochemistry of the climate system. An enduring failure to achieve meaningful science-based international agreements to rapidly reduce emissions of heat-trapping gases will inevitably have serious consequences for the degree of climate change that the Earth will undergo.”

August, weltweit: PIK berechnet Meeresspiegelanstieg bis 2300

Im Jahr 2300 würde es demnach bei einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf zwei Grad Celsius zu einem Meeresspiegelanstieg zwischen 1,5 und vier Metern kommen. 2,7 Meter gilt als wahrscheinlichster Wert.

2011

Winter, Europa 2011: Kältewelle friert Europa ein:

“Die Unterschiede zwischen uns und Amerika waren nie größer. Beinahe ist in Europa der Frühling ausgebrochen, während arktische Kaltluft weite Teile Nordamerikas in eine Eiskammer verwandelt hat. Thermisch trennten beide Kontinente in der Wochenmitte 50 Grad Celsius. Selbst Meteorologen waren von dem Ausmaß des meteorologischen Phänomens überrascht.”

2010

Pakistan, 2010: katastrophale Flut trifft das Entwicklungsland unvorbereitet:

“Die Flut in Pakistan war die größte humanitäre Katastrophe 2010, Millionen Menschen verloren ihr Hab und Gut.”

2011

Russland, 2010 & 2011: Hitzewelle legt das Land lahm und löst gewaltige Waldbrände aus:

“Tausende Helfer kämpfen gegen Hunderte Waldbrände: Russland leidet wie 2010 unter einer extremen Hitzewelle mit Rekordtemperaturen. In einigen Gebieten herrscht Ausnahmezustand, Dutzende Moskauer ertranken in Badeseen.”

2008

8.9.2014, Berlin, Deutschland: Müggelsee wird immer wärmer:

“Im Lauf der Jahre stieg die durchschnittliche Wassertemperatur des Sees um zwei Grad. Am Müggelsee lässt sich die Wirkung des Klimawandels exemplarisch studieren.”

“Die profitieren am meisten von der Erwärmung.“ Durchschnittlich zwei Grad ist der Große Müggelsee in den vergangenen 30 Jahren wärmer geworden. Rita Adrian und ihre 150 Kollegen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wissen das so genau, weil 300 Meter vom Ufer entfernt eine Messstation schaukelt, die vom Sauerstoffgehalt bis zur Temperatur in verschiedenen Tiefen fast alles registriert, was messbar ist. „So genaue und langfristige Datenreihen gibt es nur von wenigen Gewässern weltweit“, sagt die Wissenschaftlerin. So lässt sich am Müggelsee die Wirkung des Klimawandels exemplarisch studieren.”

2007

Europa, Januar 2007: Ein Rückblick auf den verheerenden Sturm Kyrill:

“Im Januar 2007 hinterließ der Orkan Kyrill eine Schneise der Verwüstung in Deutschland und ganz Europa. Viele Menschen starben bei dem Sturm. Der Schaden geht in die Milliarden.”

2005

USA, 29. August 2005: Hurrikan Katrina tirft auf den USA und wird zur Katastrophe für New Orleans:

“Es war ein Jahrhundertsturm: Am 29. August 2005 erreichte Hurrikan Katrina die US-amerikanische Golfküste und richtete große Schäden an. Vor allem das Schicksal von New Orleans machte weltweit Schlagzeilen. Katrina gilt als eine der verheerendsten Naturkatastrophen in den Vereinigten Staaten.”

2003

Europa, Sommer 2013: extreme Hitzewelle in ganz Europa mit Rekordtemperaturen fordert 70.000 Todesopfer, Waldbrände und Kraftwerksprobleme:

“Dieser Sommer war ein Desaster! Im August 2003 stiegen die Temperaturen in Europa auf bis zu 47,5 Grad. Doch der in den Medien gefeierte Märchensommer war tatsächlich eine der größten Naturkatastrophen in der Geschichte des Kontinents. Wälder brannten, Flüsse trockneten aus – und Zehntausende Menschen starben.”

2002

Deutschland & östliche angrezende Länder, 2002: Flut, starke Regenfälle verursachen die “erste” Jahrhundertflut im neuen Jahrtausend:

“Ein volkswirtschaftlicher Schaden von mehr als 11 Milliarden Euro und ein versicherter Schaden von 1,8 Milliarden Euro – das ist das Ergebnis des extremen Hochwassers an Elbe und Donau im August 2002.”

Earth Rights,englisch

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