Süd-Ost-Europa-Roadtrip: 6136 km per Bus!

Juli 2014

Da mir meine Bus – und Zugreise von Deutschland nach Istanbul & zurück letztes Jahr großen Spaß machte und mir diese Art zu Reisen sehr gut gefiel, kommt dieses Jahr bereits die zweite Tour 🙂 ! Im Juni geht es mit einem gesponserten Ticket von Eurolines/Touring (vielen Dank nochmal für die klimafreundliche Unterstützung!!) von Essen bis nach Thessaloniki. Von dort geht’s über Istanbul und die Balkanländer zurück nach Deutschland. Insgesamt sind wir 10 Tage unterwegs und bereisen ganze 10 Länder!

Reisen ohne das umweltzerstörende Flugzeug schont also nicht nur unsere Atmospähre, sondern gleichzeitig erlebt mensch die europäische Kulturen- und Landschaftsvielfalt hautnah, ohne lediglich darüber hinweg zu fliegen wie es beim Reisen mit dem Flugzeug der Fall ist.

Traveling by bus is environmental friendly and fun. This is why I made a bus trip of over 6000 km to Thessaloniki and Istanbul:

Ein kurzes Video mit einigen Eindrücken von der Reise befindet sich hier.


Münster, Deutschland: Tag 1 der Reise im Juni

Münster, Germany: Day 1 of the travel

05:36 morgens: Die Abenteuer-Reise beginnt! Wegen des kräftigen Unwetters 5 Tage vor unser Abreise liegt fast der komplette Schienenverkehr in NRW lahm. So müssen wir zwei Stunden eher als ursprünglich geplant mit dem Zug aus Münster losfahren, um auf halber Zugstrecke nach Essen (von wo es mit dem Bus weitergeht) in den Schienenersatzverkehr umzusteigen. Diese Strecke zurückzulegen stellt sich als das größte Problem auf der gesamten Reise heraus.

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Zum Glück kommen wir rechtzeitig in Essen an und haben noch Zeit für Fotos, bevor wir in den ersten Bus für unsere lange Reise einsteigen.

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Die Sonne lacht vom Himmel während wir von Essen nach Frankfurt fahren.

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Auf dem Weg nach Frankfurt kommen wir durch Köln und andere Städte, die durch das Unwetter extrem verwüstet wurden. Dort liegen überall Äste herum. Es sieht sehr wüst aus.

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Wir halten auch am Hbf Köln und haben einen guten Blick auf den Kölner Dom.

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Stretching bevor wir die nächsten 24 Stunden im Bus sitzen.

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Einmal pro Woche fährt Eurolines von Frankfurt nach Thessalonikí.

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Wir warten auf unseren Anschlussbus nach Griechenland. Und dann kommt er: unser kleiner Reisebus, der uns weiter ins Abenteuer fährt.

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Wir schnappen uns den 5-er. Die Fahrt kann weitergehen.

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Wir schnappen uns den 5-er. Die Fahrt kann weitergehen.

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Die Städtetour geht weiter. Dies sind Weinberge in Stuttgart.

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Wir machen es uns auf den Sitzen hinten im Bus gemütlich und genießen die Fahrt. In der ersten Nacht kommen wir über Nürnberg und München nach Österreich. Die Nacht im Bus ist viel angenehmer als gedacht. Ein Bierchen beim Sonnenuntergang auf der Autobahn hat auch seinen Reiz…

Österreich: Tag 2

Austria: Day 2

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Nach der Nachtruhe im Bus wache ich zum Sonnenaufgang in Italien auf und bewundere das farbenreiche Schauspiel der Natur in den Bergen.

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Der Mond ist über den Bergen auch noch zu sehen.

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Am frühen Nachmittag kommen wir in Ancona in Italien an und warten auf die nächsten Fähre nach Griechenland.

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Während der Pause in Ancona habe ich Zeit, um die Busstrecke festzuhalten. Denn diese Fahrt sieht mensch ja nicht alle Tage 😉 Uns geht es noch gut. Unsere Essensvorräte sind noch gut gefüllt und wir freuen uns auf die Fähre.

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Denn auf dieser haben wir eine Dusche und können rumlaufen. Hier ist die Sicht vom Deck, auf dem wir schlafen auf Ancona.

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Wir schnappen uns zwei Bänke auf dem Deck.

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Das Mittagessen ist serviert 😉

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Probeliegen für die Nacht.

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Ein paar Meter neben “unseren” Bänken befindet sich der Swimming Pool der Fähre. Ich nehme erleichtert eine Dusche und fühle mich danach wie neu geboren. Nach mehr als 24 Stunden Busfahrt ist Duschen nämlich eine feine Sache.

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Der ungewöhnlichste Orte, an dem ich bisher ein WM-Spiel gucke. Auf der Fähre wird nämlich am Abend – mitten auf dem Mittelmeer –  das WM-Spiel Kolumbien gegen Griechenland übertragen. Der eine Grieche nimmt es dabei nicht gut auf, dass Kolumbien dieses Spiel gewinnt. Er schmeißt seinen Griechenland-Schal enttäuscht auf den Boden.

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 Irgendwo im Mittelmeer: Tag 3

Somewhere in the Mediterranean: Day 3

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Der wunderschöne Sonnenaufgang über den Bergen. Das Sonnenlicht spiegelt sich im Wasser. Dafür lohnt sich doch eine Nacht auf der Fähre 😉

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Die nebelverhangenen Berge und Inseln kündigen Griechenland an.

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Um 7 Uhr morgens ereichen wir Igoumenitsa in Griechenland. Es bleibt gerade noch Zeit für ein Foto vor der riesigen Fähre mit der wir fuhren, …

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… bevor unser Bus von der Fähre kommt und die Reise weitergeht.

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Gut ausgeschlafen (nach der Nacht auf der Bank auf dem Deck der Fähre) sitzen wir staunend im Bus als wir durch das beeindruckende griechische Gebirge kommen.

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Nach stundenlanger Fahrt durch das Gebirge kommen wir zu einem Restplatz, den ich auch noch von der Fahrt vom letzten Jahr kenne.

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Da gibt’s ein kühles Eis zur Abkühlung ;-).

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Nach 58 Stunden Anreise kommen wir nachmittags erstaunlich erholt in dem süßen Hostel Little Big House  in der Altstadt am Berg in Thessalonikí an.

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Wenn es ein tolles Hostel gibt, dann dieses. Überall hängen kleine Bilder mit Reise-Sprüchen an den bunten Wänden. Außerdem wurde ich noch NIE so freundlich in einem Hostel willkommen geheißen wie in diesem! Wie mensch sieht, gefällt es Eva auch.

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Zur Begrüßung bekommen wir ein kleines Willkommen-Getränk.

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Ich nehme den bekannten Frappé. Dieser ist so stark, dass ich das Gefühl habe, die nächsten zwei Tage nicht mehr schlafen zu müssen.

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Nach einer erfrischenden Dusche (nach jeweils 24 Stunden Fähren- und Busfahrt weiß mensch eine Dusche ganz neu zu schätzen) gehen Eva & ich in die Stadt und schauen uns gespannt Thessalonikí an. Am Hafen herrscht starker Seegang. Es ist warm und die Sonne scheint.

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Als erstes gehen wir auf das Partyboot und warten bei einem leckeren Bier auf die Hafenrundfahrt. Das Abenteuer-Schiff ist ordentlich am Schauckeln.

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Auf diesem Schiff können wir uns von der langen Anreise gut erholen.

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Der Hafen von Thessalonikí mit dem weißen Turm und Wellen, die gegen die Hafenkante schlagen.

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Der erste halbe Tag in Thessalonikí geht vorbei. Wir sehen einen stimmungsvollen Sonnenuntergang am Hafen.

Thessalonikí, Griechenland: Tag 4

Thessalonikí, Greece: Day 4

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Am nächsten Tag freuen wir uns über das schöne Wetter mit dem strahlend blauen Himmel. Dies ist unsere Aussicht auf die Altstadt von Thessalonikí von unserem Hostel-Zimmer. Für den ersten Tag in Griechenland haben wir etwas sehr besonderes geplant: Wir wollen an den Strand in Nea Potidea auf Chalkidiki fahren (südlich von Thessalonikí).

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Nach ca. 90 Min. Fahrt mit dem Bus müssen wir nur ein paar Meter von der Bushaltestelle weiterlaufen und erreichen den TRAUMSTRAND mit kristall-klarem Wasser. Here we are in Paradise!

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Es ist einfach traumhaft!

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In diesem Wasser läßt es sich super baden!!!

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Die Stunden am Strand gehen viel zu schnell vorbei. Um das erste WM-Spiel von Deutschland gegen Portugal zu sehen, müssen wir uns bereits am Nachmittag auf den Rückweg machen.

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In dieser Bucht waren wir baden. In Griechenland macht selbst das Warten an der Haltestelle bei einer solchen Aussicht Spaß. Pünktlich um 19 Uhr sitzen wir in einer Kneipe am Hafen von Thessalonikí und gucken das Spiel Deutschland gegen Portugal.

Thessalonikí, Griechenland: Tag 5

Thessalonikí, Greece: Day 5

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Mit einer Fähre fahren wir 50 Minuten an der Küste von Thessalonikí entlang, um an den Strand in einem Vorort zu gelangen.

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Während der Fahrt lese ich den Guide für den National Park Olympus, der das Wissen über das Leben auf der Erde auf den Punkt bringt 😉

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Wir liegen am Strand und essen danach ein paar Meter weiter direkt am Meer. Traumhaft!

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Bevor wir am Abend mit dem Bus nach Istanbul weiterfahren, erkunden wir die Altstadt von Thessalonikí am schwülen Nachmittag. Es ist so drückend, dass auch die Katzen nichts anderes tun als zu chillen.

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Wir quälen uns den Berg hoch und genießen oben die gute Aussicht auf Thessalonikí und das Meer.

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Eindrücke aus der Altstadt von Thessalonikí.

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Abends steigen wir in den Bus und fahren über Nacht in die Türkei. Am nächsten Morgen um 7 Uhr kommen wir in Istanbul an.

 Istanbul, Türkei: Tag 6

Istanbul, Turkey: Day 6

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Am Morgen checken wir im Second Home Hostel in der Nähe der Hagia Sophia ein. Da wir allerdings erst am frühen Nachmittag in unser Zimmer können, machen wir noch eine Bosphorus Tour und entdecken dabei etwas unglaubliches: nämlich Delfine, die im Bosphorus Nahrung suchen und sich dabei nicht von den vielen, vielen riesigen Frachtern und Schiffen, die den ganzen Tag durch Istanbul fahren, abschrecken lassen. Ich kann mein Glück kaum fassen und schaue fasziniert den Delfinen zu, die immer wieder an der Wasseroberfläche auftauchen.

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Eva und ich sitzen auf dem Schiff und staunen die Delfine an.

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Im Hafen von Istanbul sind sehr, sehr viele Schiffe zu sehen. Zum Beispiel auch riesige Kreuzfahrtschiffe, die dort vor Anker liegen.

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In diesem kleinen Dörflein in der Nähe des Schwarzen Meeres legen wir für 2 Stunden an und gehen in einem Restaurant eine Kleinigkeit essen, nachdem die Kellner uns die “Seasight” vor den anderen Restaurants derart aufgedrängt haben, das wir in das Restaurant, in dem uns die schöne Seasight nicht so penetrant aufgedrängt wird, regelrecht flüchten.

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Eva steht vor der Blauen Moschee in der Altstadt von Istanbul.

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In den Schaufenstern können wir wieder die türkischen Kalorienbomben sehen.

Istanbul, Türkei: Tag 7

Istanbul, Turkey: Day 7

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Leckeres Frühstück im Second Home Hostel.

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Ich im alten Teil des Bazars!

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Eine verschleierte Frau in der Sonne.

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Ich in den Straßen von Istanbul.

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Vor einem Jahr war hier noch viel los…Jetzt ist es ruhig auf dem Taksim Platz.

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Vom Taksim Platz laufen wir in den Gezi-Park, der vor einem Jahr noch gesperrt war. In dem Park sehen wir einen türkischen Arbeiter bei seiner Mittagspause.

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Dies ist der Gezi-Park, der für ein weiteres Shopping-Center direkt neben der Haupteinkaufsstraße, zerstört werden soll.

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Auch am nächsten Tag sehen wir wieder Delfine im Bosphorus. YEAH!

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Die Sicht auf den bekannten Leuchturm von Istanbul von der asiatischen Seite. Kurze Zeit später zog ein gewaltiges Gewitter über Istanbul hinweg.

Istanbul, Türkei: Tag 8

Istanbul, Turkey: Day 8

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Um 12 Uhr fahren wir in Istanbul von dem riesigen Busbahnhof los.

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Dieser Busbahnhof ist so groß, dass mensch mehrere Minuten lang auf diesem entlang fährt bis die Ausfahrt erreicht ist.

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Auf dem Gelände des Busbahnhofs stehen überall Busse herum. Außerdem sieht mensch hier erneut eine große türkische Flagge, die sehr häufig in der Stadt zu sehen ist.

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Wir fahren mit Ulusoy,einem Partnerunternehmen von Eurolines, nach Deutschland zurück. Von dem Busunternehmen sind wir sehr begeistert. Wir haben sogar einen Bildschirm mit türkischem TV Programm und Live-Übertragung unserer Fahrt.

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Dies ist der fast vollbesetzte Reisebus mit dem wir zurück nach Deutschland fahren. Insgesamt sind 3 Busfahrer dabei, die sich mit dem Fahren abwechseln. Der eine Busfahrer läuft so streng durch den Bus und sorgt für Ordnung, dass er uns an einen Schiedsrichter erinnert. Es fehlte ihm nur noch eine Pfeife.

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Wir erreichen die erste Grenze und erreichen damit Bulgarien: Wir sind wieder in der EU! 🙂

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In Bulgarien sehen wir wieder eine Kirche und keine Moschee mehr.

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In Bulgarien fahren wir durch abgelegene kleine Dörfer, in denen die Storche auf den Strommästen ihre Nester haben.

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Obwohl wir noch eine so lange Fahrt vor uns haben, ist unsere Laune gut.

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Einer der Busfahrer serviert uns einen Kaffee.

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Wir kommen durch weitere bulgarische Dörfer.

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Zum ersten Mal während der Reise sehen wir ärmliche Häuser.

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Die Landschaft durch die wir fahren, ist sehr schön. Stundenlang gucke ich beeindruckt aus dem Fenster.

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Gegen 21 Uhr machen wir eine längere Pause irgendwo im nirgendwo in Bulgarien. Die Pause nutzen wir für unsere letzte Dosenmahlzeit.

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Der Restplatz an sich war schon ein Abenteuer.

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Wir kramen unsere letzten Euros hervor und kaufen uns im Restaurant Bier. Außerdem können wir im Restaurant ein paar Minuten ein WM-Spiel sehen.

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Danach geht die Fahrt bei ein wenig Ablenkung mit Tom & Jerry weiter.

Unterwegs in Serbien: Tag 9

On the way in Serbia: Day 9

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Der nächste Morgen beginnt bei einem Restaurant bei dem wir nicht sicher sind, in welchem Land wir uns zur Zeit  befinden. Deshalb laufen wir zu umherstehenden Autos und gucken auf die Kennzeichen. So finden wir heraus, dass wir uns wohl in Ungarn befinden müssen. Das verwundert uns zuerst. Denn eigentlich sollten wir gar nicht durch Ungarn fahren. Dann erfahren wir allerdings, dass in Kroatien und Slowenien in der Nacht zuvor starke Unwetter mit Überschwemmungen waren und wir deshalb auf Ungarn ausweichen.

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Wir fahren sogar so weit nach Ungarn rein, dass wir an Budapest vorbeifahren.

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Doch wir fahren nicht nach Budapest, sondern nach Westen und kommen nach Österreich. Unser erster Halt bei dem auch einige Mitreisende aussteigen, ist in Wien. Von der österreichischen Hauptstadt geht’s nach Linz und über Salzburg nach München. Dort steigen erneut viele Reisende aus.

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Stundenlang fahren wir durch die idyllische Berglandschaft in Österreich und Bayern.

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So sieht der Chiemsee aus dem Bus aus.

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Frankfurt, Deutschland: Tag 10

Frankfurt, Germany: Day 10

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Nachts um 1 Uhr kommen wir in Frankfurt an und warten bis 5:40 auf den Zug, der uns wieder nach Münster bringt. Die Busfahrt zurück hat einen mehr angestrengt als die Hinfahrt. Denn wir saßen wirklich beinahe zwei Tage im Bus, der so voll war, dass wir nur wenig Platz hatten. Außerdem konnten wir im Bus natürlich nicht so viel rumlaufen oder duschen wie auf der Fähre bei der Hinfahrt. Etwas müde, aber sehr glücklich komme ich 46 Stunden nach der Abreise in Istanbul wieder in Münster an.


 

10 Punkte machen diese Bustour unvergesslich:

  1. Ich bin 6136 km mit dem Bus (und Fähre) in 4 Tagen gefahren!
  2. Ich habe noch nie eine WM in so vielen Ländern gesehen: auf der Fähre von Italien nach Griechenland, in Thessaloniki, in Istanbul, Bulgarien und Deutschland.
  3. Ich habe Delfine in Istanbul gesehen.
  4. Der Traumstrand in Thessaloniki.
  5. Ich habe eine Dusche und ein Bett völlig neu zu schätzen gelernt.
  6. Ich habe sehr, sehr viel von Europa gesehen.
  7. Ich musste meine Kosmetikartikel nicht in eine durchsichtige Plastiktütte tun, meine Schuhe & Gürtel womöglich ausziehen, um in ein Flugzeug zu steigen.
  8. Ich habe im Bus TV gesehen.
  9. Wir haben sehr schöne Sonnenauf- oder Untergänge beobachten können.
  10. Ich habe ein sehr tolles und ökologisches Abenteuer erlebt.

 

Eindrücke der ungewöhnlichen Reise auf Video:


 

Meine Postkarte für die Reise:

Postkarte eine Ebene


 

Juni 2014

Folgende Länder bereisen wir auf unserem umweltfreundlichen Trip:

Hinfahrt:

Deutschland – Österreich – Italien (1 Nacht auf der Fähre) – Griechenland – Türkei

Rückfahrt:

Türkei – Bulgarien – Serbien – Kroatien – Slowenien – Österreich – Deutschland


 

Warum fahre ich freiwillig 4 Tage mit dem Bus durch Europa bis nach Istanbul & zurück ?

  1. Es macht Spaß!
  2. Nach der Rückfahrt (2 Tage im Bus) weiß ich eine Dusche und ein Bett völlig neu zu schätzen 😉
  3. Ich erlebe die europäische Kulturenvielfalt hautnah.
  4. Mensch sieht sooo viel von Europa wie es in einem Flugzeug nicht möglich ist.
  5. Es ist eine Reise nach dem Motto Der Weg ist das Ziel.
  6. Das Flugzeug als Transportmittel zerstört unsere einzige (!) Atmosphäre mit seinen hohen CO2-Emissionen. Laut atmosfair (https://www.atmosfair.de/home), dem Testsieger für Klimaschutz und CO2-Kompensation, belastet ein Flug für eine Person von Köln nach Thessaloniki das Klima mit 380 kg CO2 (1729 km). Ein Rückflug von Istanbul nach Köln (2041 km) hat eine Klimawirkung von 400 kg CO2. Das sind 780 kg CO2 insgesamt, obwohl das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen bei 2300 kg CO2 liegt (um das 2 Grad Ziel zu erreichen).
  7. Mit dem Bus zu verreisen ist umweltfreundlich! Die Hinfahrt über Italien nach Thessaloniki beträgt 3136 km (Münster – Ancona: 1374 km, Ancona – Igoumensita: 780 km, Igoumensita – Thessaloniki: 323km, Thessaloniki-Istanbul: 596km). Die Rückfahrt über die Balkanländer ist ca. 3000 km lang. Laut dieser Seite (http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Klimabilanz/Bilanz/Bus/CO2-Bilanz-Bus.html) belastet die Fahrt mit einem Reisebus das Klima mit 30,1 g CO2 pro km. Für die gesamte Strecke von 6136 km sind das 184 kg CO2. Das ist eine fast FÜNF Mal geringere Klimabelastung als wenn wir mit dem Flugzeug reisten!
  8. Während der Tour komme ich durch zehn Länder, die ich im Flugzeug lediglich von oben gesehen hätte.
  9. Durch den Verzicht auf das CO2-intensive Flugzeug verzögere ich das Zusteuern auf eine 4 Grad wärmere Welt etwas. Denn ich bin mir bewusst darüber, dass eine stark überwärmte Erde mit unseren jetztigen Lebensbedingungen nicht vergleichbar ist.
  10. Mensch verbringt eine Nacht auf der Fähre, um von Italien nach Griechenland zu kommen.
  11. Es ist ein wundervolles & unvergessliches Abenteuer, das ich später meinen Kindern erzählen kann (von einem ganz normalen Flug würde ich wohl nichts zu berichten haben).

 

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So sehen die gesponserten Tickets von Touring – Eurolines aus 🙂 Ich bin völlig begeistert davon, dass mir diese Tickets gesponsert wurden. Denn das Reisen per Bus ist eine wundervolle Möglichkeit umweltfreundlich in den Urlaub zu fahren und ein Abenteuer zu erleben!

 

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