Lasst meine Heimat nicht untergehen! Wie der Meeresspiegelanstieg Liebgewonnenes an der Ostsee gefährdet :(

Meine Heimat im nördlichsten Landkreis Deutschlands, Kreis Schleswig-Flensburg, liegt an der Ostsee. Im Sommer fahren wir gern an den Strand zum Baden, im Winter lediglich zum Spazieren gehen und frische Luft schnappen.

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Die Sonne strahlt vom Himmel an der Geltinger Birk. (Foto: Uschi Schröder)

Besonders schön ist auch das Naturschutzgebiet Geltinger Birk auf einer Halbinsel bei Gelting wie diese Fotos von der Hobby-Fotografin Uschi Schröder zeigen.

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Die Wildpferde grasen im Naturschutzgebiet. (Foto: Uschi Schröder)

Um die Weideflächen in dem Naturschutz Gebiet Geltinger Birk zu erhalten, wurden 2002 das erste Mal Pferde, Koniks, freigelassen. Diese Wildpferde leben seitdem in freier Wildbahn in dem Naturschutzgebiet.

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(Foto: Uschi Schröder)

Bei kräftigem Wind lässt es sich auch optimal auf der Ostsee kiten.

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Ein Kiter auf der welligen Ostsee. (Foto: Uschi Schröder)

Allerdings zeigt der neuste Weltklimarat-Bericht, dass die Meeresspiegel weltweit ansteigen :(. Deshalb habe ich mich gefragt, ob meine Heimat an der Ostsee auch von dem menschengemachten Meeresspiegelanstieg gefährdet ist. Die Antwort auf meine Frage ist nicht beruhigend.

Auszug aus der Antwort von der Leiterin des Norddeutschen Klimabüro Insa Meinke:

Für die Berechnung des Meeresspiegelanstiegs  müssen jedoch Jahresmittelwasserstände zugrunde gelegt werden. Das ist für verschiedene Pegel gemacht worden, mit dem Ergebnis, dass der Meeresspiegel in der südwestl. Ostsee im letzten JH etwa 15 cm angestiegen ist.

Mit freundlichem Gruß
Insa Meinke

Leiterin des Norddeutschen Klimabüros
Institut für Küstenforschung
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
Max-Planck-Str. 1
21502 Geesthacht

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(Foto: Uschi Schröder)

Der Meeresspiegel der südwestlichen Ostsee stieg also im letzten Jahrhundert um 15 cm 😦

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(Foto: Uschi Schröder)

Die Prognosen aus dem Weltklimarat-Bericht sagen einen Meeresspiegelanstieg zwischen 0,2 m und 0,8 m bis 2100 voraus. Ich habe dem Umweltministerium von Schleswig-Holstein geschrieben und gefragt, ob dieser Anstieg auch auf Kappeln an der Schlei zutrifft.

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(Foto: Uschi Schröder)

Die Antwort, die ich auf meine Frage bekam, zeigt, dass meine Heimat durch den weltweiten Meeresspiegelanstieg durch zu viel CO2 in der Atmosphäre gefährdet ist 😦

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Galloways in dem Naturschutzgebiet. (Foto: Uschi Schröder)

Dies ist die Antwort, die ich freundlicherweise bekam:

Hallo Frau Gosch,

besten Dank für Ihre Anfrage, die zu mir als Küstenschützer weitergeleitet wurde.

Im aktuellen Weltklimabericht aus dem Jahre 2013 wird für dieses Jahrhundert einen Meeresspiegelanstieg zwischen etwa 0,2 und 0,8 m projiziert. Das heißt, man geht nach heutigen Kenntnissen davon aus, dass der Meeresspiegel zu Ende dieses Jahrhunderts irgendwo zwischen 0,2 und 0,8 Meter höher stehen wird als zu Anfang des Jahrhunderts. Zum Vergleich, im letzten Jahrhundert ist der Meeresspiegel etwa um 0,2 Meter angestiegen (auch in Kappeln).

Es kann also demnach nicht ausgeschlossen werden, dass der Wasserstand im Hafen von Kappeln (wie überall) zu Ende des Jahrhunderts um 0,8 Meter höher steht als heute, es kann aber auch weniger sein. Stadt- und Hafenplaner sollten dies langfristig berücksichtigen, wie wir dies zum Beispiel im Generalplan Küstenschutz tun (www.schleswig-holstein.de/kuestenschutz).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jacobus Hofstede

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt

und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

Referat Küstenschutz, Hochwasserschutz und Häfen

Mercatorstraße 3

24106 Kiel

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Die Wellen schlagen an die Küste. (Foto: Uschi Schröder)

Obwohl meine Heimatstadt Kappeln an der Schlei bereits über 650 Jahre alt ist, ist sie nun wie so viele andere Küstenstädte und Gebiete in Schleswig-Holstein durch den menschengemachten Meeresspiegelanstieg gefährdet. Das macht mich traurig!

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Sonnenuntergang bei der Geltinger Birk. (Foto: Uschi Schröder)

Ich wünsche mir, dass meine Heimat nicht mehr durch den menschengemachten Meeresspiegelanstieg gefährdet ist!

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Die Wildpferde im Winter. (Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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Die Geltinger Birk im Winter. (Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

So sieht es aus, wenn das Meer im Winter die Küste schädigt.

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(Foto: Uschi Schröder)

Das Meer ist in den Winterstürmen gestiegen. Der Strand ist nicht mehr zu sehen.

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(Foto: Uschi Schröder)


Hier klicken, um ein Video zum Thema Meeresspiegelanstieg in Kappeln an der Schlei zu sehen.

 Hier klicken, um ein Video über die Folgen für Europa durch eine zu hohe CO2- Belastung von mir zu sehen.

Hier klicken, um ein Video über die Folgen der menschengemachten Klimaerwärmung in Schleswig-Holstein zu sehen.

Hier klicken, um ein Video über den Herbstorkan Christian in Kappeln an der Schlei zu sehen.


 

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

Die Wellen tragen Gestein von der Küste ab.

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(Foto: Uschi Schröder)

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(Foto: Uschi Schröder)

So sieht es aus, wenn das Meer so viel Land abgetragen hat, dass es zu Landabbrüchen der Küste kommt.

 

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