Studien über den Klimawandel

Auf dieser Seite werden Studien angegeben, die über die globale Erwärmung gemacht wurden:

2016

Juli 2016, American Meterological Society (AMS): State of the Climate in 2015:

“An international, peer-reviewed publication released each summer, the State of the Climate is the authoritative annual summary of the global climate published as a supplement to the Bulletin of the American Meteorological Society. The report, compiled by NOAA’s Center for Weather and Climate at the National Centers for Environmental Information is based on contributions from scientists from around the world. It provides a detailed update on global climate indicators, notable weather events, and other data collected by environmental monitoring stations and instruments located on land, water, ice, and in space.”

“This is the 26th edition of the annual assessment now known as State of the Climate. The year 2015 saw the toppling of several symbolic mileposts: notably, it was 1.0°C warmer than preindustrial times, and the Mauna Loa observatory recorded its first annual mean carbon dioxide concentration greater than 400 ppm. Beyond these more recognizable markers, trends seen in recent decades continued.”

Januar 2016, Agora Energiewende: Elf Eckpunkte für einen Kohlekonsens – Konzept zur schrittweisen Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors (Kurzfassung)

“Bis 2030 will Deutschland entsprechend den Beschlüssen von Bundesregierung und Bundestag seine Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent, bis 2040 um mindestens 70 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Die letzten Kernkraftwerkewerden Ende 2022 abgeschaltet, der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung soll zur Jahrhundertmitte mindestens 80 Prozent betragen. Mit anderen Worten: Innerhalb der nächsten 35 Jahre soll die Dekarbonisierung des deutschen Energiesektors weitgehend abgeschlossen sein.”

November 2015, Fraunhofer ISE: Fraunhofer ISE Was kostet die Energiewende? Wege zur Transformation des deutschen Energiesystems bis 2050

“Die modellbasierte Studie untersucht sektor- und energieträger-übergreifend die System- und Kostenentwicklung einer klimaschutz-kompatiblen Transformation des deutschen Energiesystems.”

September 2015: Combustion of available fossil fuel resources sufficient to eliminate the Antarctic Ice Sheet:

“The Antarctic Ice Sheet stores water equivalent to 58 m in global sea-level rise. We show in simulations using the Parallel Ice Sheet Model that burning the currently attainable fossil fuel resources is sufficient to eliminate the ice sheet. With cumulative fossil fuel emissions of 10,000 gigatonnes of carbon (GtC), Antarctica is projected to become almost ice-free with an average contribution to sea-level rise exceeding 3 m per century during the first millennium. Consistent with recent observations and simulations, the West Antarctic Ice Sheet becomes unstable with 600 to 800 GtC of additional carbon emissions. Beyond this additional carbon release, the destabilization of ice basins in both West and East Antarctica results in a threshold increase in global sea level. Unabated carbon emissions thus threaten the Antarctic Ice Sheet in its entirety with associated sea-level rise that far exceeds that of all other possible sources.”

“Im Sommer 2015 ist ganz Europa von einer ungewöhnlichen Hitzewelle betroffen. In Spanien, Frankreich, Italien aber auch Deutschland wurden örtlich Temperaturen von über 40 Grad Celsius gemessen – das ist Rekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Deutschland stieg das Thermometer im Juli und August 2015 noch höher als im bis dato heißesten Sommer 2003. Diesen Trend zu Wetterextremen werden wir im Rahmen der Klimakrise in den nächsten Jahrzehnten häufiger erleben. Sei es bezüglich Hitze, Dürren, Überschwemmungen oder Unwettern.”
“In einer Studie (PDF) hat die grüne Bundestagsfraktion die aktuelle Forschungslage zusammengefasst – hinsichtlich der Frage: Inwiefern wird sich das Wetter in Deutschland bis zum Jahr 2050 verändern und welche Auswirkungen hat dies auf die verschiedenen Regionen, wenn es keine wesentliche Trendumkehr beim CO2-Ausstoß gibt?”

“Vattenfall prüft vor dem Hintergrund der Klimaschutzvorgaben der schwedischen Regierung einen Verkauf der Braunkohlesparte in Deutschland. Ein neuer Eigner wird möglichst viel und lange an

diesem Geschäft verdienen wollen und entsprechend die bestehenden Planungen weiterer Tagebaue fortführen. Deren Genehmigung würde eine klimaschädliche Braunkohleverstromung in der Region bis mindestens 2050 festschreiben. Eine Alternative könnte der Nicht-Verkauf und stattdessen ein gezielter Ausstieg Vattenfalls aus der Braunkohleverstromung sein bei einem gleichzeitigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Damit wäre Vattenfall ein Vorreiter für den Klimaschutz und der Motor für einen Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle, denn ein Braunkohleabbau
durch Dritte wäre nach Abschaltung und Abriss der vorhandenen Kohlekraftwerke eher unwahrscheinlich.”
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